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·20 de abril de 2026
Real Madrid Umbau geht voran: Arda Güler bleibt, Carvajal, Alaba, Rüdiger, & weitere können gehen

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Arda Güler hat im dramatischen Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel gegen Bayern München sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt, am Ende aber trotzdem einen bitteren Abend erlebt. Der 19-Jährige traf in der Allianz Arena doppelt, wurde nach dem Spiel in die Elf der Woche gewählt und sah kurz darauf wegen eines Ausrasters sogar noch die Rote Karte. Die Türkei freut sich mit ihm auf die WM 2026!

Arda Güler von Real Madrid bejubelt sein Tor zum zweiten Treffer seiner Mannschaft im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League gegen den FC Bayern München in der Allianz Arena in München am 15. April 2026. (Lars Baron / Getty Images Europe via Getty Images)
Für Real Madrid reichte der starke Auftritt des türkischen Nationalspielers jedoch nicht zum Weiterkommen. Nach dem 2:1 im Hinspiel unterlagen die Königlichen in München mit 3:4, sodass das Duell insgesamt mit 4:6 verloren ging. Güler hatte die Bayern-Abwehr gleich zweimal überwunden und setzte dem Spiel damit seinen Stempel auf, ehe das eigene Ausscheiden den individuellen Höhepunkt überlagerte.
Unmittelbar nach dem Abpfiff verlor Güler die Kontrolle. Der Youngster stürmte auf Schiedsrichter Slavko Vincic zu und reagierte heftig auf dessen Entscheidungen, woraufhin er die Rote Karte sah. Spanische Medien berichten nun, dass das genaue Strafmaß davon abhängt, was Vincic im Spielbericht festhält. Laut den geltenden Bestimmungen können Beleidigungen von Spielbegleitern oder missbräuchliche Sprache mit einer Sperre von mindestens zwei Partien oder sogar mehr geahndet werden. Nach seinem traumhaften Freistoßtor kippte Gülers Emotion in blanke Wut – und überschattete damit seine historische Leistung.
Auch abseits des Platzes wurde es in den Katakomben der Allianz Arena laut. Florentino Perez soll nach dem Aus persönlich in der Kabine erschienen sein, um seinem Frust über das Ausscheiden Luft zu machen. In der Folge wird bereits über personelle Konsequenzen spekuliert: Laut Defensa Central könnten Daniel Carvajal, David Alaba, Antonio Rüdiger, Eduardo Camavinga und Rodrygo auf der Liste der Profis stehen, die den Klub verlassen könnten. Arda Güler taucht dort nicht auf – im Gegenteil: Er gilt wegen seiner starken Saison und insbesondere nach dem Bayern-Spiel als einer der unantastbaren Bausteine für Reals Zukunft.
Parallel dazu stehen auch an der Seitenlinie weitreichende Veränderungen im Raum. Perez soll darauf drängen, die Zeit von Alvaro Arbeloa zu beenden. Als mögliche Nachfolger werden namhafte Kandidaten gehandelt: Jürgen Klopp, Mauricio Pochettino, Jose Mourinho und Lionel Scaloni, der argentinische Weltmeister-Coach, dessen Vertrag bei der Nationalmannschaft bislang nicht verlängert wurde. Real Madrid steuert damit auf einen großen Umbruch zu, in dem Arda Güler sportlich das Fundament bilden soll – vorausgesetzt, er bekommt seine Emotionen künftig besser in den Griff.


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