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·22 de julio de 2026
Poulsen gibt klares HSV-Versprechen ab – So ist der Stand in der Kapitänsfrage

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·22 de julio de 2026

Yussuf Poulsen konnte dem HSV in der Vorsaison auf dem Platz praktisch überhaupt nicht helfen. Der 32-Jährige hatte mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen und bestritt lediglich 321 Spielminuten. Zwar ist der Routinier in der Kabine ein geschätzter Profi, jedoch kann das alleine natürlich niemanden zufriedenstellen.
Folgerichtig zog der Ex-Leipziger auch ein gemischtes Fazit nach seiner ersten Saison. "Was das Fußballerische angeht, war das letzte Jahr für mich sehr schwierig. Doch der HSV ist ein geiler Verein, die Heimspiele sind überragend - das hat mir sehr geholfen. Und Hamburg ist eine super Stadt. Meine Familie fühlt sich wohl und es macht einfach Spaß, in Hamburg zu sein", teilte er im Interview mit der Bild seine Gemütslage.
Nun geht es für Poulsen aber darum, mit seinen sportlichen Leistungen dafür zu sorgen, dass der HSV auch erstklassig bleibt. "Ich möchte mehr auf dem Platz stehen. Ich weiß selbst, wie viel ich leisten kann, wenn ich fit bin", hat sein Selbstvertrauen nicht gelitten. Nachdem seine Vorbereitung im Vorjahr wegen einer Verletzung im letzten Spiel für Leipzig gestört worden war, konnte er sich in diesem Jahr vollständig regenerieren. "Sieben Wochen Urlaub haben mir gut getan", zeigte sich der Stürmer frisch erholt und bereit für eine neue Chance.
"Mein Ziel ist jetzt, eine ordentliche Vorbereitung zu haben. Wenn mir das gelingt, bin ich mir sicher, dass ich diese Saison häufiger auf dem Platz stehen werde, als es in der vergangenen Saison der Fall war. So eine Saison wie die letzte wird es nicht wieder geben", gab er ein mutiges Versprechen ab.
Für Poulsen geht es in diesem Zuge aber nicht darum, im Training noch mehr zu tun, sondern vielmehr darum, die richtige Dosierung zu finden und auf den Körper zu hören. "Es gibt immer ein paar Schrauben, an denen man drehen kann. Beispielsweise sich nicht selbst zu pushen, wenn es gerade nicht nötig ist. Da sind wir nun ein Jahr klüger. In meinem Alter trainiert oder spielt man fast nie ohne Schmerzen. Es hat mich keiner gedrängt, irgendwas zu machen. Ich wollte es immer selbst", stellte er klar. "Dieses Jahr mache ich nur, was die Physios und Athletiktrainer sagen", versprach er.
In der Vorsaison saß Poulsen als Kapitän meist auf der Tribüne oder auf der Bank. Folgerichtig ist es nicht erstaunlich, dass noch nicht entschieden ist, ob er die Binde behält. Eine übergeordnete Rolle spielt das Amt für ihn aber ohnehin nicht. "Wir werden sicher darüber reden. Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich Kapitän bin oder nicht. Ich bin trotzdem ein Führungsspieler", betonte er. Nun müsse der Trainer entscheiden, was richtig sei. "Was Merlin (Polzin) entscheidet, damit bin ich fein", gab er zu verstehen.
Poulsen hat beim HSV noch bis zum Sommer 2027 Vertrag, kann sich jedoch "gut vorstellen, noch weitere Jahre in Hamburg zu spielen". Zusammenhängen wird das wohl in erster Linie mit seiner Fitness.
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