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·11 de enero de 2026

So bewertet Muslic die S04-Vorbereitung und das Testspiel

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Die kurze Rückrunden-Vorbereitung des FC Schalke verlief ungewöhnlich. Während auch einige andere Zweitligisten ins wärmere Ausland flogen, um dort ein kurzes Trainingslager abzuhalten, blieb der Herbstmeister im kalten, weißen Gelsenkirchen. Es ist kein Geheimnis, dass es auch eine Entscheidung finanzieller Natur war, diese Woche lieber auf dem heimischen Gelände zu verbringen.

Miron Muslic sah darin aber keinen Nachteil. "Wir haben die letzten zehn, zwölf Tage ideale Voraussetzungen gehabt. Unsere Trainingsplätze waren besser als die Veltins-Arena - und drei davon sind grün", merkte der Coach am Samstag nach dem Testspiel gegen den VfL Osnabrück an (via WAZ). "Wir haben alles, was wir brauchen, bei uns im Profileistungszentrum. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in Berlin in einer Woche um 21 Uhr sieben Grad haben."


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Schon zum Start in die Vorbereitung hatte Muslic darauf angespielt, dass Schalke nun vorrangig bei dem Wetter trainieren und sich auf die Rückrunde vorbereiten werde, das sich auch bei den nächsten Spielen noch wiederholen dürfte.

Muslic zieht positives Fazit nach Test gegen Osnabrück

Abgeschlossen hat Königsblau diese Rückrunden-Vorbereitung mit dem 2:0-Sieg im Test gegen Osnabrück. Zunächst wurde die Partie, die eigentlich auswärts stattfinden sollte, wegen der Witterungsverhältnisse abgesagt. Wenig später entschieden sich die beiden Klubs dazu, das Spiel dann doch im Parkstadion in Gelsenkirchen auszutragen. "Wir hatten immer den Plan B. [...] Unsere Jungs haben das reibungslos organisiert, Osnabrück war über den Plan B immer informiert", erklärte Muslic anschließend.

Mit dem Spiel selbst zeigte sich Muslic dann "sehr, sehr zufrieden". Er erklärte: "Viele Dinge, die wir uns vorgenommen haben, haben wir umgesetzt." Ron Schallenberg führte dazu aus: "Vieles von dem, worauf der Fokus in dieser Woche lag - das Spiel mit dem Ball, etwas flacherer Aufbau - hat man gesehen. Wir sind gut über die erste Pressinglinie des Gegners in die gegnerische Hälfte gekommen." Anschließend, vorrangig im letzten Drittel, habe es dann "zu wenig Ertrag" gegeben. "Es gibt noch Verbesserungsbedarf", so das Fazit des Mittelfeldspielers.

Ein Tor für das Selbstbewusstsein: Sylla hat es "exzellent gemacht"

Das erste Tor konnte Moussa Sylla aus großer Entfernung erzielen. Einen Aufsetzer konnte er aus etwa 30 Metern verwandeln, weil Osnabrück-Keeper Niklas Sauter aus dem Kasten gekommen war.

Muslic zeigte sich ebenso erfreut wie erleichtert, dass sich Sylla endlich mal wieder mit einem Treffer belohnen konnte. "Nach der ersten vergebenen Chance, die eigentlich einfacher war als das Tor, dachten wir: Das brauchen wir jetzt nicht. Beim Tor hat es Moussa aber exzellent gemacht", gab es dann doch noch ein Lob vom Coach. In dieser Situation habe er "seinen Torinstinkt bewiesen".

"Im Stürmerleben geht es ums Selbstvertrauen. Das fütterst du am besten mit Toren. Er war sehr mobil, sehr engagiert, sehr aktiv, hat zwei weitere Top-Chancen initiiert", zeigte sich Muslic mit dem Auftritt von Sylla sehr zufrieden. Ohnehin gilt der Cheftrainer als einer der größten Zuredner für den in der Liga erneut von einer Torflaute geplagten Angreifer. Dementsprechend ist auch ein erneuter Startelf-Einsatz gegen Hertha BSC am nächsten Samstagabend zu erwarten.

Tchibara-Comeback: U19 oder Profis?

Muslic freute sich außerdem über das Comeback von Zaid Tchibara. Erstmals seit seiner Kreuzbandverletzung vor fast einem Jahr spielte er wieder für die Profis auf. Etwa 20 Minuten an Einsatzzeit bekam er gegen Osnabrück.

"Das war super wichtig", so Muslic über die Rückkehr des Youngsters. "Sein Jahr war kein einfaches. Es waren knapp zwölf Monate seit seiner Verletzung. Das macht schon etwas mit einem Jungen, der nur Fußball spielen will." Ob Tchibara nun erst wieder zur U19 zurückkehren wird, wie Norbert Elgert es wohl bevorzugen würde, scheint noch offen. "Wir sind froh, dass er er eine Option ist. Zaid ist ab heute Bonus", wollte Muslic ihn auch noch nicht vollwertig zum Kader zählen. "Ohne irgendwelchen Druck" soll in den nächsten Wochen und Monaten mit ihm verfahren werden.

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