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·29 de abril de 2026

Polanski als Notlösung: Gladbachs Trainerproblem wird sichtbar

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2028-Vertrag trotz Zweifel: Warum Polanski Gladbach-Trainer wurde

Ein aktueller Bericht der Bild-Zeitung beleuchtet die Personalie Eugen Polanski und die Hintergründe seiner Beförderung zum Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach im November.

Rouven Schröder trat am 14.10.2025 sein Amt als Sportchef an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Gladbach im Tabellenkeller der Bundesliga, während Polanski noch als Interimstrainer fungierte. Der Start verlief holprig mit Niederlagen gegen 1. FC Union Berlin und FC Bayern München. Anschließend folgte jedoch die erfolgreichste Phase der Saison mit vier Siegen und einem Unentschieden aus fünf Spielen eine Entwicklung, die maßgeblich zur späteren Entscheidung beitrug.


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Gladbach beförderte Polanski mangels Alternativen

Laut Bild wurde Polanski vor allem aufgrund fehlender Alternativen sowie seiner großen Beliebtheit innerhalb des Vereins und bei den Fans zum Cheftrainer befördert. Gerade vor diesem Hintergrund erscheint die langfristige Vertragslaufzeit bis 2028 für viele Beobachter schwer nachvollziehbar. Die Entscheidung wirkt rückblickend weniger wie eine klare sportliche Überzeugung, sondern eher wie eine pragmatische Lösung in einer schwierigen Phase. Polanski gilt demnach eher als Trainer der Führungsebene als als klare Wunschlösung von Schröder. Für den kommenden Sommer soll Schröder nun die Möglichkeit erhalten, eigenständig nach einem neuen Trainer zu suchen und die volle Entscheidungsgewalt zu haben.

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Gladbach sucht neuen Trainer – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Gute Phase täuscht über strukturelle Probleme hinweg

Die sportliche Entwicklung nach Polanskis Beförderung konnte nicht nachhaltig stabilisiert werden. Trotz zwischenzeitlicher Erfolgserlebnisse fehlt es weiterhin an einer klaren spielerischen Linie. Weder im System noch in der Entwicklung einzelner Spieler sind deutliche Fortschritte zu erkennen. Diese fehlende Kontinuität wird zunehmend zum zentralen Kritikpunkt.

Kritik an Polanski wächst bei Gladbach intern

Auch intern soll die Unterstützung für Polanski deutlich abgenommen haben. Immer mehr Verantwortliche zweifeln offenbar an den Trainerqualitäten des 40-Jährigen. Insbesondere die fehlende Weiterentwicklung der Mannschaft sowie die stagnierende Spielidee sorgen für Kritik innerhalb des Vereins.

Rückhalt in Kabine und Führung schwindet

Neben der sportlichen Kritik soll Polanski auch innerhalb der Mannschaft an Rückhalt verloren haben. Berichten zufolge gibt es nur noch wenige Spieler, die sich klar für den Trainer positionieren. Auch öffentlich wird die Situation zunehmend angespannt. Zuletzt äußerte sich Rouven Schröder kritisch zur aktuellen Entwicklung, was als deutliches Signal gewertet werden kann.

Gladbach plant im Sommer einen Trainerwechsel

Für den kommenden Sommer soll Schröder die Möglichkeit erhalten, die Trainerfrage neu zu bewerten und eigenständig zu entscheiden. Eine strukturelle Neuausrichtung des Vereins ist ohnehin geplant. In diesem Zuge gilt ein Trainerwechsel als wahrscheinlich. Ein Verbleib von Polanski über die Saison hinaus erscheint derzeit kaum vorstellbar.

Ist Tedesco die Lösung für Gladbach?

Eine mögliche Option könnte Domenico Tedesco sein, der aktuell ohne Verein ist und über deutlich mehr Erfahrung auf höchstem Niveau verfügt. Tedesco steht für eine klare Spielidee und hat bereits bei mehreren Stationen gezeigt, dass er Teams entwickeln und stabilisieren kann. Genau dieses Profil könnte für Borussia Mönchengladbach im Sommer entscheidend sein.

Wie beurteilt ihr die Trainersituation bei Borussia Mönchengladbach? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Selim Sudheimer/Getty Images

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