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·2 de marzo de 2026

Totgesagt ist noch nicht abgestiegen: Ein grünes “Trotzdem” in dunklen Zeiten

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“Es gibt keine Alternative zum Optimismus” – auch nicht beim VfL. Diese Zitat wird dem Philosophen Karl Popper zugeschrieben und bedeutet, dass eine zuversichtliche Haltung notwendig ist, um Herausforderungen aktiv anzugehen, statt in Resignation zu verfallen – und ehrlich gesagt: Es passt gerade erschreckend gut zum VfL Wolfsburg.

Ja, es ist vermutlich die schlechteste Bundesligasaison unserer Vereinsgeschichte.Ja, die letzten Trainerverpflichtungen haben nichts eingebracht.Ja, die Mannschaft wirkt verunsichert, fehleranfällig, die meiste Zeit sogar ideenlos.Und ja: Die Vereinsführung hat Entscheidungen getroffen, die man mit sehr viel Wohlwollen bestenfalls als „unglücklich“ bezeichnen kann.


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Deshalb sage ich ganz klar: Wer jetzt den Abstieg sieht, ist kein Schwarzmaler – er schaut schlicht auf die Tabelle.

Und trotzdem: Es gibt keine Alternative zum Optimismus.

Nicht, weil alles gut wäre.Nicht, weil man sich die Realität schönreden müsste.Sondern weil Pessimismus beim Fußball genau eines garantiert: Stillstand.

Pessimismus hilft niemandem

Wenn wir Fans nur noch resignieren,

  • wird kein Zweikampf mehr gewonnen,
  • kein Laufweg mehr gegangen,
  • kein letzter Funke entfacht.

Ein leerer Blick auf die Saison bringt uns exakt null Punkte.Der Gedanke „Das war’s sowieso“ ist der früheste Abpfiff überhaupt.

Optimismus heißt nicht Blindheit

Optimismus bedeutet nicht:

„Alles super, wird schon!“

Optimismus beim VfL heißt:

  • Die Lage ist ernst.
  • Die Leistungen sind schlecht.
  • Die Fehler sind real.

Aber:Es sind noch Spiele da.Es sind noch Punkte zu holen.Und es ist noch immer dieselbe Liga, in der schon ganz andere Teams totgesagt wurden – und plötzlich wieder da waren.

Fußball lebt vom Trotzdem

Der VfL Wolfsburg war nie der Verein der großen Romantik.Aber er war immer der Verein des Trotzdem.

Trotz Rückschlägen.Trotz Fehlplanungen.Trotz Häme anderer Fans.Trotz Spott in den Medien.Trotz Saisons, die man am liebsten aus dem Gedächtnis löschen würde.

Gerade jetzt braucht es Fans, die sagen:

„Ich sehe den Mist. Und ich bleibe trotzdem.“

Nicht aus Naivität.Sondern aus Überzeugung, dass Aufgeben der einzige sichere Abstieg ist.

Hoffnung ist kein Gefühl – sie ist eine Entscheidung

Optimismus heißt heute:

  • ins Stadion gehen (oder einschalten),
  • fluchen dürfen,
  • zweifeln dürfen,
  • aber nicht innerlich kündigen.

Denn eines ist sicher:Wenn diese Saison irgendwie gerettet wird, dann nicht durch Sarkasmus, sondern durch Zusammenhalt.Nicht durch Abgesang, sondern durch Glauben an die letzte Chance.

Es gibt keine Alternative

Vielleicht geht es schief.Vielleicht tut es richtig weh.Aber wenn man Fan ist, geht man diesen Weg nicht im Vorhinein in der Niederlage.

Oder um es mit Popper zu sagen – ganz in Grün-Weiß übersetzt:

Es ist schlimm. Also lohnt es sich, zu hoffen.Es sieht düster aus. Also lohnt es sich, dran zu bleiben.Es gibt keine Alternative zum Optimismus. Schon gar nicht beim VfL.

Mit aller Kraft zum Klassenerhalt. Und wenn es dafür einen neuen Trainer braucht, dann bitte jetzt.

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