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·13 de mayo de 2026
Relegation: Bundesligisten liefern sich verrückten Dreikampf

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Wolfsburg, Heidenheim oder St. Pauli - zwei Klubs gehen am 34. Spieltag direkt in die 2. Bundesliga runter. Nur ein Verein kann sich noch in die Relegation retten und um eine Zukunft im Oberhaus spielen. Möglicherweise entscheidet am Ende sogar der direkte Vergleich, denn im letzten Spiel kommt es sogar noch zum direkten Aufeinandertreffen.
Vergangene Woche präsentierte der VfL Wolfsburg das altehrwürdige Zinnenwappen als neues Vereinslogo. Geholfen hat es im letzten Heimspiel gegen den FC Bayern München (0:1) nicht, sodass die Niedersachsen nun mit 26 Zählern in den 34. Spieltag gehen - genauso wie der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli. Das Trio bewegt sich im Gleichschritt, aber zwei Teams werden sich nicht retten können. Nur eine Mannschaft kann noch den Abstiegs-Relegationsrang belegen. Und einen leichten Vorteil haben die Wölfe, weil sie mit einem Torverhältnis von -26 noch vor Heidenheim (-29) und St. Pauli (-29) liegen. Zudem hat der VfL im Vergleich zu den Konkurrenten die meisten Tore geschossen.
Hinzu kommt noch, dass Wolfsburg alles in der eigenen Hand hat. Am letzten Spieltag treffen die Wölfe nämlich am Millerntor auf den FC St. Pauli. Gewinnt die Mannschaft von Dieter Hecking das direkte Duell mit den Hamburgern, dann müsste Heidenheim parallel im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit einem Sieg vom Platz gehen, der um drei Tore höher als der Erfolg der Wolfsburger wäre, um den VfL noch zu überholen. Das heißt: Gewinnt Wolfsburg mit 1:0, dann bräuchte Heidenheim schon mindestens ein 4:0. Kompliziert wird es, wenn der Wolfsburg einen knappen Sieg mit vielen Toren einfährt - beispielsweise ein 3:2. Weil dann könnte es auf einen direkten Vergleich hinauslaufen.
Gewinnt Wolfsburg mit 3:2, dann bräuchte Heidenheim mindestens ein 5:1 gegen Mainz. Andernfalls wäre nicht nur das Torverhältnis gleich, sondern auch die Anzahl der geschossenen Tore und kassierten Gegentore. In diesem Fall würde der direkte Vergleich greifen, der für den VfL spricht - Wolfsburg hatte mit 3:1 in Heidenheim gewonnen, das Rückspiel endete mit einem 1:1. Klar ist somit, dass jeder Treffer der Wölfe die Hoffnungen der Brenzstädter verringern wird. Bei einem Unentschieden der Wolfsburger würde Heidenheim wiederum jedes siegreiche Ergebnis reichen.
Für St. Pauli zählt hingegen nur der Sieg. Bei einem Remis wären die Hamburger weg, weil Wolfsburg dann immer vor den Kiezkickern stehen würde. Aber auch ein Sieg garantiert St. Pauli nicht die Teilnahme an der Relegation, weil Heidenheim immer dann vor den Hamburgern bleibt, wenn die Mannschaft von Frank Schmidt einen Erfolg mit dem gleichen Torabstand holt. Im Klartext: Gewinnen St. Pauli und Heidenheim jeweils mit 2:0, dann haben die Hamburger das Nachsehen. Gewinnt St. Pauli mit 2:1, dann reicht Heidenheim wiederum schon ein 1:0. Ein direkter Vergleich zwischen den Kiezkickern und den Brenzstädtern ist aufgrund der geringen Anzahl von Toren des FC St. Pauli unrealistisch.
Wer dann der Gegner in der Relegation sein wird, steht noch längst nicht fest - denn in der 2. Bundesliga werden sich Elversberg, Hannover und Paderborn am letzten Spieltag einen ähnlichen Dreikampf um die Top-Platzierungen liefern.







































