Borussia Dortmund
·4 de junio de 2026
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·4 de junio de 2026
Lara, was hat dich final überzeugt, deine Karriere bei Borussia Dortmund fortzusetzen?
Die Gespräche mit dem Verein waren sehr überzeugend. Mir wurde der Weg aufgezeigt, den der BVB im Frauenfußball gehen möchte, und das passt genau zu meiner Situation und dem, was ich aktuell suche. Das ist ein sehr gutes Match.
Du kommst aus der Bundesliga und bist im besten Fußballerinnenalter – warum trotzdem jetzt der Schritt in die Regionalliga?
Ich schaue nicht nur auf den Moment, sondern auf den Prozess und die Entwicklungsmöglichkeiten, die es hier für den Verein und für mich gibt. Mich reizt es, noch mal in einer ganz anderen Rolle zu sein und diesen Weg mitzugestalten.
Was waren bei deinen bisherigen Stationen die wertvollsten Erfahrungen, die du gemacht hast?
Ich bin bereits relativ früh von zu Hause ausgezogen und musste dadurch schon in jungen Jahren eine gewisse Reife an den Tag legen. Das wird auch im Fußball immer wieder von einem gefordert. Ich habe auch häufig Führungsrollen übernommen und habe mich dadurch weiterentwickelt. Das sind wertvolle Erfahrungen, die man mitnimmt. Dazu kommen persönliche und emotionale Erfahrungen: Mitspielerinnen, die einen bis heute begleiten, und die Verbundenheit zu Vereinen, deren Ergebnisse man weiterverfolgt.
Ich traue mir zu, voranzugehen und eine Führungsrolle zu übernehmen. Gleichzeitig hängt viel davon ab, wie sich die Mannschaft zusammensetzt. Erst mal geht es darum, in die bestehende Mannschaft hineinzuwachsen und meine Rolle zu finden. Auf dem Platz bringe ich viel Erfahrung und fußballerische Qualitäten mit, die in der aktuellen Entwicklungsphase der Mannschaft sicherlich wichtig sind.
Was für ein Spielertyp bist du?
Mit 1,80 m bringe ich eine Körpergröße mit, die im Frauenfußball nicht alltäglich ist. Das verschafft mir Vorteile im Kopfballspiel, im Defensivverhalten und in der Robustheit. Auch offensiv ist mein Kopfballspiel nicht so schlecht, da ist das ein oder andere Tor schon mal entstanden (lacht). Dazu kommt meine Erfahrung aus dem höherklassigen Fußball, die einer jungen Mannschaft weiterhelfen kann.
Bisher warst du bei keinem deiner Vereine länger als zweieinhalb Jahre. Inwieweit ist dieser Schritt zum BVB auch ein Wunsch, mal irgendwo länger anzukommen?
Diesen Wunsch hatte ich auch schon, als ich vor zwei Jahren bei Werder Bremen unterschrieben habe. Es spielen aber immer viele Umstände eine Rolle, die man im Gesamten sehen muss. Aus der Vita allein erkennt man nicht, wie es mit Verletzungen, Trainerwechseln oder anderen Faktoren gelaufen ist. Mein langfristiger Vertrag in Dortmund unterstreicht den Wunsch, hier länger anzukommen.
Welche Ziele verfolgst du beim BVB kurzfristig, langfristig, mit der Mannschaft, aber natürlich auch persönlich?
Kurzfristig möchte ich gut ankommen, mich integrieren und meinen Platz in der Mannschaft finden. In der ersten Saison geht es darum, erfolgreichen Fußball zu spielen – dazu gehört für mich auch der Aufstieg und die Chance, in der nächsthöheren Liga anzugreifen. Langfristig sind die Ziele des BVB klar, und sie decken sich mit meinen. Ich bin nicht hierhergekommen, um Regionalliga zu spielen – jedenfalls nicht dauerhaft. Ich nehme den gesamten Weg und die Aufgabe an, um dieses große Ziel zu erreichen.
In dieser Saison ist mir der BVB besonders aufgefallen – durch die Außendarstellung über Social Media und das DFB-Pokalspiel gegen die Bayern. Das blieb definitiv hängen. Ich verfolge generell die Entwicklungen im Frauenfußball, viele Projekte sind noch relativ jung. Im Austausch mit meinem Berater ist dann seit etwa einem halben Jahr der Kontakt zum BVB gewachsen, und da wurde klar: Das kann sehr gut zu mir passen.
Darauf, endlich loszulegen. Heute habe ich zum ersten Mal gesehen, was am Trainingsgelände los ist. Am meisten freue ich mich darauf, auf dem Platz zu stehen. Dort kann ich am besten zeigen, wer ich bin und was ich kann. Natürlich freue ich mich auch darauf, die Mädels und alle im Verein kennenzulernen. Ich bin sicher, dass es eine richtig coole Zeit wird.
Ich habe die Zuschauerzahlen vor allem durch das DFB-Pokalspiel mitbekommen. Da hat ganz Fußball-Deutschland gesehen, was hier los ist. Ich hoffe, dass es noch viele mehr werden. Die Kapazitäten sind da, um das weiter auszubauen. Eine solche Kulisse jedes Wochenende – das würde dem Ganzen hier absolut gerecht werden.







































