Rund um den Brustring
·14 de marzo de 2026
Rund um das Spiel gegen Leipzig

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·14 de marzo de 2026

Zum Abschluss des 26. Spieltags kommt es im Neckarstadion zum Topspiel gegen RB Leipzig.
„Ah shit here we go again”… Es steht mal wieder ein Duell gegen die Dosen an. Ja, ich weiß ihr seid es leid, darauf hingewiesen zu werden, dass es diesen Verein nicht geben dürfte, aber dennoch soll und darf man niemals vergessen, dass „Rasenballsport Leipzig“ nichts in der Bundesliga zu suchen hat. Ich verstehe auch ehrlich gesagt, das Argument von wegen „Ostklub“ nicht. Es gibt nur ein Spieler im ganzen Kader, der in Ostdeutschland geboren wurde und der hat verletzungsbedingt kaum gespielt. Leipzig, als Verein nach der Wende gegründet, entstammt nicht dem früheren DDR-Fußball. Sie mussten nicht gegen korrupte Stasi-Clubs antreten oder wie damals Dresden seine komplette Mannschaft nach Berlin abgeben, weil sie zu erfolgreich war. Sie kennen den Struggle der Nachwende-Ordnung nicht, wo auf einmal die ganzen Ostvereine aus der Bundesliga verschwanden und sich teilweise in der Zweit- oder Drittklassigkeit wiederfanden. Einige dieser Vereine haben sich selber wieder aufbauen können. Sie haben eigenständig es geschafft sich für die Bundesliga zu qualifizieren. VfB Leipzig, Hansa Rostock, Energie Cottbus und Union Berlin haben gezeigt wie es geht und auch Dynamo Dresden konnte sich vier Jahre in der Bundesliga halten, ehe sie abgestiegen sind. RB Leipzig hat nichts davon erlebt. Im Gegenteil. Red Bull hat die Misere des Ostens für sich genutzt. Praktischerweise stand nämlich ein frisch renoviertes Zentralstadion in Leipzig, das wenn überhaupt nur für Länderspiele genutzt wurde. Die größten Konkurrenten in der Region? Lok Leipzig und Chemie Leipzig. Beides Vereine, die im Amateurfußball herumdümpeln. Der perfekte Ort für ein Fußballteam, welches suggerieren sollte, wer Red Bull trinkt, ist automatisch voll die Sportskanone und total gesund.
Anyway, genug aufgeregt über dieses künstliche Konstrukt. Wir haben unsere eigenen Probleme. Zum Beispiel, dass wir das Hinspiel gegen den FC Porto verloren haben oder letztes Wochenende ein 2:2 gegen Mainz 05 (Gute Besserung, Silas!) hinnehmen mussten Allgemein konnten wir nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen und das war das Spiel gegen dysfunktionale Wolfsburger. Keine Gute Basis für einen erfolgreichen Saison-Endspurt. Die nächsten Duelle haben es schließlich in sich. Leipzig, Porto, Augsburg (aktuell Rückrundendritter) und Dortmund. Wir könnten die nächsten Wochen einige Big Points sammeln – oder unsere Saison ruinieren. Ich hoffe, wir bleiben dennoch fokussiert. Denn fußballerisch war das nicht so schlecht. Ich bleibe vorsichtig optimistisch, dass wir wieder die Kurve kriegen können. Auch weil wir daheim spielen und im Neckarstadion in der Bundesliga uns nur die Bayern schlagen konnten. Auch ist die
Zur Abwechslung mal entspannt. Bis auf Jovanovic sind alle fit.
Ich bleibe beim 3–5‑2 mit unserer besten Elf. Vielleicht sehen wir Mittelstädt statt Führich oder Nartey statt El Khannouss.
Die Bilanz gegen Leipzig ist ausbaufähig. In 15 Bundesligaduellen konnten wir drei Mal gewinnen, zwei Unentschieden holen und mussten satte 10 Niederlagen hinnehmen. Im Neckarstadion sieht es gar nicht mehr so schlimm aus. Dort holten wir die meisten Punkte gegen das Spielzeug. Wir gewannen zwei der sieben Duelle auf heimischen Rasen, holten beide Unentschieden zuhause und haben „nur“ drei Spiele verloren. Die letzten drei Gastauftritte des österreichischen Konzerns konnten wir wettbewerbsübergreifend gewinnen. Seit 2022 konnte Leipzig bei uns nicht mehr gewinnen. Bester Spieler ist Baumgartner, der mit 10 Toren und 8 Assists die meisten Torbeteiligungen hat. Doch sollte Baumgartner mal nicht treffen, ist Diomande zur Stelle. Mit ebenfalls 10 Toren und sechs Assist steht er Baumgartner in nichts nach. Leipzig brilliert vor allem durch Zweikampfstärke. Sie haben die meisten Zweikämpfe gewonnen und dabei gleichzeitig die wenigsten Fouls und gelbe Karten gezogen. Offensiv setzen Sie wie der VfB auf Ballbesitz und ein effektives Kurzpassspiel, flanken aber im Gegensatz zum VfB sehr wenig.
Ein schweres Duell gegen ein direkten Gegner im Kampf um die Champions League und as im Porto-Sandwich. Ein Sieg wäre sehr wichtig, nicht nur für die Tabelle sondern auch für das Selbstvertrauen. Ich glaube aber, wenn überhaupt wird es eine Punkteteilung geben.
Titelbild: © Alex Grimm/Getty Images









































