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·13 de abril de 2026

"Trainer nicht für Wortwitze geholt": Wie Ende die Fortuna retten soll

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Vier Wochen nach seinem Aus bei Preußen Münster folgt Alexander Ende bei Fortuna Düsseldorf auf Markus Anfang. Fünf Spiele bleiben dem 46-Jährigen, um die Rheinländer zum Klassenerhalt zu führen. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des neuen Cheftrainers war für Sportvorstand Sven Mislintat zudem, dass sich Ende mit einem langfristigen Vertrag auch unabhängig vom Ergebnis zum Verein bekennt.

"Nicht nur ein Impuls, sondern auch Aufbau"

Fünf Spiele bleiben, um das Worst-Case-Szenario für die Düsseldorfer zu verhindern. Das soll Alexander Ende schaffen, der in einer ähnlichen Situation bei Preußen Münster vor gerade einmal 28 Tagen gehen musste. "Es ist wichtig, dazu die Reflexion zu haben", erklärte der 46-Jährige bei seinem Amtsantritt, dass er die vierwöchige Pause gut genutzt habe. Jetzt soll er die Fortuna retten, obwohl Ende tendenziell eher als langfristiger Konzepttrainer statt als Feuerwehrmann für die brenzlige Situation gilt. Aber der neue Coach war zuversichtlich: "Ich säße nicht hier, wenn ich nicht mit Ideen überzeugt hätte, die wir jetzt direkt umsetzen können."


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Für Sven Mislintat war Endes Verfügbarkeit ein Glücksfall, wie der Sportvorstand betonte. Viele Fans hatten einen erfahrenen Mann wie Friedhelm Funkel gefordert, aber der F95-Chef entschied aus Überzeugung. "Dieser Trainerwechsel soll nicht nur einen Impuls setzen, sondern auch inhaltlich einen draufsetzen zu dem, was wir bisher gemacht haben. Wir haben ihn nicht vorgenommen, um tolle Wortwitze zu machen", versicherte Mislintat zum Wechsel von Anfang zu Ende. "Was wir jetzt brauchen, sind Menschen, die iene maximale Identifikation mit dem Klub haben." Und das sei auch beim neuen Coach der Fall.

"Alter, was ist das für ein Trainer?"

Mislintat war gleichwohl klar, dass die Zeit gegen die Fortuna arbeitet. "Wir haben viele Themen unter Markus Anfang ordentlich bis gut gemacht. Aber der aktuelle Trend bedeutet, dass wir in eine Situation geraten sind, die auch schon genauso war, wie zu dem Zeitpunkt, als ich hier anfing", erläuterte der Sportvorstand. Das hieß im Klartext, dass Mislintat die Arbeit von Anfang nach wie vor schätzte. Allerdings stagnierte die Entwicklung so, dass sich die Ausgangslage nicht durch Ergebnisse verbesserte. "Welche Impulse kann man also noch setzen, um zu helfen?", stellte sich der Sportvorstand selbst die Frage.

Und noch viel wichtiger war für Mislintat: "Was stärkt unsere Stärken und kaschiert unsere Schwächen? Diese Frage muss immer zuerst beantwortet werden", bekräftigte der 53-Jährige, dass die Entscheidung für Ende schlussendlich auch auf der Spielidee des neuen Coaches fundierte. Denn Mislintat wusste genau: "Wir haben mit dem BVB mal ein Testspiel gegen Verl gemacht, als er noch dort war. Die haben unsere B-Elf, die auch Millionenverträge hatte, mit 0:4 weggehauen und ich dachte: 'Alter, was ist das für ein Trainer?'" Nun angelte Mislintat den vielversprechenden Coach für die Fortuna.

"Ergebnisse kann man sich nicht ausdenken"

Doch klar war: "Ergebnisse kann man sich nicht ausdenken", so Mislintat. Jetzt wird es auf die kurzfristige Arbeit von Ende ankommen. Und dazu wollte der 46-Jährige konkret noch gar nicht viel sagen. "Einen Plan, wie die nächsten Schritte sein können, habe ich definitiv. Aber ich habe noch nicht mit der Mannschaft gesprochen. Sie sollten das zuerst erfahren", erklärte Ende mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. Nur so viel verriet der neue Cheftrainer: "Es geht jetzt darum, Dinge miteinander und füreinander zu machen." Aus den vielen Fragezeichen in den Köpfen der Spieler wolle er Ausrufezeichen machen. Und doch war zu erwarten: "Ohne kratzen, kämpfen und beißen wird es in den nächsten Wochen nicht gehen." Kopf hoch, Brust raus - die Erwartungshaltung war eindeutig.

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