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·11 de abril de 2026

Presse zur Schlotterbeck-Verlängerung mit BVB: „Deal mit Beigeschmack“

Imagen del artículo:Presse zur Schlotterbeck-Verlängerung mit BVB: „Deal mit Beigeschmack“

Sehr lange, für den Geschmack manchen Fans zu lange, hatte sich die Angelegenheit hingezogen. Nun hat Nico Schlotterbeck doch noch beim BVB verlängert, wird dafür bis zum Jahr 2031 in zweistelliger Millionenhöhe pro Saison entlohnt. Da die neue Vereinbarung aber eine Ausstiegsklausel für einige Topclubs enthalten soll, fallen die Kommentare der Presse zu diesem Deal gemischt aus.

Bislang halten sich die großen Blätter wie SZ oder FAZ bezüglich einer Einordnung dieser Nachricht bedeckt.


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Dafür heißt es bei ran.de, dass dieser neue Vertrag eine „Win-Win-Situation“ für beide Parteien sei. Neben der in Kürze wohl feststehenden neuerlichen Qualifikation für die Champions League sei dies ein weiterer Grund zum Feiern für den BVB. Dieser habe jetzt Planungssicherheit, dass er Schlotterbeck auf keinen Fall ablösefrei verlieren wird. Bei kolportierten Interessenten wie Real Madrid oder dem FC Liverpool den Spieler – vorerst – gehalten zu haben, sei zudem ein Statement der eigenen Größe.

Weil es jene Ausstiegsklausel aber nun gibt, sei auch Schlotterbeck ein klarer Gewinner der Ausgestaltung seines neuen Vertrags. Sollte er bei der WM im Sommer glänzen, könnte er doch noch den Schritt zu einem der absoluten Topclubs gehen. Falls nicht, wird ihm die Arbeit beim BVB fürstlich entlohnt und ist er in der Hierarchie auch deshalb weiter aufgestiegen.

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Foto: IMAGO

BVB tauscht Planungssicherheit gegen garantierte Ablöse ein

Bei 90min.de sieht man hingegen „gleich zwei Verlierer“. Schlotterbeck selbst gehe zweifelsohne als Gewinner aus den Verhandlungen, schließlich gelte die neue Ausstiegsklausel schon ab Sommer. Verloren aber hätten der BVB – und dessen Fans. Der Club habe nun mitnichten Planungssicherheit, noch immer könne jederzeit ein Großclub Schlotterbeck mit einem guten Angebot aus dem Revier weglocken.

Zudem zeichne Schlotterbecks Vorgehensweise ein Bild, das sein Standing bei den Fans zerstöre: „Der 26-Jährige galt jahrelang als Identifikationsfigur und Publikumsliebling und hätte das Zeug gehabt, der neue Kapitän des BVB zu werden. All das ist durch die Ausstiegsklausel Schall und Rauch, denn nun ist klar, dass Schlotterbeck eigentlich nur darauf wartet, das Angebot eines Top-Klubs zu bekommen.“

Ähnlich klingt es bei Sport1, wo der Vorgang als „Deal mit Beigeschmack“ bezeichnet wird. Erst hielt Schlotterbeck den Club monatelang hin. Nun verlängert er zwar, leiste dabei aber alles andere als ein Treuebekenntnis. Damit habe der Nationalspieler viel Kredit bei den Fans eingebüßt. Klar sei damit auch: Angebote von Topclubs habe es keine gegeben, sonst wäre Schlotterbeck nicht mehr beim BVB.

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