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·15 de julio de 2026
Spanien im WM-Finale 2026: Yamal, Oyarzabal und das schönste Team des Turniers

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·15 de julio de 2026

Spanien steht im WM-Finale 2026. Mit dem 2:0-Sieg über Frankreich im Halbfinale hat La Roja bewiesen, dass dieses Team nicht nur schön spielen kann – sondern auch siegen kann, wenn es darauf ankommt. Oyarzabal per Elfmeter in der 22. Minute, Porro mit einem Traumtor in der 58. Minute: Das war kein Glück, das war Klasse.
Zum ersten Mal seit 2010, als Spanien in Südafrika Weltmeister wurde, steht das Team wieder im WM-Finale. Sechzehn Jahre später, eine neue Generation – und doch dieselbe DNA: Ballbesitz, Pressing, Kombinationsspiel. Trainer Luis de la Fuente hat das Erbe von Tiki-Taka neu interpretiert, schneller, vertikaler, gnadenloser. xGoals: 1,63 zu 0,30 für Spanien. Kein Zufall.
Lamine Yamal ist 18 Jahre alt und bei dieser WM der beste Spieler des Turniers. Seine Dribblings, seine Pässe, seine Kaltblütigkeit in entscheidenden Momenten – er spielt, als wäre er zehn Jahre älter. Gegen Frankreich war es ein Foul an ihm im Strafraum, das zum entscheidenden Elfmeter führte: Digne traf ihn am Oberschenkel. Klassische Yamal-Szene: reingehen, den Kontakt suchen, den Elfmeter erzwingen.
Mikel Oyarzabal trifft bei dieser WM zum fünften Mal. Der Angreifer von Real Sociedad ist nicht der lauteste Spieler im Team – aber der effizienteste. Pedro Porro komplettierte das 2:0 in der 58. Minute: Ein Doppelpass mit Dani Olmo, dann eiskalt an Maignan vorbei. Technisch makellos, taktisch brilliant.
Der Turnierfavorit hatte gegen Spaniens Pressing keine Mittel. Mbappé fand kaum Räume, Griezmann konnte das Spiel nicht lenken. Mit nur 0,30 expected Goals blieb Frankreich erschreckend harmlos. Am Ende stand eine verdiente Niederlage gegen ein überlegenes Spanien.
Im Finale am 19. Juli trifft Spanien auf den Sieger zwischen England und Argentinien. England mit Bellingham, Kane und einem System, das diese WM dominiert. Argentinien mit Messi, der bei seiner wohl letzten WM Geschichte schreiben will. La Roja ist Favorit – aber nach diesem Turnier weiß man: Spanien braucht keinen Favoritenstatus. Die spielen einfach.







































