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·23 de julio de 2026
Neuer, Tah, Sané: Großes US-Magazin schreibt vernichtende Kritik über DFB-Trio

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·23 de julio de 2026

Bild: (Photo by Justin Setterfield/Getty Images)
Der Bleacher Report zählt zu den bedeutendsten US-Sportmedien. Drei deutsche Stars erhalten nun eine vernichtende Kritik.
Der Bleacher Report zählt zu den wichtigsten amerikanischen Sportmedien. Für die WM 2026 hat die Redaktion nun eine Startelf zusammengestellt an Spielern, die bei der WM 2026 am meisten enttäuscht haben.
Für die Amerikaner ist der spanische Trainer Roberto Martinez, der Portugal trainierte, jener Coach, der am meisten bei der WM 2026 enttäuscht hat. Als Mittelstürmer berief die Redaktion Superstar Cristiano Ronaldo in diese Startelf. Ronaldo hatte, abgesehen vom zweiten Gruppenspiel, auch wenige Glanzmomente zu verzeichnen.
Der Bleacher Report stellte aber auch drei deutsche in die Startelf: Manuel Neuer im Tor, Jonathan Tah in der Abwehr und Leroy Sané im Angriff.
Bei Neuer heißt es zur Begründung: „Dass Manuel Neuer sein Länderspiel-Comeback feierte, um bei der Weltmeisterschaft für Deutschland zu spielen, schien ein großer Glücksfall zu sein. Seine Erfahrung, seine Führungsqualitäten und sein einzigartiges Talent als „Libero-Torwart“ konnten eine Mannschaft, die noch keinen eindeutigen Nachfolger zwischen den Pfosten gefunden hat, nur stärken. So schien es zumindest.
Das Turnier des 40-Jährigen begann mit einem Gegentor gegen den Außenseiter Curaçao, bei dem er den abgefälschten Ball zwar leicht mit der Hand berührte, ihn aber dennoch an sich vorbeifliegen sah. Anschließend ließ er beim 2:1-Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste das Tor für den Treffer offen, bevor er im letzten Gruppenspiel von Gonzalo Plata überlistet wurde, als Ecuador einen bedeutenden Sieg errang.
Neuer hielt zwar einen der Elfmeter Paraguays im Elfmeterschießen der Runde der letzten 32, doch seine Aura war verflogen. Diese imposante Statur im Stil von Peter Schmeichel schüchtert einfach nicht mehr so ein wie früher.
Die Qualität des Deutschen hat nachgelassen, ebenso wie die Notwendigkeit seiner Präsenz in einem Kader, der nun den Übergang von Julian Nagelsmann zu Jürgen Klopp vollziehen wird.“
Bei Jonathan begründet die Redaktion ihre Entscheidung mit:
„Während die deutsche Mannschaft insgesamt hinter den Erwartungen zurückblieb, ist es Innenverteidiger Jonathan Tah, der vielleicht den nachhaltigsten Eindruck vom Scheitern der Nationalelf hinterlässt.
Im Achtelfinale gegen Paraguay trat der 30-Jährige, der in seiner gesamten Karriere noch nie einen Elfmeter geschossen hatte, als Erster im Elfmeterschießen an. Er schoss den Ball weit über die Latte und besiegelte damit letztlich das überraschende frühe Ausscheiden seiner Mannschaft. Gerüchten zufolge fliegt der Ball immer noch irgendwo im Luftraum von Massachusetts herum.
Er machte in seinen vier Spielen zudem nur drei Zweikämpfe, wurde zweimal ausgespielt und schaffte es nicht, Deutschland auch nur ein einziges Mal zu einem Zu-Null-Spiel zu verhelfen – nicht einmal gegen eine Mannschaft aus Curaçao, gegen die Deutschland sieben Tore erzielte. Er lenkte sogar den Schuss ab, der zum Tor der „Blauen Welle“ führte.
Auch gegen die Elfenbeinküste zeigte er eine schwache Leistung und wirkte sowohl in der Defensive als auch im Ballbesitz oft ungeschickt.“
Bei Leroy Sané lautet die Kritik:
„Es ist nicht immer einfach, die Spieler in diesen Startelfs auf ihren natürlichen Positionen aufzustellen, daher wird Leroy Sané ins offensive Mittelfeld gesteckt, denn ihn außen vor zu lassen, wäre unverzeihlich gewesen.
Deutschland mag Curaçao im Eröffnungsspiel des Turniers zwar mit 7:1 vernichtend geschlagen haben, doch die Nationalelf hätte 15 Tore erzielen können, wären da nicht Sanés ungenaue Schüsse, seine schlechten Entscheidungen und seine allgemeine Unstimmigkeit mit dem Rest der Mannschaft gewesen.
Darauf folgte eine miserable Leistung gegen die Elfenbeinküste, weshalb er nach einer Stunde vom Platz genommen wurde.
Zwar wäre es für Bundestrainer Julian Nagelsmann sinnvoll gewesen, gegen Ecuador auf der rechten Außenbahn eine andere Option auszuprobieren, doch der 38-Jährige beharrte darauf, Sané in der Startelf aufzustellen. Dieses Vertrauen wurde zwar mit einem Tor belohnt, doch der Spieler von Galatasaray fiel im Achtelfinale gegen Paraguay, das das Aus für Deutschland bedeutete, sofort wieder in seine enttäuschende Form zurück.
Zwar war Sané nicht der einzige Verantwortliche für das überraschende frühe Ausscheiden Deutschlands, doch er trug maßgeblich zu den frustrierend schwachen Leistungen der Mannschaft bei.“







































