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·7 de mayo de 2026

Niklas Süle beendet seine Karriere

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„Ich möchte bekanntgeben, dass ich meine Karriere im Sommer beenden werde“, sagt Süle im Podcast „Spielmacher“. Den Gedanken, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, hatte Süle bereits länger. Der endgültige Entschluss fiel nach dem Spiel in Hoffenheim, in dem er sich am Knie verletzte.

„Was ich empfunden habe, als unser Doc in der Kabine in Hoffenheim den Schubladentest gemacht hat (ein Test, um einen möglichen Kreuzbandriss festzustellen, d. Red.), den Physio anschaute und den Kopf schüttelte, der Physio es ebenfalls gemacht hat und auch keinen Anschlag gemerkt hat, da bin ich in die Dusche und habe zehn Minuten geweint. In der Situation dachte ich wirklich: ‚Das ist gerissen‘“, blickt Süle im Podcast auf den 30. Spieltag zurück. „Als ich am nächsten Tag ins MRT gekommen bin und die gute Nachricht erhalten habe (dass es doch kein Kreuzbandriss ist), war für mich zu tausend Prozent klar, dass es vorbei ist. Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich eigentlich auf die Zeit danach zu freuen – unabhängig zu sein, in den Urlaub zu gehen, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen – dann aber meinen dritten Kreuzbandriss verarbeiten zu müssen.“


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Süle wechselte im Sommer 2022 von Bayern München zum BVB. Für die Schwarzgelben bestritt der Innenverteidiger 109 Spiele (3 Tore). Vor allem die erste Saison bei Borussia Dortmund sei prägend gewesen. „Was ich in meinem ersten Jahr erlebt habe, als wir fast Meister wurden – der Abend im Hotel, der Weg zum Stadion. Was ich da gefühlt habe, so habe ich höchstens noch vor meinem ersten Profispiel empfunden – von der Nervosität, von der Aufregung. Das war einer der krassesten Momente, vor dem Mainz-Spiel, den ich überhaupt hatte. Ich weiß nicht, ob ich jemals in meinem Leben wieder dahin komme, dass ich so fühle – mit diesem Adrenalin.“

In Süles erster Saison verpasste der BVB knapp den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. In seiner zweiten Spielzeit erreichte er mit der Mannschaft das Champions-League-Finale. „Wenn ich auf die vier Jahre in Dortmund zurückblicke, dann waren viele Momente dabei, die mir Spaß gemacht haben. Das Kabinengelaber, das Stadion – wir reden hier von 80.000. Ich wurde von den Fans immer offen empfangen. Die Zeit werde ich sehr vermissen. Wie ich mich hier wohlgefühlt habe. Ich habe am ersten Tag gemerkt, wie die Menschen in Dortmund sind: offen, herzlich, ehrlich. Damit habe ich mich mega verbunden gefühlt. Meine Kinder gehen hier in die Kita. Es fällt uns schon schwer, hier wegzugehen.“

Der 49-malige A-Nationalspieler absolvierte bisher 299 Bundesliga-Spiele.

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