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·24 de febrero de 2026
„Sind zu unruhig und ungenau“: Carlson zeigt die Probleme der Frauen des 1. FC Köln auf

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Daniel Mertens
24 Februar, 2026
Die FC-Frauen lassen auffallend häufig Punkte in der Favoriten-Rolle liegen und die anstehende dreiwöchige Länderspielpause kommt da vielleicht gerade recht.

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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0:1 gegen Jena kurz vor Weihnachten. 0:0 gegen Essen erst Anfang des Monats. Und nun ein 1:2 bei Union Berlin. Dreimal gingen die FC-Frauen als Favorit in diese Duelle – und am Ende sprang lediglich ein magerer Punkt dabei heraus. Die acht verpassten Zähler aus diesen Begegnungen tun jedoch weh – wäre der FC damit doch auch ganz dick im Rennen um die internationalen Startplätze und stünde noch besser da, als er es mit den aktuell 25 Punkten zweifellos immer noch tut.
Aber der nächste Entwicklungsschritt will partout nicht gelingen. Es ist mittlerweile ein Muster zu erkennen. Gegen die Top-Teams der Liga präsentiert sich das Team ebenbürtig und wirft alles in die Waagschale. Schlüpfen die Kölnerinnen aber selbst in die Favoritenrolle, bleiben die Ergebnisse noch viel zu oft aus. Auch das Pokal-Aus beim Zweitligisten SC Sand im Herbst sei erwähnt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kölner Offensive ins Stocken geraten ist. Sandra Jessen, die sich vor der Winterpause mit ihren Toren in den Fokus der englischen Top-Vereine geschossen hat, ist in 2026 noch ohne Erfolgserlebnis und wartet seit 402 Minuten auf ihren nächsten Treffer.
Doch es liegt keineswegs an der Isländerin allein. Weronika Zawistowska hätte etwa in Berlin in der siebten Minute zwingend das 1:0 erzielen müssen. Gerade diese offensive Harmlosigkeit im Vergleich zu den Gegnern machte auch die Trainerin Britta Carlson als entscheidenden Faktor aus: „Das ist gerade der Unterschied zu uns, dass wir unsere Chancen gerade nicht nutzen. Wenn wir das am Anfang des Spiels machen, dann sieht es vielleicht ganz anders aus“, ergänzte die Trainerin mit Blick auf Zawistowskas vergebene Großchance, „dann haben wir eine andere Stimmung, auch wenn das Fußballspiel vielleicht dann nicht perfekt läuft.“
Die Ergebnis-Flaute scheint jedoch auch die Spielerinnen auf dem Platz zu beschäftigen, die Leichtigkeit der Hinrunde ist aktuell abhandengekommen. „Wir sind im Moment einfach, was den Ballbesitz betrifft, zu unruhig und zu ungenau“, konstatierte Carlson, „weil wir da ein bisschen verkopft sind und alles dann unbedingt erzwingen wollen, anstatt auch mal Situationen für uns zu nutzen.“ Auch bei ruhenden Bällen seien die Kölnerinnen aktuell zu harmlos: „Das ist gerade so, dass wir unsere Standards gerade gar nicht gut ausspielen, sicherlich ordentlich verteidigen, aber selbst die Chancen, die wir durch Standards haben, nicht wirklich nutzen. Das ist dann schade. Wenn das Spiel mal nicht so läuft, dann kann sicherlich auch ein Standard-Tor mal helfen und davon haben wir eigentlich genug. Es geht jetzt darum, daran zu arbeiten.“
Dafür haben Trainer und Mannschaft auch ausreichend Zeit – zumindest die Spielerinnen, die in der Länderspielpause am Geißbockheim bleiben werden. Das nächste Liga-Spiel steht erst am 15. März an – ausgerechnet gegen Bayern München. Immerhin: Die Favoritenrolle wird der FC dann nicht innehaben, auch das kann ja eine gute Chance sein.









































