S04 stößt Tor zur Bundesliga weit auf – Doppelpacker Ljubicic sorgt für Sieg in Paderborn | OneFootball

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·26 de abril de 2026

S04 stößt Tor zur Bundesliga weit auf – Doppelpacker Ljubicic sorgt für Sieg in Paderborn

Imagen del artículo:S04 stößt Tor zur Bundesliga weit auf – Doppelpacker Ljubicic sorgt für Sieg in Paderborn

Der Aufstieg in die Bundesliga ist für den FC Schalke 04 nach dem 3:2 (2:2)-Sieg beim SC Paderborn zum Greifen nah. Doppelpacker Ljubicic (35. Minute, 83.) und Aouchiche (40.) drehten einen 0:2-Rückstand durch Curda (13.) und Marino (26.) in einen eminent wichtigen Erfolg im Top-Spiel. Der Vorsprung auf den Relegationsrang ist auf sieben Punkte angewachsen.

Nach dem 4:1-Erfolg gegen Preußen Münster sah S04-Trainer Muslic keinen Anlass, seine Startelf zu ändern.


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Vorsichtiger Beginn bei beiden Teams, denen die Bedeutung der Begegnung anzumerken war. Die erste Torannäherung gelang den Königsblauen durch Sylla, der nach sechs Minuten mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Seimen scheiterte.

Genauer zielte hingegen Curda in der 13. Minute, der Paderborn mit einem fulminanten Volleyschuss aus 18 Metern mit 1:0 in Führung schoss. Die Kugel schlug unhaltbar für Karius rechts unten ein. Mit dem ersten Abschluss gelang den Ostwestfalen gleich ein Treffer.

Der Rückstand hinterließ Spuren. Offensiv gelang Schalke kaum etwas, in der Defensive stand die Muslic-Elf offen. In der 24. Minute zielte Marino auf das kurze Eck. Karius lenkte den strammen Rechtsschuss aber ins Toraus.

Nur zwei Minuten später musste sich der S04-Keeper dann doch geschlagen geben. Zunächst bügelte er Kurucays Unachtsamkeit beim Schuss von Bilbija noch stark aus. Der Abpraller landete vor den Füßen von Marino, der problemlos aus neun Metern auf 2:0 erhöhte.

Der SCP schien die Partie im Griff zu haben, da brachte Ljubicic den Spitzenreiter auf die Anzeigetafel. Ndiaye bediente mit herrlichem Pass Ljubicic, der aus acht Meter auf 1:2 verkürzte (35.).

Weitere fünf Minuten später war der Rückstand aufgeholt. Aouchiche schickte Sylla auf die Reise, der noch an Seimen scheiterte. Doch die Nummer neun setzte nach und brachte die Kugel zurück zu dem Vorlagengeber, der das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 2:2-Pausenstand unter die Latte jagte.

Späte Entscheidung

Nach dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten ließen es beide Mannschaften nach dem Seitenwechsel etwas gemächlicher angehen. Torchancen blieben Mangelware. Die Defensive beider Top-Teams agierten extrem konzentriert und boten der gegnerischen Angriffsreihe lange Zeit kein Durchkommen.

In der Schlussphase nahm die Begegnung wieder Tempo auf. Plötzliche Großchance für Königsblau in der 82. Minute: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum blieb Ljubicic an Scheller hängen. Da auch Sylla im zweiten Versuch Maß und Ziel vermissen ließ, blieb es zunächst beim Remis.

Allerdings nicht lang, denn in der Folgeminute lag der Ball dann doch im Netz der Paderborner. Eine Schalker Flanke von links sorgte für Durcheinander im Sechzehner. Das Leder landete über Umwege beim lauernden Ljubicic, der aus neun Metern keine Nerven zeigte und flach zum 3:2 im linken Eck vollendete.

In der Nachspielzeit bot sich Vitalie Becker noch die Chance auf 4:2. Doch Seimen hielt den schwachen Schuss fest (90.+3). Dann stand der Schalker Sieg fest.

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Foto: Getty Images

Fazit: Schalke begann aktiver. Doch Paderborn zeigte vor dem Schalker Tor eine fast schon brutale Effizienz, machte aus zwei Chancen zwei Tore. Als die Hausherren die Partie im Griff zu haben schienen, schlug S04 eiskalt zurück. Die Knappen bewiesen nach dem Paderborner Doppelschlag Moral und belohnten sich für die Aufholjagd mit zwei Treffern aus fünf Versuchen. Nach Wiederbeginn beharkten sich beide Teams vor allem im Mittelfeld, ohne dass spielerisch viel zusammenlief. Vor den Toren passierte so gut wie gar nichts. Dann avancierte Ljubicic zum Matchwinner: Mit seinem zweiten Treffer in der Schlussphase machte er den Sack zu und tütete den Auswärtssieg in Paderborn endgültig ein.

S04: Karius – T. Becker, Ayhan, Kurucay, Ndiaye (86. V. Becker) – Schallenberg, El-Faouzi – Ljubicic (86. Gantenbein), Karaman, Aouchiche (90.+1 Aouchiche) – Sylla (88. Bachmann)

SCP: Seimen – Scheller, Götze, Brackelmann – Curda, Baur, Castaneda, Sticker (86. Bätzner) – Müller (66. Tigges), Marino (80. Okpala), Bilbija (85. Michel)

Tore: 1:0 Curda (13.), 2:0 Marino (26.), 2:1 Ljubicic (35.), 2:2 Aochiche (40.), 2:3 Ljubicic (83.)

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