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·26 de abril de 2026
Poker um Richarlison: Neymar als Strippenzieher bei PSG-Flirt

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Tottenham steckt tief im Abstiegskampf, doch Richarlison (28) sorgt abseits des Platzes für Schlagzeilen. Der Brasilianer enthüllt, dass er in der Vergangenheit mehrfach kurz vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain stand.
Die Spurs erleben eine Saison zum Vergessen. Der Traditionsverein aus Nord-London kämpft in der Premier League um den Klassenerhalt, ein Abstieg ist alles andere als ausgeschlossen. Tottenham steht in der Tabelle auf einem Abstiegsrang, hat vier Spieltage vor dem Saisonende zwei Zähler Rückstand auf West Ham. Der neue Trainer Roberto de Zerbi soll die Saison retten.
Richarlison ist einer der wenigen Lichtblicke in einer ansonsten enttäuschenden Mannschaft. Der Angreifer kommt in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf 38 Einsätze und erzielte dabei zehn Tore und lieferte fünf Vorlagen. Doch statt über die sportliche Misere zu sprechen und Zuversicht zu verbreiten, öffnete der 28-Jährige nun ein überraschendes Kapitel aus seiner Vergangenheit.
Im Interview mit France Football verriet der brasilianische Nationalspieler, dass PSG ihn mehrfach wollte - und er selbst auf gepackten Koffern saß. "Ich hatte mehrfach Kontakt mit PSG", so Richarlison. "Immer, wenn Mbappé vor einem Abschied stand, sind sie auf mich zugekommen. Einmal ist mein Berater sogar nach Paris geflogen, um in den Büros des Klubs zu verhandeln."
Der entscheidende Faktor hinter Richarlisons PSG-Träumen war ein Landsmann: Neymar (33). Die beiden kennen sich bestens aus der brasilianischen Nationalmannschaft – und schmiedeten offenbar gemeinsam Pläne für eine Reunion in Paris. "Ich wollte unbedingt dorthin. Wir haben bei Treffen der Selecao darüber gesprochen", erklärte Richarlison. "Es hat leider nicht geklappt, das ist schade. Es wäre unglaublich gewesen, in Paris mit ihm und den anderen Brasilianern zu spielen."
Bekanntlich nahm Neymars Karriere einen ganz anderen Verlauf. Der Superstar verließ PSG 2023 in Richtung Saudi-Arabien zu Al-Hilal, wo ihn eine schwere Knieverletzung lange außer Gefecht setzte. Mittlerweile ist der 33-Jährige bei seinem Heimatverein FC Santos angestellt, nach erneuten Verletzungsproblemen kämpft er um ein Ticket für die Weltmeisterschaft - jüngst brannten ihm die Sicherungen durch.
Für Richarlison, der einst einen lukrativen Saudi-Wechsel ablehnte, hingegen geht es mit Tottenham um die sportliche Existenz in der Premier League. Sein Vertrag bei den Spurs läuft noch bis 2027. Ob der Brasilianer auch im Falle eines Abstiegs in Nord-London bleibt? Höchst unwahrscheinlich. Womöglich bekommt die Transfer-Geschichte mit PSG doch ein Happy End. PSG soll auf der Suche nach einem Stürmer sein...
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