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·2 de agosto de 2026
Ohne Profiminute für Bayer 04: Teurer Alajbegovic-Wechsel offiziell

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Nach seiner Rückkehr per Option hat Kerim Alajbegovic Bayer Leverkusen erneut verlassen. Der junge Bosnier beschert der Werkself einen beträchtlichen Geldregen.
Kerim Alajbegovic wird sich die Fußballschuhe künftig für Juventus Turin schnüren. Die alte Dame gab die Verpflichtung des 18-Jährigen am Sonntagnachmittag offiziell bekannt. Das Offensivtalent beschert Bayer Leverkusen einen Millionenregen: Medienberichten zufolge kassiert die Werkself mindestens 33 Millionen Euro, weitere sieben Millionen können in Form von Bonuszahlungen hinzukommen. Der WM-Fahrer unterschrieb bei Juventus einen Vertrag bis 2031.
„Kerim hat nach seiner Zeit bei uns im Nachwuchs zuletzt in Salzburg noch einmal große Schritte gemacht. Gleichzeitig mussten wir realistisch einschätzen, dass der Konkurrenzkampf in unserem Kader, gerade auch auf seinen bevorzugten Positionen, sehr groß ist. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf das Gesamtpaket des Transfers haben wir dem Wechsel nach Italien zugestimmt“, wurde Simon Rolfes in einer Pressemitteilung zu den Hintergründen des Transfers zitiert.
„Dass ein Spieler aus unserem Nachwuchs zu einem Klub wie Juventus wechselt, unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit unseres Leistungszentrums“, so Leverkusens Geschäftsführer Sport. Alajbegovic war nach einem starken Jahr bei RB Salzburg per Rückkauf-Option ins Rheinland zurückgekehrt. Dass seine Zukunft womöglich nicht in Leverkusen liegen würde, war stets ein realistisches Szenario – und ist nun eingetreten.
Juve setzte sich im Werben um ihn gegen namhafte Konkurrenz aus dem In- und Ausland durch. Neben den Bianconeri zeigten auch die Ligarivalen Atalanta Bergamo und AS Rom ernsthaftes Interesse. Auch Leverkusens ehemaliger Erfolgstrainer Xabi Alonso hatte den Youngster im Blick. Der FC Chelsea, sein neuer Arbeitgeber, unterbreitete Bayer 04 ein offizielles Angebot. Juventus bekam aber den Zuschlag.
Für Leverkusen bedeutet Alajbegovics Verkauf einen beträchtlichen Gewinn. Nachdem das Eigengewächs (kam 2021 erstmals unters Bayer-Kreuz) im vergangenen Sommer für zwei Millionen Euro zu RB Salzburg gewechselt war, holte ihn die Werkself für acht Millionen zurück. Für die Profis von Bayer 04, geschweige denn im deutschen Oberhaus, kam er allerdings nie zum Einsatz. Damit ist Alajbegovic der teuerste Bundesliga-Profi, der nie in Deutschlands erster Liga spielte (mehr dazu hier >>>).
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