Borussia Dortmund
·17 de junio de 2026
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·17 de junio de 2026
Trotz eines 3:0 gegen Schwarz-Weiß Essen hatte Schwarzgelb am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Borussia Dortmund musste in die Relegation – und bekam ein Trainerproblem. Horst Buhtz hatte für die folgende Saison beim Relegationsgegner 1. FC Nürnberg unterschrieben. Er steckte folglich in einem Gewissenskonflikt, der weder ihm selbst noch dem BVB zuzumuten sei, entschied dessen Präsident Heinz Günther und schloss, obwohl sich die Mannschaft für Buhtz ausgesprochen hatte, „in freundschaftlicher Atmosphäre“ einen Aufhebungsvertrag mit dem Fußballlehrer.
So saß am 17. Juni beim Hinspiel vor 55.000 Zuschauern im Städtischen Stadion zu Nürnberg Otto Rehhagel auf dem Trainerstuhl. Der damals 37 Jahre alte Essener war in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bei Werder Bremen losgeeist worden und coachte Borussia zu einem 1:0-Erfolg.
Rehhagel schmiedete vor dem Hinspiel beim Süd-Zweiten, der pikanterweise von Borussias früherem Europapokalsieger Hans Tilkowski trainiert wurde, eine Taktik nach Maß. Tilkowski kannte den BVB aus dem Effeff, aber Borussia hatte in Peter Geyer wiederum einen Intimkenner des Klubs in seinen Reihen.
Borussia spielte großartig auf – verpasste aber das Toreschießen. Hans-Gerd Schildt traf aus acht Metern freistehend nicht ins Netz (39.) und vergab auch zwei Nachschüsse, Hans-Werner Hartl versemmelte ein Solo (60.), Burkhard Segler zeigte freistehend Nerven (74.), Geyer spielte Nürnbergs Torwart nach einem Alleingang aus, traf aber lediglich den Torpfosten. Nur Egwin Wolf konnte nach einem Alleingang in der 86. Minute verwandeln. Zudem sah Nürnbergs Libero Rudolf Hannakampf nach einem rüden Foul an Hartl die Rote Karte und war damit für das Rückspiel gesperrt. Rehhagel mahnte aber: „Der Sieg ist höchstens fünfzig Prozent wert. Niemand darf in Euphorie verfallen!“ (br)







































