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·26 de abril de 2026
Nach dem 3:2 gegen Ulm: Die db24-Einzelkritik

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·26 de abril de 2026

VON CHARLES PASTURE UND IMAGO (FOTO)
Unstrukturiert, wild und am Ende torreich - so lässt sich mit plaktiven Worten das 3:2 des TSV 1860 über Fastabsteiger SSV Ulm zusammenfassen. Die db24-Einzelkritik:
Thomas Dähne (db24-Note 1,5): Der Löwen-Keeper war einmal mehr der große Rückhalt seiner Mannschaft. Schon in der Anfangsphase bewahrte er Sechzig mit mehreren starken Paraden vor einem frühen und hohen Rückstand, später glänzte er nach einer Ecke mit einem Teufelsreflex auf der Linie. Zudem musste der 32-Jährige nach einem harten Zusammenprall einstecken, biss aber durch. Bei den Gegentreffern war Dähne ohne Abwehrchance. Ein überragender Auftritt des Stammkeepers, der kürzlich seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat.
Manuel Pfeifer (db24-Note 4): Der Österreicher wirkte phasenweise neben der Spur. Im Passspiel leistete sich der Ex-Hartberger einige Ungenauigkeiten, nach vorne blieb er ohne nennenswerte Wirkung. Auch defensiv strahlte der linke Außenbahnspieler nicht die gewohnte Stabilität aus.
Siemen Voet (db24-Note 3,5): Der Belgier zeigte einen eher wechselhaften Auftritt. Im Spielaufbau fehlte mitunter die Sauberkeit, dazu verlor er einige Duelle, die er sonst resoluter löst. Kein schwaches Spiel, aber diesmal ohne seine übliche Sicherheit.
Raphael Schifferl (db24-Note 3): Nach seinem starken Auftritt in Saarbrücken diesmal deutlich weniger gefordert, erledigte der Österreicher seine Aufgaben aber recht ordentlich. Der 26-Jährige brachte Ruhe in die Defensive, klärte mehrere Situationen souverän und überzeugte als verlässlicher Organisator der Abwehr.
Tim Danhof (db24-Note 1,5): Der beste Löwen-Feldspieler. Der 28-Jährige beackerte die rechte Seite unermüdlich, schaltete sich immer wieder mit Tempo nach vorne ein und sorgte mit seinen Läufen sowie scharfen Hereingaben für Gefahr. Die Krönung seines starken Auftritts war der herrliche ins Kreuzeck gezirkelte Freistoß zum 1:0. Werbung in eigener Sache für ein Vertragsverlängerung.
Marvin Rittmüller (db24-Note 3,5): Der Ex-Braunschweiger konzentrierte sich vor allem darauf, defensiv ordentlich zu stehen und Fehler zu vermeiden. Nach vorne kam insgesamt zu wenig, sodass der rechte Außenbahnspieler über weite Strecken kaum in Erscheinung trat.
Thore Jacobsen (db24-Note 3): Deutlich verbessert im Vergleich zur Vorwoche. Der Kapitän holte sich viele Bälle ab, brachte Struktur ins Zentrum und spielte einige kluge Steckpässe in die Tiefe - wie auf Sigurd Haugen, dem aber frei vor Ulms Keeper Ortag die Nerven versagten. Kein spektakulärer, aber ein wichtiger Auftritt des Mittelfeldstrategen.
Samuel Althaus (db24-Note 4,5): Der Junglöwe ging erneut kompromisslos zur Sache und bewegte sich dabei mehrfach an der Grenze des Erlaubten. Einsatz und Wille stimmten, allerdings kam er einige Male zu spät oder öffnete Räume im Zentrum. Zur Pause war folgerichtig Schluss.
Kevin Volland (db24-Note 4): Der Ex-Nationalspieler fand kaum Bindung zur Partie. Kreative Momente blieben rar, im Offensivspiel tauchte er zu selten auf. Zwar bemüht wie gewohnt, insgesamt aber ein unauffälliger Auftritt. Wurde später durch Niederlechner ersetzt.
Sigurd Haugen (db24-Note 2): Der Norweger ließ zunächst gute Möglichkeiten liegen, steigerte sich im Verlauf der Partie aber deutlich. Nach mehreren vergebenen Chancen traf der Maskenmann schließlich sehenswert zum 2:0 in den Winkel, allerdings ohne große Gegenwehr.
Maximilian Wolfram (db24-Note 5): Überraschend in die Startelf gerückt, konnte der Offensivspieler seine Chance wiederholt nicht nutzen. Der 29-Jährige, dessen Vertrag nicht verlängert wird, blieb über weite Strecken blass, brachte kaum Impulse ins Angriffsspiel und war nur selten eingebunden. Zur Halbzeit blieb er in der Kabine. War’s schon sein Abschiedsspiel?
Sean Dulic (db24-Note 3): Gelungenes Comeback nach langer Pause. Der Youngster brachte Stabilität in die Defensive, zeigte ein gutes Stellungsspiel und leistete sich keine nennenswerten Fehler. Ein souveräner Wiedereinstieg nach Verletzungspause.
Florian Niederlechner (db24-Note 1,5): Der erfahrene Löwen-Angreifer stach sofort. Kaum auf dem Feld, brachte der 35-Jährige neue Dynamik ins Offensivspiel, leitete Angriffe ein und traf mit einem raffinierten Lupfer zum 3:1. Dazu mit viel Zug zum Tor und spürbarer Entschlossenheit. Ein Auftritt, der Eindruck hinterließ. Da muss man sich schon fragen, warum Niederlechner das ein oder andere Mal gar nicht nominiert wurde.
Justin Steinkötter (db24-Note 2,5): Brachte nach seiner Einwechslung sofort frischen Wind. Der Ex-Saarbrücker suchte konsequent die Tiefe und bereitete den Treffer von Niederlechner stark vor. Ein belebender Joker-Einsatz.
Damjan Dordan (db24-Note 3,5): Kam zur Pause in die Partie und erledigte seine Aufgaben unauffällig. In den Zweikämpfen präsent, insgesamt aber ohne größere Szenen. Solider Arbeitseinsatz ohne besonderen Glanz.
Markus Kauczinski (db24-Note 2,5): Lange war es schwere Kost auf fußballerisch sehr dünnem Niveau, doch der Trainer bewies mit seinen Wechseln ein gutes Händchen. Niederlechner, Steinkötter und Dulic brachten neuen Schwung, am Ende stand ein wichtiger 3:2-Erfolg nach sechs sieglosen Spielen. Sportlich bleibt vieles Stückwerk, das Ergebnis spricht diesmal jedoch für den Coach. Und wer gewinnt, hat recht…
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