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VfL Osnabrück

·7 de abril de 2026

Topspiel an der Wedau: VfL gastiert beim heimstarken MSV Duisburg

Imagen del artículo:Topspiel an der Wedau: VfL gastiert beim heimstarken MSV Duisburg

Mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg steht für den VfL Osnabrück am heutigen Dienstagabend das erste Topspiel der englischen Woche an (Anpfiff: 19:00 Uhr). Gegen die heimstarken „Zebras“ wollen die Lila-Weißen ihren Lauf fortsetzen und die nächsten wichtigen Punkte gegen die direkte Konkurrenz einfahren. Der Vorbericht.

Der Gegner Mit vier Neuzugängen verstärkten sich die „Zebras“ im Winter, um den Traum vom Durchmarsch in die 2. Bundesliga zu verwirklichen. Für besonderes Aufsehen sorgte die Verpflichtung von Stürmer Lex-Tyger Lobinger, der vom Ligakonkurrenten Viktoria Köln zu den Duisburgern kam und in 13 Einsätzen bereits fünf Tore und zwei Vorlagen vorweisen kann. Zudem sicherte man sich die Dienste von Dominik Becker (vereinslos), Aljaz Casar (ablösefrei von Dynamo Dresden) und Dominik Kother (per Leihe von Dynamo Dresden). Dennoch kam die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch nicht ganz so stark ins neue Jahr. Besonders auf fremdem Rasen tut man sich bislang noch schwer. So konnte man in der Rückrunde erst einen Auswärtssieg feiern. Der Tabellendritte der Hinrundentabelle steht in der Rangliste der Rückserie somit nur auf Platz acht. Zuletzt stand man am 25. Spieltag auf dem ersehnten direkten Aufstiegsplatz.


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Nachdem Trainer Dietmar Hirsch seine Mannschaft zu Beginn der Saison noch in einem 4-3-3-System auflaufen ließ, setzte der 54-Jährige zuletzt vermehrt auf eine 4-2-3-1-Formation. In der Sturmspitze gesetzt ist dabei der bereits erwähnte Winterneuzugang und Ex-Osnabrücker Lex-Tyger Lobinger. In nur einem einzigen Spiel stand der 27-Jährige seit seinem Wechsel an die Wedau nicht in der Startelf. In der Defensive hält Torwart Maximilian Braune den Kasten sauber. Der 22-Jährige stand in dieser Saison bislang jede Minute auf dem Feld und blieb neunmal ohne Gegentor. Damit steht er im ligaweiten Ranking der „Weißen Westen“ hinter VfL-Keeper Lukas Jonsson (17-mal) und Benjamin Uphoff vom F.C. Hansa Rostock (elfmal) auf dem dritten Platz. Ein Spieler, der ebenfalls bei den „Zebras“ heraussticht, ist Innenverteidiger Tobias Fleckstein. Unter allen Feldspielern, die in dieser Saison mindestens zwei Drittel der gespielten Minuten auf dem Platz standen, weist er die fünftbeste Zweikampfquote (65,1 Prozent) auf. Einen Platz vor dem in der Knappenschmiede ausgebildeten Defensivakteur steht in diesem Ranking Robin Fabinski, der 66 Prozent seiner Zweikämpfe in dieser Saison für sich entscheiden konnte.

Die Ausgangslage Zu Hause fühlen sich die „Zebras“ besonders wohl. So sind die Duisburger die einzige Mannschaft in der 3. Liga, die in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren hat. Mit dem VfL Osnabrück ist jedoch die beste Auswärtsmannschaft der Liga zu Gast. Es kommt am Dienstagabend also zum Duell der beiden Spitzenreiter der Heim- und Auswärtstabelle. Der MSV musste am vergangenen Samstag eine bittere 0:1-Niederlage im Derby gegen Rot-Weiss Essen hinnehmen. Dabei drängten die Duisburger trotz der Roten Karte für Aljaz Casar in der 73. Minute in der Schlussphase der Partie noch weit in die gegnerische Hälfte. Dementsprechend frustriert zeigte man sich nach Abpfiff der Partie. Zuvor konnte man im Heimspiel gegen den TSV 1860 München einen 2:1-Sieg einfahren.

