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·23 de junio de 2026
Norwegen schlägt Senegal 3:2 und steht dank Haaland in der K.o.-Runde

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Norwegen – SenegalI
Di 23.06. · 02:00 Uhr · MagentaTV
Norwegen hat beim zweiten Auftritt in der Gruppe I der WM 2026 alles klargemacht und steht vorzeitig in der K.o.-Runde. Beim 3:2 (1:0) gegen Senegal im New York New Jersey Stadium in East Rutherford war erneut Erling Haaland der Mann des Abends, der Stürmer traf doppelt und schoss die Skandinavier mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ins Gruppenfinale gegen Frankreich, in dem es um Platz eins geht.
Senegals Nicolas Jackson steigt im Duell mit Norwegens Torbjörn Heggem zum Kopfball hoch. Foto: Justin Setterfield/Getty Images
Die Norweger drückten von Beginn an. Kristoffer Ajer köpfte schon in der dritten Minute knapp vorbei, Martin Ödegaard schoss in der 14. Minute über das Tor und vergab in der 37. Minute freistehend die beste Gelegenheit der ersten halben Stunde. Belohnt wurden die Skandinavier kurz vor der Pause, und zwar mit fremder Hilfe. Ein Fehlpass des früheren Mainzers Moussa Niakhaté legte Marcus Pedersen den Ball auf, der eiskalt zum 1:0 traf (43.). Pedersen war erst kurz zuvor für den angeschlagenen Dortmunder Julian Ryerson ins Spiel gekommen. Haaland meldete sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte an, nach einem Patzer von Édouard Mendy traf er nur den Pfosten (45.+4).
Nach dem Seitenwechsel machte Norwegen früh ernst. Ödegaard steckte den Ball durch, Haaland blieb cool und erhöhte auf 2:0 (48.). Senegal fand zwar durch Ismaila Sarr eine schnelle Antwort zum 2:1 (53.), doch Haaland konterte das umgehend. Der Stürmer nahm einen Ball artistisch aus der Luft und schob ihn zum 3:1 ins Netz (58.). In dieser Szene verletzte sich Torhüter Mendy und musste ausgewechselt werden. Es war Haalands zweiter Doppelpack im zweiten Spiel, schon beim 4:1 zum Auftakt gegen den Irak hatte er zweimal getroffen. Senegal steckte nicht auf, Sarr machte es mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit zum 3:2 noch einmal spannend (90.+3), für die Wende reichte es aber nicht mehr.
Begleitet wurde der senegalesische Auftritt von Nebengeräuschen. Vor dem Spiel war im Umfeld der Mannschaft Unruhe aufgekommen, Anlass waren angeblich ausstehende Prämien vom Afrika-Cup, das Essen im Hotel und der Vertrag von Trainer Pape Thiaw. Auf dem Platz blieb davon ein über weite Strecken dürftiger Auftritt. Die Norweger dagegen feierten ihren Festtag im New York New Jersey Stadium, wo sonst die New York Giants und New York Jets spielen, mit dem mittlerweile bekannten Viking Row, der in den Tagen zuvor schon am Times Square und sogar im norwegischen Parlament zu sehen gewesen war.
Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist Norwegen durch und kann für die heiße Phase des Turniers planen. Zum Abschluss der Gruppe I geht es nun gegen Frankreich, das ebenfalls zweimal gewonnen hat, um den ersten Platz. Senegal steht dagegen unter Druck und braucht im letzten Spiel gegen den Irak unbedingt einen Sieg, um als Gruppendritter noch eine Chance auf das Weiterkommen zu wahren.







































