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·27 de mayo de 2026
Real Madrid: Präsidentschaftskandidat kündigt Star-Transfers an

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Bei Real Madrid nimmt der Machtkampf an der Vereinsspitze an Fahrt auf. Enrique Riquelme, der Florentino Perez als Präsident beerben will, geht nun mit einer offensiven Ansage in die Öffentlichkeit und verspricht für den Fall seiner Wahl gleich zwei internationale Top-Transfers.
Im Gespräch mit der spanischen Tageszeitung ABC erklärte Riquelme, er habe bereits eine Vereinbarung getroffen, wonach „zwei große internationale Stars“ bei Real Madrid spielen würden, sollte er Präsident werden. Dabei handle es sich laut ihm nicht um vage Gedankenspiele, sondern um Spieler, die für das sportliche Projekt kurz, mittel und langfristig wichtig seien. Die Namen verriet er noch nicht, deutete aber an, dass sie womöglich schon in den kommenden zwei Wochen öffentlich werden könnten.
Die Ankündigung der möglichen Star-Transfers war allerdings nur ein Teil seines Angriffs. Riquelme nutzte das Interview auch, um die aktuelle Klubführung um Florentino Perez frontal zu kritisieren. Aus seiner Sicht fehlt es Real Madrid derzeit an Hierarchie, Professionalität, Werten und einem klaren Verständnis dafür, was den Verein eigentlich ausmachen müsse.
Besonders scharf fiel seine Bewertung des Umgangs mit Xabi Alonso aus. Riquelme bezeichnete es als richtig, den früheren Leverkusen-Coach überhaupt verpflichtet zu haben, warf der Vereinsführung aber vor, ihm nie die nötige Macht gegeben zu haben. Die frühe Trennung sei daher ein Fehler gewesen, zumal ein solches Projekt aus seiner Sicht nicht innerhalb von drei Monaten bewertet werden könne.
Auch die Installation von Alvaro Arbeloa als Interimslösung wurde kritisiert. Riquelme ließ durchblicken, dass dieser womöglich nicht der richtige Mann für den Moment gewesen sei. Eine Rückkehr von Jose Mourinho sieht er ebenfalls nicht als Lösung, da die erfolgreiche Zeit des Portugiesen in der Vergangenheit liege und es einen neuen Mann brauche.
Mit dem früheren Real-Trainer sind bereits alle Details konkretisiert. Eine Verkündung erfolgte bislang aber aufgrund des Wahlkampfes noch nicht. Mourinho gilt als absolute Wunschlösung von Florentino Perez.
Riquelme hingegen versucht, sich als Gegenentwurf zur aktuellen Führung zu positionieren, forciert einen grundsätzlichen Kurswechsel und verbindet seine Kritik gegen Real-Legende Perez direkt mit dem Versprechen auf prominente Verstärkung, um ein Großteil der Fans an Bord zu holen.


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