Weiterhin ungeschlagen in diesem Jahr ist dagegen der VfL Osnabrück. Zuletzt konnte man an der heimischen Bremer Brücke gegen den 1. FC Schweinfurt 05 beim 4:0-Erfolg den siebten Sieg in Folge einfahren. Eine solche Serie gelang zuletzt in der Saison 2022/23. Sollte auch gegen die Duisburger ein Sieg gelingen, wäre dies in der 3. Liga ein Vereinsrekord für die Lila-Weißen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor bleibt weiterhin die Osnabrücker Defensive. Erst fünf Gegentore kassierte Lukas Jonsson in der Rückrunde. Kein Wunder also, dass der VfL in dieser Saison nur siebenmal in Rückstand geraten ist und damit den Bestwert der Liga aufweist. Die Duisburger stellen mit elf Rückständen den zweitbesten Wert. Rückblickend ist das Ergebnis des Hinspiels, als man sich mit einem torlosen Remis trennte, also nicht wirklich überraschend. Für die Mannschaft von Cheftrainer Timo Schultz kommt es in der schauinsland-reisen-arena erneut auf eine stabile Defensive an. Schließlich verloren die „Zebras“ noch kein einziges Spiel, wenn sie in Führung gegangen sind.

Hoffnung auf einen weiteren lila-weißen Sieg macht der Blick auf die letzten Gastspiele des VfL beim MSV. So konnte man vor drei Jahren, im Januar 2023, einen 2:1-Sieg, auch dank eines Treffers von Robert Tesche, einfahren. Ein Jahr zuvor feierte man einen wilden 6:3-Auswärtssieg gegen die „Zebras“. Zuletzt musste der VfL an der Wedau im September 2014 eine Niederlage hinnehmen.

Das Personal Das Lazarett bei den Duisburgern ist groß. So fallen momentan mit Dennis Borkowski (Muskelverletzung), Maximilian Dittgen (Adduktorenabriss), Florian Egerer (Achillessehnenriss), Dominik Becker (Wadenprobleme), Omar Hanin (Innenbandverletzung), Jesse Tugbenyo (Knieverletzung) und Alexander Hahn (Wadenzerrung) sieben Spieler aus. Bei dem zuletzt ausgefallenen Jan-Simon Symalla äußerte Dietmar Hirsch auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel Hoffnung auf eine Rückkehr. Definitiv ausfallen wird der gesperrte Aljaz Casar (Rotsperre).

Beim VfL kehrt Fridolin Wagner nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück. Auch sonst kann Cheftrainer Timo Schultz auf alle anderen Akteure zurückgreifen.

Stimmen zum Spiel VfL-Cheftrainer Timo Schultz zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 vorfreudig auf das Duell mit dem MSV: „Es wird ein absolutes Spitzenspiel in einem tollen Rahmen. Ein ausverkauftes Haus und auch einige Fans aus Osnabrück sind da. Wir haben wieder die Möglichkeit, drei Punkte zu holen, und das muss auch unser Ziel sein.“

Auf der Gegenseite zollte MSV-Coach Dietmar Hirsch auf der Pressekonferenz vor der Partie den Lila-Weißen Respekt, zeigte sich aber auch dank des Heimvorteils optimistisch: „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner. Wir haben eine Idee, wie wir spielen wollen. Wir wissen, wie stabil und gut Osnabrück gerade ist. Sie haben eine Riesenserie. Ich finde, sie waren in der Hinserie schon sehr, sehr gut. Sie sind vor allem defensiv geordnet sehr stabil und haben dort schon wenige Gegentore bekommen. Jetzt haben sie sich auch in der Offensive von Tor zu Tor und von Spiel zu Spiel verbessert. Sie sind nicht umsonst mit Abstand da oben. Aber wir spielen wieder zu Hause und wollen unsere Serie zu Hause ausbauen und möglichst die Siegesserie von Osnabrück stoppen.“

TV und Liveticker Der Pay-TV Sender Magenta Sport überträgt die Partie ab 18:45 Uhr live. Zudem meldet sich wie gewohnt kurz vor Spielbeginn auch das Liveradio presented by Fuchs Group unter vfl.de/liveradio.  Ansonsten ist das Spiel auch im Liveticker in der App und über die Website verfolgbar.


Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens

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