LIGABlatt
·16 de abril de 2026
Rekorde, Rot-Premiere, Neuer-Lob – Arda Gülers wilder Abend in München!

In partnership with
Yahoo sportsLIGABlatt
·16 de abril de 2026

Beim 4:3-Spektakel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid trumpfte Arda Güler für die Königlichen mit zwei sehenswerten Treffern auf. Damit stellte der türkische Nationalspieler in diesem denkwürdigen Champions-League-Krimi zwei neue Rekorde auf und sammelte eine Reihe persönlicher Premieren.
Es dauerte nur 35 Sekunden, bis Arda Güler die in diesem Moment stimmungsvoll aufgeladene Allianz Arena in München in kollektive Schockstarre versetzte. Nach unfreiwilliger Vorlage von Bayern-Torwart Manuel Neuer zog der 21-jährige Linksfuß aus großer Distanz ab und traf zur frühen Führung. Es war der schnellste Treffer in der ruhmreichen Champions-League-Geschichte der Königlichen. Güler überbot damit die bisherige Bestmarke von Gareth Bale, der im November 2016 bei Legia Warschau nach 57 Sekunden getroffen hatte.
Gleichzeitig war es der schnellste Gegentreffer in der Königsklassen-Geschichte des FC Bayern. Pikant: Der Real-Star pulverisierte ausgerechnet einen Rekord von Erzrivale Barcelona: Im Oktober 2024 hatte Raphinha nach 55 Sekunden für die Katalanen gegen die Münchner getroffen. Doch damit war die Güler-Show von München noch lange nicht beendet. Mitte der ersten Halbzeit traf der türkische Nationalspieler noch sehenswert per direktem Freistoß. Für den 21-Jährigen waren es im 21. Champions-League-Spiel die ersten beiden Tore.
Manuel Neuer lobt: "Das ist sein Talent, und das macht ihn so besonders."
Neuer, der bei beiden Güler-Toren nicht gut aussah, erklärte in der Mixed-Zone: "Eigentlich wollte ich den Ball zu Stanisic nach außen passen, aber ich habe ihn überhaupt nicht richtig getroffen; das war das Hauptproblem beim ersten Gegentor. Und er (Arda Güler) hat den Ball dann sofort mit seinem fantastischen linken Fuß unter Kontrolle gebracht. Seine Qualität haben wir dann auch bei den Freistößen gesehen; seine Schüsse sind wirklich kraftvoll. Das ist sein Talent, und das macht ihn so besonders."
Eine unrühmliche Premiere gab es für Güler dann aber auch noch. Nach tumultartigen Szenen mit dem Schiedsrichter kurz nach dem Abpfiff sah der Türke wegen Meckerns noch die Rote Karte – sein erster Platzverweis im 191. Spiel seiner Karriere.
Foto: Lars Baron / Getty Images









































