SchalkeTOTAL
·29 de abril de 2026
Ohne diese 30 Sekunden wäre Schalke schon aufgestiegen

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·29 de abril de 2026

Schalke kann gegen Düsseldorf den Aufstieg perfekt machen. Der späte Ausgleich gegen Hannover verhinderte die vorzeitige Bundesligarückkehr.
Der FC Schalke 04 steht kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga, doch eine Szene aus dem Heimspiel gegen Hannover 96 sorgt im Nachhinein für eine kuriose Erkenntnis. Beim 2:2 am 26. Spieltag verspielten die Königsblauen in letzter Sekunde einen sicher geglaubten Sieg. Ohne diese letzten rund 30 Sekunden wäre Schalke inzwischen bereits aufgestiegen.
Dabei hatte alles nach Plan begonnen. Schalke dominierte die Partie, ging durch Edin Dzeko in Führung und legte durch Kenan Karaman noch vor der Pause das 2:0 nach. Auch nach der umstrittenen Roten Karte gegen Dzeko kurz nach Wiederanpfiff verteidigte die Mannschaft lange stabil. Hannover tat sich schwer, klare Chancen zu kreieren. Erst in der Schlussphase wurde es hektisch. Nach einem VAR-Eingriff fiel der Anschlusstreffer, doch Schalke hielt dem Druck zunächst stand.
Dann folgte die entscheidende Szene. Die angezeigte Nachspielzeit von sieben Minuten war bereits abgelaufen, als Soufiane El-Faouzi den Ball ins Aus grätschte. Die Gelegenheit zum Abpfiff war da, und auch S04-Coach Miron Muslic ballte bereits die Siegesfaust Richtung Nordkurve. Doch Dr. Robin Braun ließ noch eine letzte Aktion laufen. Der Einwurf wurde ausgeführt, und auf der rechten Seite flankte Hannovers Mustapha Bundu in den Strafraum. Am langen Pfosten wollte Benedikt Pichler den Ball per Kopf noch einmal querlegen, ehe die Kugel über den Hinterkopf von Loris Karius ins Tor sprang. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Mit einem Sieg hätte Schalke heute zwei Punkte mehr auf dem Konto und Hannover entsprechend einen weniger. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz wäre bereits uneinholbar. Der Aufstieg wäre mit zehn Punkten Vorsprung auf Platz drei rechnerisch perfekt gewesen.

Foto: IMAGO
Wichtig ist dabei die Einordnung. Die Entscheidung des Schiedsrichters ist kein Skandal. Nachspielzeiten sind keine exakte Angabe und können durch Unterbrechungen verlängert werden. Auch in diesem Fall gab es Gründe, die zusätzliche Sekunden rechtfertigen. Außerdem hatte der FC Schalke in dieser Saison bei zahlreichen Arbeitssiegen das Glück des Tüchtigen und ist bisher nicht vom Pech verfolgt. Dennoch bleibt die Szene eine der bemerkenswertesten in dieser Zweitligasaison.
Für Schalke ändert sich an der Ausgangslage dennoch wenig. Die Mannschaft hat weiterhin beste Chancen, den Aufstieg aus eigener Kraft perfekt zu machen. Schon im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf kann der entscheidende Schritt gelingen. Die 30 Sekunden aus dem Hannover-Spiel bleiben damit vor allem eine kuriose Randnotiz.







































