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·13 de abril de 2026
Neuer Name als möglicher HSV-Boss gehandelt: Kommt ein Weltmeister aus Augsburg?

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·13 de abril de 2026

Der Hamburger SV geht in spannende Wochen – auf und außerhalb des Platzes. Während der direkte Klassenerhalt nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen weiter nicht gesichert ist, drängt auch die Frage, wer denn jetzt neuer Sportvorstand der Rothosen wird.
Zwei Optionen sind weiter möglich: Entweder eine Beförderung des intern hoch geschätzten Sportdirektors Claus Costa. Oder aber ein externer Kuntz-Nachfolger, unter dem Costa künftig wieder agiert.
Klar ist, dass auch nach Saisonende eine Menge Arbeit wartet. Am Kader wird der HSV definitiv basteln müssen. Mit Luka Vuskovic ist der überragende Abwehrchef nicht zu halten. Für den 19-Jährigen muss irgendwie ein Ersatz gefunden werden. Wie schwer sich die Rothosen ohne das Abwehr-Juwel tun, wurde am Sonntag beim schmeichelhaften 0:4 in Stuttgart schließlich überdeutlich.Die zweite große Kader-Baustelle ist der Angriff. Bei Ransford Königsdörffer läuft der Vertrag aus, die monatelangen Verhandlungen haben bisher nicht zur Einigung geführt, weshalb ein Abschied des 24-Jährigen im Sommer durchaus wahrscheinlich ist. Auch Robert Glatzel will aufgrund seiner Reservisten-Rolle wohl gehen. Dazu scheint Winter-Leihgabe Damian Downs keine Zukunft am Volskpark zu haben. Wegen der anhaltenden Verletzungsprobleme ist Kapitän Yussuf Poulsen kaum als Stürmer Nummer eins einplanbar.
Die dritte Baustelle sind die Leihspieler. Bei Fabio Vieira will man offenbar bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. Was mit Philip Otele und Albert Grønbaek passiert, ist noch offen. Genau wie ein neuer Vertrag für Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes, dessen auslaufendes Arbeitspapier sich bei Klassenerhalt immerhin automatisch bis 2027 verlängert.
Doch zurück zur Ausgangsfrage: Wer leitet das alles als HSV-Sportboss an? Sebastian Kehl wohl eher nicht. Der Ex-BVB-Spordirektor wurde immer wieder gehandelt, befindet sich laut Bild aber "aktuell in intensiven Gesprächen mit Tottenham Hotspur".
Die Bild bringt jetzt einen anderen externen Kandidaten ins Spiel: Stefan Reuter. Auch der Weltmeister von 1990 hat eine BVB-Vergangenheit. Als Funktionär verbindet man Reuter aber mit dem FC Augsburg. Dort ist er seit Ende 2012 angestellt – bis Mitte 2023 als Geschäftsführer Sport (seitdem als Berater des Managements). Seine langjährige Rolle beim FCA würde der ähneln, die Reuter auch beim HSV erwarten würde.Laut Bild kann sich der 59-Jährige eine Rückkehr in die erste Reihe der Verantwortung wohl vorstellen. Bislang habe es allerdings nur "einen ersten Austausch" zwischen dem HSV und Reuter gegeben.
Ob es für beide Seiten bald konkreter wird, bleibt demnach abzuwarten. So oder so sollten sich die Verantwortlichen um den Aufsichtsratvorsitzenden Michael Papenfuß nicht mehr allzu viel Zeit lassen. Im Volkspark braucht es eine Entscheidung, um bei den wichtigen Planungen voranschreiten zu können.






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