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·17 de junio de 2026

Premier League oder La Liga? Juve-Star vor großer Entscheidung

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Andrea Cambiaso hat sich zum unmittelbar verkaufbarsten Aktivposten bei Juventus Turin entwickelt. Sowohl der FC Barcelona als auch Chelsea beobachten den italienischen Nationalspieler, während der neue CEO Giovanni Carnevali die nötigen Mittel für den Kaderumbau ohne Champions-League-Einnahmen generieren will.

Cucurella-Abgang beflügelt Chelsea und Carnevali kennt beide Klubs

Juventus bewertet Cambiaso laut Gazzetta dello Sport auf 40 Millionen Euro, eine Summe, die angesichts seines aktuellen Buchwerts von gerade einmal sechs Millionen Euro einen enormen Gewinn bedeuten würde. Barcelona hat das Interesse an dem Italiener bereits seit mehreren Monaten, während das Werben von Chelsea durch den Verkauf von Marc Cucurella an Real Madrid frischen Wind erhalten hat.


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Xabi Alonso, inzwischen an der Stamford Bridge, war bereits in seiner Zeit bei Bayer Leverkusen ein erklärter Bewunderer von Cambiaso. Carnevalis enge Beziehungen zu beiden Klubs aus seinen Sassuolo-Jahren dürften die Verhandlungen erheblich erleichtern.

Trainer Luciano Spalletti schätzt Cambiaso ausdrücklich und beschrieb ihn zuletzt als Spieler, der das Feld nicht nur vertikal und horizontal lese, sondern in kreisförmigen Bewegungsmustern denke. Dennoch bereiten sich die Bianconeri intern bereits auf einen Abschied vor.

Drei Nachfolgekandidaten und Carnevalis italienische Präferenz

Laut Gazzetta sind drei Namen aktiv in der Diskussion. Sportdirektor Marco Ottolini drängt auf Tottenhams Djed Spence, den er aus einer Leihstation in Genua zwischen Januar und Juni 2024 gut kennt, als Spence Teil des Deals war, der Radu Dragusin nach Nordlondon brachte. Der 2000 geborene Rechtsfuß hat einen Vertrag bis 2029 und wird auf rund 30 Millionen Euro taxiert, wobei auch eine Leihe denkbar wäre.

Spalletti selbst wirbt für Emerson Palmieri, den er einst bei der AS Roma aufbaute und der inzwischen bei Olympique Marseille spielt. Mit 32 Jahren und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag wäre diese Lösung deutlich günstiger als die Alternativen. Carnevali selbst zeigt sich fasziniert von Atlético Madrids Matteo Ruggeri, einer italienischen Transfermöglichkeit, die zugleich den heimischen Kern der Kabine stärken würde. Allerdings bewertet Atlético seinen Spieler auf über 20 Millionen Euro. Zudem gibt es erhebliche Konkurrenz von anderen Klubs.

Ob Juventus den Cambiaso-Verkauf noch in diesem Sommer abschließt und welcher der drei Kandidaten als Ersatz folgt, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.

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