come-on-fc.com
·15 de marzo de 2026
Ordentliche Leistung, aber der 1. FC Köln lässt schon wieder Punkte liegen

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·15 de marzo de 2026


Tim Vrastil
15 März, 2026
Es hätte für den 1. FC Köln ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt und ein echter Mutmacher für die kommenden Aufgaben werden können. Gegen den direkten Konkurrenten aus Hamburg zeigten die Geißböcke über weite Strecken eine engagierte und ordentliche Leistung, mussten sich am Ende jedoch „nur“ mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Ein Ergebnis, das sich für viele Kölner mit Blick auf den Spielverlauf eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlen dürfte.

Eric Martel vom 1. FC Köln im Duell mit dem HSV (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



In einer von Beginn an eher zähen Partie spielte sich in den ersten halben Stunde wenig ab. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, ohne sich dabei wirklich gute Gelegenheiten herauszuspielen. Wie so oft in dieser Saison agierte der FC mindestens auf Augenhöhe, geriet nach einem Geniestreich von HSV-Spielmacher Fabio Vieira aber wieder einmal in Rückstand (39.) – zum dritten Mal in Folge. Die Mannschaft von Kwasniok suchte im Anschluss aber noch vor der Pause nach einer Antwort und fand sie schließlich nach einer sehenswert einstudierten Eckballvariante in Form von Offensiv-Juwel Said El Mala, der per Kopf für den Ausgleich sorgte (45.) Nach dem Seitenwechsel wurde es dann wieder zäher, viele Zweikämpfe zwischen den Strafräumen dominierten das Geschehen weitestgehend.
Die Rheinländer hatten zwar ein leichtes Übergewicht in Sachen Ballbesitz, konnten dies aber (bis auf einen Kopfball von Eric Martel in der Nachspielzeit) nicht mehr in gute Torchancen und somit den zweiten bzw. Siegtreffer ummünzen. Was am Ende bleibt, ist unterm Strich zwar immerhin ein Punkt – überwiegen dürfte aber die Enttäuschung über einen wieder einmal verpassten Dreier. Die Kölner warten nach dem Remis in Hamburg nunmehr seit sechs Partien auf einen Sieg und haben nach dem Wochenende und Spieltag 26 nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Der bittere Beigeschmack über die verpassten drei Punkte war auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler nach Abpfiff anzumerken: „Ich glaube wir hätten heute schon drei Punkte holen können. Wenn du natürlich mit der einzigen Chance, die der HSV hat, vielleicht mit Ausnahme jetzt kurz vor Schluss nochmal, ein Gegentor bekommst, dann ist es gut, dass wir in der ersten Halbzeit noch so reagiert haben. Das ist schon ein Nackenschlag für die Mannschaft.“
Ähnlich äußerte sich auch Coach Kwasniok über das Spiel. „Es fühlt sich irgendwie komisch an. Wir haben in der ersten Halbzeit eine Aktion zugelassen. Das macht Fabio Vieira natürlich dann auch überragend mit dem Lupfer. Es ist kein Spektakel gewesen, das war aber auch nicht zu erwarten, wenn der HSV gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt. Zwei Aufsteiger, es geht um viel. Ich finde, dass wir die bessere Mannschaft gewesen sind.“ Am Ende des Tages stellte aber auch er nüchtern fest: „Da kannst du dir nichts für kaufen, das ist schon klar. Aber es ist immer so ein Gefühl, dass es immer weitergeht und der Groschen wird dann irgendwann auch komplett fallen. Heute war das noch nicht der Fall. Wir können mit dem Punkt leben.“
Während die Leistung der Mannschaft in vielen Spielen in dieser Saison stimmen mag, die Punkteausbeute entspricht diesen Leistungen in erschreckend großer Regelmäßigkeit nicht. Mit jetzt 25 Punkten ist der Aufsteiger nach wie vor mittendrin im Abstiegskampf, dazu verbleiben nur noch acht Ligaspiele bis Saisonende. Nachdem in den letzten Spielen gegen den VfB Stuttgart, die TSG 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund wohl nicht unbedingt mit Punkten zu rechnen war, hätte man gegen den HSV im direkten Aufeinandertreffen zweier Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, ein echtes Ausrufezeichen setzen können. Der mögliche Hallo-Wach-Effekt blieb aus, mit dem Remis bleiben die Norddeutschen fünf Punkte voraus und haben zudem weiter das (um ein Tor) bessere Torverhältnis.
Grund zur Sorge macht zudem die weitestgehend harmlose Offensive der Kölner in Hamburg. Auch wenn El Mala mit seinem neunten Saisontor weiter Eigenwerbung betrieb, blieb Mittelstürmer Ragnar Ache diesmal beispielsweise meist blass. Aus dem Mittelfeld heraus fehlte es sowohl an kreativen Pässen ins letzte Drittel als auch an guten Schussversuchen aus der Distanz. Vor allem mit Blick auf das kommende Ligaspiel, nämlich das Derby gegen den direkten Tabellennachbarn Borussia Mönchengladbach, kommt diese Negativ-Entwicklung in Sachen Torgefahr zur Unzeit. Nach dem HSV-Spiel ist das Derby gegen den ungeliebten Rivalen ein immens wichtiges Spiel, sowohl aus Prestige- als auch aus tabellarischen Gründen. Mit einem Sieg könnte der FC ein großes Zeichen setzen und würde die „Fohlen“ auch in der Tabelle überholen. Für die Geißböcke ist spätestens nach dem verpassen Sieg in Hamburg klar:
Jetzt beginnt die sogenannte „Crunch-Time“. Es müssen dringend Punkte her, egal wie. Ob die Mannschaft dabei dann am Ende des Tages auch gute Leistungen abruft und seine Gegner spielerisch beherrscht, dürfte so ziemlich jedem FC-Anhänger egal sein. Denn soviel ist sicher, am Saisonende zählt nur eins: nämlich der Klassenerhalt.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.


En vivo


En vivo


En vivo



































