Okan Buruk nach 3:1: „Nicht falsch verstehen“ – Galatasaray mahnt Einheit vor Manchester City an | OneFootball

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·25 de enero de 2026

Okan Buruk nach 3:1: „Nicht falsch verstehen“ – Galatasaray mahnt Einheit vor Manchester City an

Imagen del artículo:Okan Buruk nach 3:1: „Nicht falsch verstehen“ – Galatasaray mahnt Einheit vor Manchester City an

3:1 gegen Fatih Karagümrük – Buruk kritisiert den „Energieverlust“ im Olympiastadion

In der 19. Spielwoche der Trendyol Süper Lig gewann Galatasaray mit 3:1 gegen Misirli.com.tr Fatih Karagümrük und baute sein Konto auf 46 Punkte aus. Nach der Partie sprach Okan Buruk gegen beIN SPORTS ausführlich über die Leistung, die besonderen Bedingungen im Atatürk-Olympiastadion und die Schwierigkeit, dort von Beginn an die richtige mentale Spannung zu finden.

„Ich hoffe, wir spielen nie wieder in diesem Stadion. Für uns ist es ein Albtraum, was diese Spielstätte betrifft“, sagte der Coach und beschrieb, dass es auf diesem Platz wiederholt schwerfalle, den eigenen Rhythmus zu finden. „Vor dem Spiel sieht alles gut aus, aber wenn man auf das Spielfeld geht, ist es, als würde die Energie der Spieler gezogen.“ Buruk verwies zwar auch auf die Belastung der vergangenen Tage, betonte jedoch, dass die Probleme vor allem in der ersten Halbzeit nicht allein mit Müdigkeit zu erklären seien.


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„In der ersten Halbzeit waren wir nicht da“ – zweite Hälfte bringt Wende und Vorsprung

Buruk erinnerte daran, dass sein Team früh in Führung ging, anschließend aber den Zugriff verlor. „Wir haben das Spiel mit einem Tor begonnen“, erklärte er, schilderte jedoch, dass danach Ballbesitz und Positionsspiel nicht die gewünschte Qualität hatten. In seiner Bewertung fiel der Satz, dass es eine erste Halbzeit gab, „in der Galatasaray das Spiel verschlafen habe“.

Umso wichtiger sei die Reaktion nach der Pause gewesen: In der zweiten Halbzeit habe sein Team „aufgewacht“ und die Partie auf 3:1 gestellt. Buruk lobte zugleich den Gegner für dessen Einsatz und die junge Struktur: Fatih Karagümrük habe „ein sehr gutes Kampfbeispiel“ geliefert. Am Ende zählte für ihn der pragmatische Blick: „Wichtiger Gewinn, wenn man hinschaut. Nach diesem Spiel liegen wir vier Punkte vor unserem ärgsten Verfolger.“

„Nicht falsch verstehen“– Buruk fordert Geschlossenheit und klare Haltung

Neben der sportlichen Analyse richtete Buruk eine Botschaft an das Umfeld. Er bedankte sich für die Unterstützung und stellte die Zielsetzung klar: Nach drei Meisterschaften sei der Anspruch die vierte Meisterschaft und zugleich der Erfolg in Europa. „Wir brauchen die Unterstützung der Fans“, sagte er und ergänzte: „Es soll nicht der Anschein erfolgen, als würde ich das Thema woanders hinziehen, aber wir brauchen viel Einheit und Solidarität.“

Buruk sprach davon, dass es Kräfte gebe, die „es anders machen wollen“, und forderte eine gemeinsame Haltung: „Wir müssen uns gegen sie stellen und unsere Haltung zeigen.“ Für ihn sei es entscheidend, dass diese Geschlossenheit sowohl im Stadion als auch außerhalb sichtbar werde, weil sie die Stabilität in Phasen mit hoher Belastung und öffentlichen Debatten stärke.

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Blick auf Manchester City – „Das wird für uns ganz anders sein“

Bereits wenige Tage nach dem Ligaspiel steht der nächste Schwerpunkt an. Buruk erklärte, dass er sein Team auf die Partie in der UEFA Champions League gegen Manchester City vorbereiten wolle und ein gutes Ergebnis anstrebe. „Das Spiel gegen Manchester City wird für uns ganz anders sein“, sagte er und betonte die unterschiedliche mentale und taktische Vorbereitung im Vergleich zu Ligaspielen in schwierigen Stadionbedingungen.

