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·23 de julio de 2026
Regionalliga: Das sind die Favoriten auf den Aufstieg in die 3. Liga

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·23 de julio de 2026

Während in der 3. Liga erst in zwei Wochen wieder der Ball rollt, wird in zwei der fünf Regionalliga-Staffeln bereits in dieser Woche wieder gespielt. liga3-online.de stellt die Aufstiegsfavoriten vor.
Nachdem es in der letzten Saison keinen klaren Favoriten gab, kristallisierten sich in der Trainer-Umfrage des "RevierSport" mit den Sportfreunden Siegen (16 Stimmen) und Rot-Weiß Oberhausen (15 Stimmen) zwei heiße Kandidaten auf den Aufstieg heraus. Bereits in der letzten Saison mischte RWO lange oben mit und wurde am Ende Zweiter – mit nur vier Punkten Rückstand auf Meister Fortuna Köln. Die Sportfreunde Siegen beendeten die Spielzeit als Aufsteiger auf Platz 7 – und verstärkten sich nun unter anderem mit Elias Huth, sodass sie mit 2,68 Millionen Euro den dritthöchsten Marktwert nach Dortmund II und Köln II aufweisen.
Ebenfalls gute Chancen eingeräumt werden Borussia Dortmund II (zwölf Stimmen), zum erweiterten Favoritenkreis werden der FC Gütersloh (vier Stimmen), der 1. FC Bocholt (drei Stimmen) sowie der SV Rödinghausen gezählt. Jeweils eine Stimme bekamen Borussia Mönchengladbach II und der 1. FC Köln II. Eröffnet wird die neue Spielzeit am 31. Juli mit dem Duell zwischen dem Bonner SC und Rot-Weiß Oberhausen.
Wie schon 2017 erhielt der TSV 1860 München nach Querelen mit Investor Hasan Ismaik keine Zulassung für die 3. Liga, was den Zwangsabstieg in die Regionalliga zur Folge hatte. In diese gehen die Löwen nicht nur sportlich wie strukturell runderneuert, sondern auch als großer Favorit. In der Trainer-Umfrage des Bayerischen Fußball-Verbandes erhielt 1860 München 15 von 19 Stimmen. Dabei ist der Kader der Löwen mit gerade mal zehn Spielern, darunter Florian Niederlechner, noch nicht einmal annährend vollständig.
Die zweitmeisten Stimmen bekam die SpVgg Unterhaching (elf), die in der vergangenen Saison noch freiwillig auf den Aufstieg verzichtet hatte. Ob die Vorstädter die Chance auf die 3. Liga in der neuen Saison ergreifen würden? Auch Absteiger 1. FC Schweinfurt (zehn Stimmen) werden gute Chancen eingeräumt, während Bayern München II (fünf), Wacker Burghausen (zwei), die DJK Vilzing, die SpVgg Bayreuth und selbst Titelverteidiger 1. FC Nürnberg II (allesamt eine Stimme) als Außenseiter ins Rennen gehen. Zum Auftakt am heutigen Donnerstagabend stehen sich Aubstadt und Schweinfurt gegenüber. Die Löwen haben spielfrei und greifen erst am 1. August mit einem Auswärtsspiel in Schweinfurt ins Geschehen ein.
Erstmals nach drei Jahren steigt der Meister der Nordost-Staffel in der kommenden Saison wieder direkt auf, was bei den Klubs zu einem Wettaufrüsten auf dem Transfermarkt geführt hat. Ganz vorne mit dabei: die VSG Altglienicke. Die Berliner konnten sich unter anderem die Dienste von Tolga Cigerci und John Brooks sichern – und gelten daher als einer der großen Titelfavoriten. Zumal die VSG den größten Marktwert aller Klubs aufweist (3,05 Millionen Euro).
Aber auch Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue (2,08 Millionen Euro) wird trotz des XXL-Umbruchs mit 16 Zu- und 24 Abgängen eine gute Rolle zugetraut, ebenso Rot-Weiß Erfurt (2,71 Millionen Euro), dem FSV Zwickau (2,43 Millionen Euro), dem Halleschen FC (2,25 Millionen), Carl Zeiss Jena (2,18 Millionen Euro) und Titelverteidiger Lok Leipzig (2,25 Millionen Euro). Die Leipziger waren zuletzt gleich zweimal hintereinander Meister geworden, dann aber jeweils in den Aufstiegsspielen gescheitert – wie bereits 2020. Gelingt unter Neu-Trainer Torsten Ziegner nun der ersehnte Sprung in die 3. Liga? Eröffnet wird die Spielzeit am Freitag mit den Duellen Erfurt gegen den BFC Dynamo und Luckenwalde gegen Lok. Begleitet wird der Auftakt von Protesten der Vereine.
Nach dem Aufstieg des SV Meppen sind im Norden der SV Drochtersen/Assel sowie der VfB Oldenburg die großen Favoriten. Beide Klubs setzen zum Großteil auf den Kader der vergangenen Saison und haben diesen gezielt verstärkt. Der VfB etwa konnte sich die Dienste des erst- und zweitliga-erfahrenen Kai Pröger (VfL Osnabrück) sichern. Auch bei den Marktwerten rangieren Oldenburg (2,1 Millionen Euro) und Drochtersen/Assel (2,04 Millionen Euro) ganz oben.
Nur Werder Bremen II (2,38 Millionen Euro) liegt noch vor dem Duo und dürfte ebenfalls ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden – auch wenn es in der letzten Saison nur zu Platz zwölf gereicht hat. Außenseiter-Chancen werden zudem dem SSV Jeddeloh (1,18 Millionen Euro), Phönix Lübeck (1,89 Millionen Euro) sowie Hannover 96 II (1,48 Millionen Euro) zugeschrieben. Der Startschuss zur neuen Saison fällt am 31. Juli, wenn die beiden Titel-Favoriten Oldenburg (gegen Bremen II) und Drochtersen/Assel (gegen Phönix Lübeck) im Fernduell antreten.
Genau wie in der 3. Liga rollt auch in der Südwest-Staffel erst Anfang August der Ball. Vor dem Start der neuen Saison stellt sich dabei vor allem eine Frage: Wird der SV Sandhausen seiner Favoritenrolle dieses Mal gerecht? Nachdem die Kurpfälzer in der vergangenen Saison nur Achter wurden, hat der frühere Zweitligist seinen Kader mit Spielern wie Felix Lohkemper und Stefan Maderer nochmal deutlich verstärkt – und weist daher auch mit einigem Abstand den höchsten Marktwert aller Klubs auf (3,75 Millionen Euro).
Dahinter folgt Drittliga-Absteiger SSV Ulm (3,1 Millionen Euro), der einen riesigen Umbruch mit 20 Zu- und 28 Abgängen vollzogen hat. Auf dem Papier dürften die Spatzen ein Titelkandidat sein, allerdings ist noch ungewiss, wie schnell das Team von Trainer Daniel Jungwirth zusammenfindet. Ebenfalls gute Chancen werden der SGV Freiberg (2,88 Millionen Euro) zugeschrieben, nachdem in der letzten Saison nur sechs Punkte auf Meister Großaspach fehlten. Aber auch der SC Freiburg II (3,00 Millionen Euro), die Stuttgarter Kickers (2,53 Millionen Euro), der FC 08 Homburg (2,45 Millionen Euro) sowie die Kickers Offenbach (2,35 Millionen Euro) zählen zu den Aufstiegsanwärtern. Im Eröffnungsspiel am 7. August kommt es zum Duell zwischen den Stuttgarter Kickers und dem SSV Ulm.
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