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·12 de abril de 2026
Rustikales Einsteigen, harmlose Offensive – das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen

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Luca Kaiser
12 April, 2026
Nach der Premiere als Cheftrainer in Frankfurt steht für FC-Trainer René Wagner am Sonntag gegen Bremen das erste Heimspiel als Hauptverantwortlicher vor der Tür. Nach dem Punkt gegen die Eintracht möchte der 37-Jährige nun den ersten Dreier in seiner noch jungen Amtszeit einfahren und wichtige Zähler im Abstiegskampf sammeln.
Romano Schmidt erobert den Ball (Foto: Fabio Deinert/GettyImages)
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Form: Werder Bremen erlebte zwischen Ende November und Ende Januar eine Sieglosserie von zehn Partien. Als Reaktion darauf entließen die Verantwortlichen Anfang Februar Horst Steffen und verpflichteten Daniel Thioune als neuen Cheftrainer. Allerdings ging dieser Wechsel nicht sofort auf. In den ersten drei Spielen unter Thioune unterlag Werder dem SC Freiburg, den Bayern und St. Pauli. Nach dann 13 Spielen ohne Dreier gelang Bremen mit den Siegen gegen Heidenheim und bei Union Berlin die Wende. Im Anschluss an eine Heimpleite gegen Mainz sowie einen Auswärtssieg in Wolfsburg war der SVW am vergangenen Wochenende gegen RB Leipzig gefordert. Gegen die Roten Bullen mussten sich die Grün-Weißen in einer engen Partie am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Aktuell steht Werder mit 28 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.
Schlechte Offensive: Werder Bremen stellt mit lediglich 31 Toren die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur der 1. FC Heidenheim (29) und St. Pauli (25) erzielten bislang noch weniger Treffer als die Grün-Weißen.
Schwach in der Luft: Das Team von Trainer Daniel Thioune gehört zu den schwächsten Teams in der Luft. In dieser Spielzeit gewannen die Bremer 428 Kopfballduelle und damit die zweitwenigsten aller Bundesligisten. Lediglich der FC Bayern weist in dieser Statistik mit 320 noch weniger erfolgreiche Luftduelle auf.
Rustikale Spielweise: Die Grün-Weißen sahen bereits 60 Gelbe Karten und damit gemeinsam mit Mainz und Union Berlin die zweitmeisten der Liga. Überdies kassierte Bremen drei Rote Karten. Mit insgesamt 63 Karten liegt Bremen in dieser Statistik mit Union und hinter Augsburg, Mainz und Hamburg auf dem vierten Rang.
Im Fokus: Mit Karim Coulibaly hat Werder Bremen ein echtes Juwel in den eigenen Reihen. Der Innenverteidiger, der im Sommer vom HSV in die Jugend von Werder gewechselt war, rückte vor der Saison in die Profimannschaft der Bremer. Dort etablierte sich der 18-Jährige auf Anhieb und ist eigentlich gesetzt. In dieser Saison kommt Coulibaly bislang auf 22 Ligaspiele und einen Treffer. Durch das Tor gegen Leverkusen machte sich der Abwehrspieler zum jüngsten Bremer Torschützen in der Bundesliga. Die Entwicklung von Coulibaly ist auch anderen Vereinen aufgefallen. So sollen mehrere Top-Vereine aus den verschiedenen Top-Ligen an den Diensten des Linksfußes interessiert sein. Ein Wechsel scheint daher im kommenden Sommer realistisch. Coulibaly, dessen Marktwert aktuell auf 22 Millionen Euro taxiert wird, besitzt an der Weser noch einen Vertrag bis 2029 und dürfte den Bremern eine enorme Ablöse einbringen.
Formation: Daniel Thioune setzt in Bremen auf ein 4-3-3-System. Im Kasten ist Mio Backhaus die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Yukinari Sugawara rechts, Olivier Deman links und Marco Friedl auf eine der beiden Innenverteidigerpositionen gesetzt. Den verbliebenen Platz in der Abwehr hat eigentlich Karim Coulibaly sicher. Durch die Verletzung des 18-Jährigen hat allerdings aktuell Niklas Stark die Nase vorn. Im zentralen Mittelfeld haben sich Leonardo Bittencourt, Cameron Puertas und Jens Stage einen Vorsprung erarbeitet und sind dort die erste Wahl. In der offensiven Dreierreihe setzt Bremen auf Tempo und Technik. Während Romano Schmid schon in der gesamten Spielzeit zu den Leistungsträgern zählt, hat sich Justin Njinmah unter Thioune seinen Platz in der ersten Elf erarbeitet. Die verbliebene Position machen Marco Grüll und Samuel Mbangula unter sich aus. Allerdings könnte Thioune auch Jovan Milosevic in die Spitze setzen und Njinmah dafür nach rechts ziehen.
Mögliche Aufstellung: Backhaus – Agu, Friedl, Coulibaly, Deman – Lynen – Stage, Bittencourt – Grüll, Schmid – Milosevic




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