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·3 de abril de 2025

Nach Nasengriff-Eklat: Diese Strafen könnten José Mourinho erwarten

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Der Griff von José Mourinho in die Nase von Galatasaray-Coach Okan Buruk nach dem Interkontinentalderby im türkischen Pokal dürfte nun wohl sportrechtliche Konsequenzen für den Fenerbahçe-Trainer nach sich ziehen.

Das Viertelfinalspiel im türkischen Pokal zwischen Galatasaray und Fenerbahçe, welches der türkische Rekordmeister mit 2:1 für sich entscheiden konnte, wurde durch eine Aktion von Fener-Trainer José Mourinho an seinen Gegenüber Okan Buruk überschattet, als der Portugiese Letztgenannten nach dem Spiel in die Nase kniff. Dies könnte nun auch sportrechtliche Konsequenzen für Mourinho haben.


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Was ist passiert?

Es war eine kuriose Szene: Das hitzige Interkontinentalderby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe im Viertelfinale des türkischen Pokals endete mit einem 2:1 für die Gelb-Roten und trotz der zu erwartenden Emotionen auf dem Platz, auf den Bänken und auf den Zuschauertribünen sowie einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen während des Spiels schien soweit alles "ruhig" zu verlaufen. Nachdem Heim-Coach José Mourinho sowohl dem Schiedsrichterteam als auch Gäste-Trainer Okan Buruk die Hand geschüttelt hatte, näherte er sich letzterem noch einmal von hinten und griff diesem unvermittelt ins Gesicht, woraufhin Buruk zu Boden ging. Diese Aktion löste ein großes Medienecho aus und wird wohl gewisse Konsequenzen für José Mourinho nach sich ziehen.

Bei "unsportlichem Verhalten" bis zu drei Spiele Sperre

Es steht zu erwarten, dass José Mourinho nach seinem Nasengriff gegen Okan Buruk vor den Disziplinarausschuss des türkischen Fußballverbands (PFDK) zitiert wird, um dort mit einer Strafe belegt zu werden. Sollte der 62-Jährige wegen "unsportlichen Verhaltens" gerügt werden, muss er mit einer Strafe in Form einer Sperre von mindestens einem, maximal aber drei Spielen – so zumindest der Regelfall – rechnen. Darüber hinaus ist mit einer Geldstrafe zu rechnen.

Bei einem "Angriff" bis zu zehn Spiele Sperre

Es steht allerdings noch nicht fest, ob sich José Mourinho für "unsportliches Verhalten" oder tatsächlich für einen "Angriff" rechtfertigen muss. Letzteres wird nämlich nach Artikel 44 der disziplinarischen Fußballregularien des PFDK im Regelfall mit einer Sperre von fünf bis zehn Spielen geahndet. Zusätzlich würde wohl noch eine hohe Geldstrafe erhoben werden, die entweder der Trainer oder dessen Verein Fenerbahçe zahlen müsste.

Entscheidungen könnten durch äußere Faktoren beeinflusst werden

Da Galatasaray-Coach Okan Buruk gegenüber den Medien angab, das Thema "nicht größer machen zu wollen als es sei", kann Mourinho auf eine Verurteilung für "unsportliches Verhalten" hoffen. Da der Zwischenfall allerdings für internationales Aufsehen sorgte und José Mourinho eines der prominentesten Gesichter im türkischen Fußball ist, könnte es hingegen sein, dass der PFDK ein öffentlichkeitswirksames Exempel statuieren möchte, indem es den zweimaligen Champions-League-Gewinner mit einer auffallend harten Strafe belegt.

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