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·6 de mayo de 2026
Neue Position, neue Chance, neue Angebote? Said El Mala hat die Form-Delle beim 1. FC Köln wieder verlassen

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Simon Bartsch
6 Mai, 2026
Auch am vergangenen Wochenende hatte Said El Mala wieder einmal seinen Anteil am Punktgewinn der Kölner. Ein Punkt, der die Geißböcke dann am Ende doch entspannt in das letzte Heimspiel der Saison gehen lässt.
Said El Mala jubelt nach seinem Tor gegen Bremen
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Nach seinen guten Auftritten gerade in diesem Jahr war lange über einen adäquaten Ersatz für Ragnar Ache diskutiert worden. Der Stürmer hatte sich bekanntlich im Spiel gegen den FC St. Pauli eine muskuläre Verletzung zugezogen. Ache wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Ein schmerzhafter Verlust. Der Angreifer befand sich gerade in starker Form und das Kölner Spiel war zuletzt eben auf den gebürtigen Hessen zugeschnitten. Die Diskussionen um einen Ersatz waren mehr als verständlich. Luca Waldschmidt zeigte sich bekanntlich in ansteigender Form, ist aber alles andere als ein Zielstürmer. Marius Bülter wollte zuletzt nicht mehr so recht funktionieren, spielte zudem meist auf den Außen und Youssoupha Niang hatte zunächst unter René Wagner noch nicht die ganz große Rolle einnehmen dürfen. Dabei hatte René Wagner die Antwort auf die Ersatz-Frage schon mit seinem Amtsantritt gefunden.
Said El Mala bekleidet bei Wagner die Rolle in vorderster Front. Und das bereits seit dem ersten Spiel unter dem neuen Trainer. Allerdings da noch gemeinsam mit Ache. „Ich mag ihn in der Eröffnung und im Übergang gern neben Ragy aktuell, weil wir einfach dann immer die Chance haben, über den langen Ball auf Ragy auch gefährlich hinter die letzte Linie zu kommen“, erklärte Wagner damals. „Ich möchte einfach, dass der Spieler ein bisschen flexibler wird, nicht nur außen steht und auf seine Situation wartet, sondern auch mal von innen tief gehen kann.“ Nun fehlt Ache und El Mala bleibt dennoch im Sturm – und meist alleine. Nominell spielten auch Akteure wie Marius Bülter mit dem 19-Jährigen in vorderster Reihe, doch die Wahrheit sah in der Realformation meist anders aus.
Die „neue“ Position scheint dem Offensivspieler nicht ungelegen zu kommen. In den jüngsten vier Spielen holte sich El Mala drei Scorer ab, war gegen Leverkusen trotz der vergebenen Chancen wohl einer der besseren Spieler, hätte das Spiel fast schon alleine auf Seiten der Geißböcke ziehen können. „Er muss sich belohnen mit vielleicht sogar ein, zwei Toren. Das tut er nicht, aber das wird er in Zukunft besser machen und daran arbeitet er aber jeden Tag im Training“, sagte Wagner vergangene Woche. Das Vertrauen des Trainers tut offenbar gut. Denn die ersten Versuche als Mittelstürmer noch unter Lukas Kwasniok gingen nicht auf. Am Samstag bewies der Spieler seine Stürmer-Qualitäten mal so ganz El-Mala-untypisch mit einem Treffer aus der Box, überlegt, ins lange Eck. Wagner hatte auch erklärt, dass sich der Offensivspieler zwischenzeitlich in einer Delle befunden habe. Und, dass dieser da raus gefunden hat, ist möglicherweise zu einem gewissen Anteil Wagners Verdienst.
Mit dem Tor gegen Union machte der 19-Jährige das Dutzend Treffer voll in dieser Bundesliga-Saison. El Mala ist damit der viertjüngste Bundesliga-Spieler der Historie, der diese Marke knackte. Ein weiterer Rekord, mit seinen 19 Scorern gehört er auch zu den gefährlichsten Teenagern Europas. Und somit wird auch die Diskussion bleiben, ob der Offensivspieler nicht doch noch auf den WM-Zug aufspringen wird. Sorgen vor einem neuen, einem weiteren Hype hat man beim FC aktuell offenbar nicht mehr. „Du hast nicht das Gefühl, dass er unruhiger wird, wenn es um ihn lauter wird. Ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, wenn es um ihn lauter wird, wird er noch ruhiger, noch klarer, noch besonnener. Und im Training noch akribischer.“
Die Leistung und die Tore geben der Arbeit recht. Mit seinen Treffern macht sich der Offensivspieler aber nicht nur für die Nationalmannschaft interessant. El Mala steht weiterhin im Fokus einiger Interessenten. Und jeder Treffer wird die FC-Bosse nicht nur aus sportlicher Sicht erfreuen. Einer möglichen Ablöse schaden die Tore jedenfalls nicht. Mit einem gewissen Geldsegen würde der Kader-Umbruch sicherlich leichter von der Hand gehen. Ein Abgang ist nach wie vor nicht fix: „Wir sind sehr froh, dass wir Said haben, er ist jede Woche wichtig für uns. Wir erhoffen uns noch viel von ihm“, sagte Thomas Kessler, schränkte zwar die „letzten beiden Spiele“ ein, sprach aber ganz offensichtlich von den letzten Partien der Saison. Wie es dann weitergeht, werden die kommenden Wochen zeigen.
Und die werden spannend. Denn laut Informationen der „SportBild“ soll der Poker um El Mala weitergehen. So wird berichtet, dass Brighton sein Angebot von 35 Millionen Euro für den Shootingstar keineswegs zurückgezogen und der Club weiterhin großes Interesse am Kölner Talent habe, der FC die Offerte allerdings abblockte. 50 Millionen Euro werde der Verein jedoch nicht bieten. In Südengland gehe man davon aus, dass Clubs wie Brentfort und Fulham weitere Kandidaten im Transferpoker um den 19-Jährigen sein könnten, Angebote lägen allerdings noch keine vor. Und auch ein weiterer englischer Top-Club hat wohl ein Auge auf den Kölner Torjäger geworfen. „SportBild“ will von Gesprächen wissen, in denen der FC Chelsea bei El Malas Mutter und Beraterin hinterlegt habe, sich vorstellen zu können, Brighton zu überbieten.
Und das mit einem Deal, der beinhalten würde, den Shootingstar noch ein Jahr an den FC zu verleihen. Die jüngsten Entwicklungen lassen den Transfer laut „Sport Bild“ allerdings eher unwahrscheinlich werden. Chelsea verpasste zuletzt die Teilnahme an der Champions League, büßt somit Millionen ein. Zudem droht dem englischen Club eine zur Bewährung ausgesetzte Transfersperre wegen begangener Transfervergehen. Nach Informationen von come-on-fc.com beobachtet Chelsea den Spieler aber weiterhin, genauso wie die beiden Clubs aus Manchester.







































