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·24 de febrero de 2026
Play-off-Rückspiele im Europapokal: Drei To-dos für den BVB, Bayer 04 und Stuttgart

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·24 de febrero de 2026

In der Königsklasse und der Europa League werden die letzten Tickets für das Achtelfinale vergeben. Für den BVB und co. sieht es vor den Rückspielen gut aus.
Die vergangene Woche war eine erfolgreiche für die deutschen Vertreter in den europäischen Wettbewerben. In der Champions League gewannen Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen ihre Play-off-Hinspiele, während der VfB Stuttgart in der Europa League bei Celtic gar ein 4:1 mitnahm und bereits mit anderthalb Beinen im Achtelfinale steht. Nun wollen die drei Bundesligisten den Einzug in die Runde der letzten 16 endgültig perfekt machen und sich zum FC Bayern (Champions League), dem SC Freiburg (Europa League) und dem 1. FSV Mainz 05 (Conference League) gesellen, die bereits qualifiziert sind.
Borussia Dortmund reist nach dem 2:0 im Hinspiel gegen Atalanta mit einem soliden Polster nach Bergamo. Dem defensiv stabilen BVB ist zuzutrauen, das Ergebnis souverän ins Ziel zu bringen. Zudem bewies die Mannschaft von Niko Kovac am Wochenende Moral, als man sich gegen RB Leipzig tief in der Nachspielzeit nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt sicherte und sogar noch die Chance hatte, das Spiel zu gewinnen.
In der Bundesliga ist Dortmund seit 16 Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage setzte es in der Hinrunde auswärts beim FC Bayern, am kommenden Wochenende steht das Rückspiel im Westfalenstadion an. Das Duell mit dem Rekordmeister wirft bereits seine Schatten voraus und überstrahlt das Rückspiel in der Königsklasse medial um Längen.
Für Kovac wird es daher darum gehen, den Fokus seiner Mannschaft voll auf die Partie in Bergamo zu richten. Auch mit einer 2:0-Führung im Rücken kann auswärts bei einem Gegner mit der Qualität der Bergamasken immer etwas schief gehen. Auf fremdem Geläuf sah der BVB in der Ligaphase der Königsklasse nicht immer gut aus, machte bei Tottenham eines der schlechtesten Spiele der Saison. Schafft es Kovac, das Top-Spiel gegen den FC Bayern bis zum Abpfiff am Mittwoch aus den Köpfen der Spieler zu verbannen, wird die Borussia dem Rekordmeister jedoch ins Achtelfinale folgen – und mit Selbstvertrauen auf die Münchener warten.
Auch die Werkself hat aus dem Hinspiel in Piräus ein 2:0-Polster mitgenommen und geht daher als klarer Favorit ins das erneute Aufeinandertreffen in der BayArena. Am Wochenende riss die Ungeschlagen-Serie der Mannschaft von Kasper Hjulmand jedoch mit einem biederen Auftritt beim 0:1 in Berlin.

Foto: Getty Images
Robert Andrich unterlief vor dem Gegentor durch Rani Khedira ein böser Fehler, den der Union-Sechser eiskalt ausnutzte. Fehler zu bestrafen gehört auch zu den Stärken von Olympiakos, das musste die Werkself beim 0:2 in der Ligaphase bereits erfahren. Mit einer Zwei-Tore-Führung sollte Hjulmand daher das Risiko minimieren und seine Mannschaft auf enorme Spielkontrolle und viel Ballbesitz trimmen. Gerade in der Anfangsphase muss ein Gegentor um jeden Preis vermieden werden, sonst droht gegen die Griechen ein langer Abend.
Was soll da noch schiefgehen? Der VfB Stuttgart hat nach dem 4:1 im Celtic Park alle Trümpfe in der Hand und kann sich im Rückspiel gegen den Traditionsverein aus Glasgow eigentlich nur noch selbst schlagen. Das Problem: Genau das hätten die Schwaben am Sonntag in der Bundesliga schon fast geschafft.

Foto: Getty Images
Mit dem tollen Sieg gegen Celtic im Rücken kam der VfB beim abgeschlagenen Schlusslicht Heidenheim nicht über ein 3:3 hinaus und musste sogar zwei Rückstände egalisieren. Auf der Ostalb wechselten sich kontrollierte und völlig konfuse Phasen bei der Mannschaft von Sebastian Hoeneß ab. Gegen Celtic ist trotz des deutlichen Vorsprungs ein konstanterer Auftritt vonnöten, um den kriselnden „Bhoys“ (unterlagen am Wochenende dem Hibernian Football Club mit 1:2) erst gar keine Hoffnung zu geben.
Dienstag, 24. Februar
Bayer 04 Leverkusen – Olympiakos Piräus (21 Uhr, Prime Video)
Mittwoch, 25. Februar
Atalanta BC – Borussia Dortmund (18.45 Uhr, DAZN)
Donnerstag, 26. Februar
VfB Stuttgart – Celtic FC (18.45 Uhr, RTL)









