In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch anerkennend über Pep Guardiola. Er sei kein Fan, aber einer der Trainer, die er möge, sehr erfolgreich und seit Jahren ein Beispiel für den Weltfußball. Guardiola sei „ein Trainer, der jedes Jahr verschiedene Spiele, Aufstellungen und Lösungen produziert, Fußball liebt und viel nachdenkt“. Buruk stellte heraus, dass solche Duelle eine andere Konzentration verlangen und am Ende auch die Position in der Rangliste prägen können.

Transfer-Signale: Noa Lang fix, Asprilla als „anderes Profil“ für die Offensive

Auch der Kaderaufbau war ein zentrales Thema. Buruk erklärte, dass mit Noa Lang ein dynamischer, hochklassiger Spieler dazugekommen sei, der auf mehreren Positionen helfen könne. Gleichzeitig sprach er über Yaser Asprilla, den Galatasaray aus Girona verpflichten wolle, und beschrieb, warum genau dieses Profil gesucht werde.

Buruk erläuterte, dass es in der Offensive zuletzt Engpässe gegeben habe, unter anderem wegen Rollenverschiebungen durch Ausfälle. Er bezeichnete Asprilla als junges Talent mit hoher individueller Qualität, der sowohl als „Nummer 10“ als auch über den rechten Flügel spielen könne. Er sei ein Spieler, „der eins zu eins spielen kann, der den finalen Pass spielen kann“, und damit ein anderes Profil als das, was bereits im Kader vorhanden sei. Buruk machte deutlich, dass zusätzliche Optionen die Leistung aller steigern und die interne Konkurrenz erhöhen sollen: In den kommenden Tagen werde es „Entwicklungen im Zusammenhang mit erwarteten Transfers“ geben.

Umgang mit Kritik: „Sie wirkt sich nie negativ auf mich aus“

Auf die Stimmungslage rund um seine Person angesprochen, erklärte Buruk, dass ihn Reaktionen in sozialen Medien nicht verunsichern. Er trenne bewusst zwischen Stadion und digitaler Öffentlichkeit, weil nicht klar sei, wer dort schreibe. Kritik von echten Anhängern respektiere er, sagte er, denn sie könne helfen, dynamisch zu bleiben.

Seine Grundhaltung formulierte er klar: „Kritik wirkt sich nie negativ auf mich aus. Ich konzentriere mich nur auf meine Arbeit.“ Wer bei Galatasaray Trainer sei, müsse Lob und Kritik akzeptieren. Die breite Unterstützung erlebe er nach eigenen Worten vor allem im direkten Kontakt – im Stadion, auswärts, am Flughafen, auf der Straße.

Singo vor Rückkehr – medizinisches Team steuert Aufbau, Sallai erhält Lob

Zum Personal gab es auch ein Update zu Wilfried Singo, der nach längerer Verletzungspause vor der Rückkehr stehen soll. Buruk erklärte, dass man sehr kontrolliert vorgehe: „Wir machen unter der Kontrolle unseres Gesundheitsteams bei Singo Fortschritte.“ Die späte Rückkehr habe nichts mit dem Spieler zu tun, sondern mit dem typischen Verlauf solcher Verletzungen. Man habe kein Risiko eingehen wollen, um einen Rückfall zu vermeiden.

Buruk bedankte sich ausdrücklich beim medizinischen Team und verwies auf weitere Kontrollen, unter anderem im Krankenhaus sowie auf Leistungsunterschiede zwischen beiden Füßen. Sein Plan: Nach dem freien Tag solle Singo voraussichtlich wieder in den Kader rücken und am Montag in Richtung Mannschaftstraining gehen. Zudem lobte Buruk die Leistung von Roland Sallai in einer ungewohnten Rolle und stellte klar, dass Singo künftig flexibel eingesetzt werden könne – sowohl als Rechtsverteidiger als auch in der Innenverteidigung.

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