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·30 de mayo de 2026
SC Verl droht der nächste Abgang: Podolski-Klub an Schulze dran?

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·30 de mayo de 2026

Dem SC Verl droht ein weiterer Aderlass. Nachdem bereits fünf Leistungsträger den Verein verlassen haben, könnte mit Philipp Schulze ein weiterer hinzukommen. Wie der "RevierSport" berichtet, gibt es ein Interesse aus Polen.
Mit dem Aufstieg hat es am Ende zwar nicht geklappt, dennoch sorgte der SC Verl mit seinem offensiven Fußball für Aufsehen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Zahlreiche Leistungsträger konnten sich für höhere Aufgaben empfehlen. Mit Timur Gayret, Berkan Taz, Fynn Otto, Martin Ens und Oualid Mhamdi sind bereits fünf Stammspieler ab Sommer bei anderen Vereinen unter Vertrag – eine Ablöse kassierte Verl bislang allerdings nur bei Ens.
Möglicherweise bleibt bei dieser Anzahl an relevanten Abgängen nicht. Wie "RevierSport" berichtet, steht Torhüter Philipp Schulze auf dem Wunschzettel von Górnik Zabrze. Beim polnischen Erstligisten spielte lange Zeit Lukas Podolski, der inzwischen als Klubchef fungiert. Schulze besitzt in Verl allerdings noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, weshalb wohl eine Ablösesumme im sechsstelligen Bereich fällig werden dürfte. Als Vizemeister und damit Teilnehmer der Qualifikationsphase für die UEFA Champions League sollte das für den Verein finanziell dennoch stemmbar sein.
Verl verpflichtete Schulze im Sommer 2025 vom VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen sollen sich nach "RevierSport"-Angaben allerdings ein sogenanntes Matching Right gesichert haben. Das bedeutet: Die Wölfe müssen über offizielle Angebote für Schulze informiert werden und könnten mit einem mindestens gleichwertigen Angebot reagieren. Nach dem Abstieg des VfL Wolfsburg deutet sich ein größerer Umbruch an – bereits neun Spieler wurden verabschiedet. Offenbar planen die Niedersachsen auch auf der Torhüterposition Veränderungen.
Trotz der zahlreichen Abgänge zeigt sich Sportdirektor Zlatko Janjic gelassen. "Wir haben es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, Leistungsträger zu ersetzen. Wir haben uns einen Schattenkader aufgebaut und versuchen über Scouts und Datenbanken Talente zu finden. Ich glaube, wir haben hier in den letzten Jahren eine Plattform geschaffen, auf der sich solche Jungs in Ruhe entwickeln können", sagte er bei "MagentaSport" in der Halbzeitpause der Partie gegen Rot-Weiss Essen.







































