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·14 de marzo de 2026
Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

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Hendrik Broschart
14 März, 2026
Der FC hat den Topspiel-Fluch gebrochen, aber erneut einen so wichtigen Sieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen den Hamburger SV 1:1 und tritt damit weiter auf der Stelle. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok richtungweisend werden. Zwei Siege in 17 Spielen sind im Kampf gegen den Abstieg zu wenig.

(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
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Vor dem Samstagabendspiel gegen den Hamburger SV hielt FC-Coach Lukas Kwasniok eine flammende Rede: „Ich weiß, dass sich im Sport die Dinge wenden und der Wind sich dreht. Ich weiß nicht, wann. Aber die Ergebnisse werden zeitnah kommen, und daraus wird eine wunderbare Zukunft entstehen. Daran glaube ich unerschütterlich.“ Der Trainer der Geißböcke mahnte zu Ruhe und Gelassenheit und forderte, weiterhin die Leistung seiner Mannschaft und nicht allein die Punkte in den Fokus zu rücken. Vor diesem Hintergrund setzte Lukas Kwasniok im wesentlichen auf die gleiche Formation wie in der vergangenen Woche gegen Borussia Dortmund. Für das Duell mit den Rothosen musste der Trainer einzig auf Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Der Engländer hatte sich gegen Dortmund eine Rote Karte abgeholt. Cenk Özkacar rückte für Simpson-Pusey in die Anfangself. Bei den Rothosen vertraute Coach Merlin Polzin auf Damion Downs.
Wie erwartet starteten beide Mannschaften vorsichtig in die Partie. In der ersten Minute näherte sich der FC durch einen cleveren Steckpass von Jakub Kaminski auf den gestarteten Ragnar Ache dem Gästetor. Der Stürmer kam jedoch nicht vor dem hellwachen HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes an den Ball (1.). Die folgenden Minuten zeigten, warum die Gastgeber die zweitschwächste Offensive der Liga stellen. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis auch der HSV dem gegnerischen Tor näherkam. Eine misslungene Kopfballabwehr von Youssoupha Niang schnappte sich Königsdörffer, der das HSV-Juwel Luka Vuskovic mit einem Chipball über Eric Martel hinweg anspielte. Bevor der Kroate abschließen konnte, machte Özkacar der Chance den Garaus (13.). In der 26. Minute setzte Said El Mala dann über links zum Sturmlauf an. Der Flügelstürmer hängte den HSV-Verteidiger Warmed Omari im klassischen El-Mala-Stil ab. Sein anschließender Schuss landete jedoch nur auf dem Kopf von Innenverteidiger Jordan Torunarigha.
Die Geißböcke traten zwar insgesamt dominanter auf und näherten sich hin und wieder dem Tor der Rothosen an. Zudem taten sich die Gastgeber sichtlich schwer, ihrerseits in die Gefahrenzone vor dem Kasten von Marvin Schwäbe zu kommen. So kam die Polzin-Elf in der ersten Hälfte nur auf einen xGoals Wert von 0,1. Doch aus dem Nichts gingen die Hausherren in der 39. Minute in Führung. Aussenverteidiger William Mikelbrencis flankte aus dem rechten Halbfeld in die Spitze. Dort handelte Viera Gedankenschnell, und lupfte den Ball über Schwäbe hinweg ins Tor hinein. Köln drängte auf die unvermittelte Antwort. Kaminski legte nach einem Tiefenlauf über links auf Johannesson ab. Der feuerte ins linke obere Eck, Heuer Fernandes konnte den wuchtigen Schuss gerade so zur Ecke klären (44.).
Die herausgespielte Chance durch eine Ecke avancierte dann zum Ausgleich durch El Mala (45.). Kaminski schlug die Kugel an den Fünfer, Rav van den Berg verlängerte die Hereingabe auf besagten El Mala, der nur noch zum verdienten Ausgleich einköpfen musste. Downs in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelegenheit, Hamburg noch vor der Pause wieder in Führung zu bringen. Der Stürmer ließ den Ball aber zur Unmut der HSV-Fans im Stadion verspringen, wirkte überrascht, dass er überhaupt an den Ball gelangen konnte (45+1).
Kwasniok wollte das Momentum aus der ersten Halbzeit auch in die zweite Hälfte des Spiels mitnehmen und brachte dafür zur Pause Linton Maina für Niang ins Spiel. Die erste Szene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Die Hamburger suchten Ansatzlos den Weg in den Sechzehner der Gäste. Keeper Marvin Schwäbe faustete die Hereingabe allerdings ohne größere Probleme aus dem Fünfmeterraum (46.). Anschließend zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der ersten Hälfte. Der HSV machte keine Anstalten, aus dem Spiel heraus Lösungen in der Offensive zu finden. Der FC wiederum biss sich an der HSV-Defensive die Zähne aus. So traf Kaminski in der 57. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Mit einem hohen Ball hinter die letzte Kette der Hamburger wollte Maina im Anschluss die Verteidigung der Rothosen aushebeln. Ache benötigte zu lang um das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sodass der eingrätschende Torunarigha noch retten konnte (64.). In der 71. Minute versuchte es der aufgerückte Mikelbrencis nach Flanke von Miro Muheim per Kopf. Sein Kopfball bereitete Schwäbe erneut keinerlei Schwierigkeiten.
Für die Schlussphase brachte Kwasniok Marius Bülter und Sebastian Sebulonsen für Ragnar Ache und Said El Mala in die Partie. An der Spieldynamik, die zwischenzeitlich stark abflachte, änderte dies zunächst wenig. Dann und wann ließ sich beobachten, wie der Kölner Trainer seine Mannschaft wild gestikulierend anpeitschte. Bange Blicke richteten sich auf Tom Krauß. Der nominelle Mittelfeldmann musste verletzt ausgewechselt werden (84.). Bülter tankte sich in der 86. Minute rechts in den Hamburger Sechzehner. Mit etwas Verzögerung chippte er den Ball auf den mitgelaufenen Johannesson. Der Isländer konnte die Chance allerdings aus kurzer Distanz nur schwerlich verwerten, zu ungenau war Bülters Anspiel. Die Gastgeber drehten in den Schlussminuten nochmal auf. Über ein schönes Anspiel des quirligen Dompé stach Talent Otto Stange in den Kölner Strafraum, wurde aber in höchster Not gerade noch so aufgehalten (90+5).
Und so blieb es bei der Punkteteilung im Volksparkstadion. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Um 15:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) empfängt die Elf von Trainer Kwasniok die Fohlen zum Krisengipfel im RheinEnergieStadion.
1.FC Köln: Schwäbe – Krauß (Chavez, 84.), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Niang (Maina, 46.), Kaminski (90. Kainz), S. El Mala (Sebulonsen, 74.) – Ache (Bülter, 74.) Gelbe Karten 1. FC Köln: El Mala (32.); Lund (36.), Kaminski (76.) Tore: Viera (39.); El Mala (45.)









































