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·24 de febrero de 2026

Neue Regel bei Verletzungen? Was die FIFA jetzt plant

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Die FIFA möchte das Zeitspiel durch Verletzungen bekämpfen. Ein neuer Ansatz soll nun von den Regelhütern verabschiedet werden.

Wie die BBC berichtet, soll am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (IFAB) über eine Reihe von Regelanpassungen abgestimmt werden, die dem Zeitspiel durch Verletzungspausen entgegenwirken sollen. Dazu zählt demnach, dass der behandelte Spieler zukünftig eine Minute draußen bleiben muss.


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Derzeit gibt es keine einheitliche Regel, die besagt, wie lange Spieler nach Verletzungsunterbrechungen zuschauen müssen. Die Premier League führte zur Saison 2023/2024 eine 30-Sekunden-Regel ein, beim Arab Cup führte die FIFA Tests durch, bei denen die Spieler zwei Minuten warten mussten.

Bedenken bei FIFA-Regel: Nachteil für verletzte Spieler?

Schiri-Ikone Pierluigi Collina, mittlerweile Chef der FIFA-Schiedsrichter, erklärte damals, dass die Zwei-Minuten-Regel dazu dienen soll, Zeitverschwendung zu reduzieren und den Spielfluss zu verbessern. Schon im Januar beschloss das IFAB, dass ein solcher Passus ins Regelwerk aufgenommen werden soll, allerdings gab es Diskussionen über die Dauer. Nun hat man sich offenbar auf eine Minute geeinigt, also ein Mittelweg zwischen der Premier League und den Testläufen beim Arab Cup.

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Foto: Getty Images

Dennoch gibt es weiterhin Bedenken bei der geplanten Änderung. Zwar ist allen Beteiligten bewusst, dass Verletzungen gerade in der Schlussphase eines knappen Spiels immer wieder ausgenutzt werden, um Zeit zu schinden oder den Spielfluss des Gegners zu unterbinden. Allerdings wird befürchtet, dass tatsächlich verletzte Akteure benachteiligt werden könnte und sich trotz Blessuren zum Weiterspielen quälen.

Ausnahmen soll es in jedem Fall geben. Sieht ein Spieler nach einem Foul die gelbe oder rote Karte, muss der Gefoulte das Feld trotz Behandlung nicht verlassen. Das soll grundsätzlich auch für Torhüter und Elfmeterschützen gelten.

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