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·24 de enero de 2026
#SGETSG – Impulse von außen verzweifelt gesucht

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·24 de enero de 2026

Die Eintracht verliert gegen Hoffenheim das erste Heimspiel in der Liga nach der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller sang- und klanglos mit 1:3. Nachdem man die erste Hälfte noch durchaus offen gestalten konnte und ging nicht unverdient mit dem 1:0 von Arnaud Kalimuendo in die Halbzeit. Man konnte wirklich glauben, die Eintracht hätte sich gefangen und befände sich auf dem Weg der Besserung.
Wenn, ja wenn da nicht die zweite Hälfte gewesen wäre. Zuerst lässt Robin Koch den späteren Torschützen, an dem er noch an der Mittellinie dran war, in seinem Rücken laufen und orientiert sich in den vollkommen freien Raum. 1:1. Dann darf Kabak nach einer Ecke, die Santos zum Eckenschützen zurück beförderte, ohne irgendwelche Behinderung durch die Frankfurter Innenverteidigung, einnicken. 1:2. Und dann befördert der arme Aurele Amenda eine Flanke der Hoffenheimer in den eigenen Kasten. 1:3.
Zwischen dem zweiten und dem dritten Gegentor wechselte Daniel Schmitt Knauff für Uzun und Larsson für Chaibi ein. Positionstreue Wechsel, die keinerlei Impuls setzten. Und nach dem dritten Tor wurde es dann ganz abstrus. Der einzige offensive Aktivposten Arnaud Kalimuendo musste Platz machen für den seit Wochen neben den Schuhen stehenden Jean-Matteo Bahoya und Ayoube Amaimouni-Echghouyab kam für Nnamdi Collins. Ein Zeichen für mehr Offensive? Vielleicht auf dem Papier.
Man muss es so klar sagen – bis jetzt ist die Entlassung des Trainers ein absoluter Rohrkrepierer, da von den nun Verantwortlichen auf der Bank keinerlei Impulse ausgehen. Es spielen die gleichen Spieler, man spielt das gleiche System und man wechselt in altbekannter Weise. Und es werden die altbekannten Fehler und Muster wiederholt. Man darf auch fragen, warum beispielsweise ein Koch nicht mal eine Pause bekommt, Kapitän hin oder her. Und warum muss sich ein Kristensen mit seinen dauernden Nasenproblemen seit Wochen durchschleppen?
Vollkommen unverständlich ist, dass die Interimstrainer keinerlei eigene Ideen einbringen. Denn wenn es schief gehen würde, wäre es nicht ihr Problem, und wenn es klappen würde, dann wäre es ein guter Fingerzeig für den neuen Cheftrainer. Aber nein, wir machen weiter im alten Trott.
Zum alten Trott gehört übrigens auch, dass die Mannschaft keinerlei Resilienz zeigt, sie ist überhaupt nicht stressfest und lässt sich von abgebrühten Hoffenheimern eiskalt abkochen.
Da fehlt es an allem. Auf dem Platz, auf der Bank und bei den Funktionären. Und ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, wenn Markus Krösche nicht kurzfristig eine überzeugende Lösung für die Trainerfrage präsentieren kann, dann könnte es auch für ihn eng werden.
Und dann sprach Daniel Schmitt vor dem ja bekanntlich Spiel davon, das Stadion schon in den ersten Minuten anzünden zu wollen. Man muss leider konstatieren, dass die Stimmung ab Minute sechzig schlecht war und sich das Stadion ab Minute achtzig sichtbar leerte. Stand jetzt hat die Mannschaft die Fans verloren. Und das ist für mich derzeit das alarmierendste Zeichen.
Selten passte der Hashtag für das nächste Spiel so gut wie heute. #SGETOT
Es muss etwas passieren.
Titelbild: Alex Grimm/Getty Images









































