Nur die Raute
·23 de marzo de 2026
Schiri-Experte sicher: Ein BVB-Tor gegen den HSV „war irregulär“

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·23 de marzo de 2026

Trotz einer 2:0-Halbzeitführung musste sich der HSV am vergangenen Wochenende mit 2:3 bei Borussia Dortmund geschlagen geben.
Nach einer der stärksten Saisonleistungen im ersten Durchgang fiel der Aufsteiger nach der Pause zunehmend auseinander. Es gelang kaum noch Entlastung, defensiv fehlte jeglicher Zugriff. Gleich mehrfach vereitelte der überragend aufgelegte Daniel Heuer Fernandes beste Dortmunder Gelegenheiten.
Den 0:3-Lauf innerhalb von nur elf Minuten konnte jedoch auch er nicht verhindern. Besonders bitter: Zwei dieser drei Gegentore fielen nach Strafstößen, in deren Vorfeld sich der BVB nur bedingt in torgefährlichen Sphären befand. Einen weiteren Elfmeter verursachten die Rothosen zudem in der ersten Halbzeit, als Warmed Omari sich nur mit einem plumpen Einsteigen gegen Maximilian Beier zu helfen wusste.
Die schmerzhafte Erkenntnis aus HSV-Sicht: Man konnte sich über keinen dieser Pfiffe von Matthias Jöllenbeck beschweren. „Alle drei Elfmeter waren korrekt“, schrieb auch Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe auf X.

Foto: IMAGO
Doch ausgerechnet beim einzigen Gegentreffer aus dem Spiel heraus könnte der HSV benachteiligt worden sein. Denn laut Gräfe hätte das von Serhou Guirassy erzielte 2:2 nicht zählen dürfen. Dieses Tor sei „irregulär gefallen“, ist sich der 52-Jährige sicher.
Der Grund für diese Einschätzung liegt ironischerweise in einem Hamburger Fehler begründet. William Mikelbrencis führte in der 78. Minute einen nicht regelkonformen Einwurf aus, der umgehend beim BVB landete. Dieser nutzte den Ballgewinn gnadenlos aus und jubelte wenige Sekunden später über den Ausgleich – laut Gräfe zu Unrecht. „Der Einwurf wurde nicht korrekt ins Spiel gebracht und da ist dann regeltechnisch kein Vorteil möglich, sondern nur Einwurf für den BVB“, erklärt der Schiedsrichter-Experte.
Hätte der Videoassistent das 2:2 also zurücknehmen müssen? Das sei laut Gräfe nicht der Fall. „Der VAR darf nach dem Tor gemäß Richtlinien auch nicht eingreifen“, schreibt er. Das sei unter anderem der Fall, da „nur die Angriffsphase und mögliche Vergehen ab Ballbesitz & vom BVB überprüft werden.“
Seine abschließende Einschätzung lautet: „Regeltechnisch war ein Vorteil nach diesem falschen Einwurf nicht möglich & es lag einzig in der Bewertung der Refs vor Ort.“ Kaufen kann sich der HSV von dieser Einordnung selbstredend herzlich wenig.









































