Transferstau? Eher nicht – Warum der FC-Transfersommer des 1. FC Köln noch keinen Grund zur Sorge machen muss | OneFootball

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·21 de junio de 2026

Transferstau? Eher nicht – Warum der FC-Transfersommer des 1. FC Köln noch keinen Grund zur Sorge machen muss

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Transferstau? Eher nicht – Warum der FC-Transfersommer des 1. FC Köln noch keinen Grund zur Sorge machen muss

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Simon Bartsch

21 Juni, 2026

Acht Abgänge, kaum Einnahmen, 14 Millionen für drei Kaufoptionen – die Bilanz wirkt bitter. Doch ein Blick auf den Vorjahresommer zeigt: Auch 2025 nahm das Transferkarussell erst spät richtig Fahrt auf. Der 1. FC Köln im Transfersommer 2026: Hängt der FC wirklich zurück?

Die Bilanz scheint in diesem Sommer auf den ersten Blick besonders bitter. Acht Abgänge und so gut wie keine Einnahmen stehen drei gezogenen Kaufoptionen und 14 Millionen Euro Ausgaben gegenüber. 14 Millionen, die eigentlich die Rechnung des Vorjahres begleichen müssen. Bei den ersten Fans wächst eine gewisse Form des Unmuts, zumindest aber die Sorge, die Kölner könnten am Ende des Tages leer ausgehen oder nicht mehr die besten Deals eintüten. Vielleicht auch, weil die Konkurrenz schon ordentlich zugeschlagen hat. Gefühlt waren die Kölner vor einem Jahr um diese Zeit schon deutlich weiter. Aber stimmt das? Wie sah der Transfersommer 2025 an diesem Punkt aus – und wie unterscheidet sich davon das, was die Geißböcke aktuell auf dem Markt bewegen?

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Thomas Kessler vom 1. FC Köln (Foto: Alex Grimm / Getty Images)

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Tatsächlich hatten die Kölner im Vorjahr bereits sehr früh zwei externe Verpflichtungen unter Dach und Fach gebracht. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson verzeichneten die Kölner bereits Anfang Juni zwei Neuzugänge, für die die Kölner knapp zehn Millionen Euro ausgegeben haben. Allerdings waren beide Deals auch schon früh eingeleitet worden. Christian Keller war noch maßgeblich beteiligt, bevor der ehemalige Geschäftsführer seinen Hut nehmen musste. Nach der Verpflichtung der beiden Akteure wurde es erst einmal still. Zumindest in Teilen. Denn Transfergerüchte ploppten in dieser Zeit viele auf. Von Aaron Zehnter über Rayan Philippe bis hin zu Willem Geubbels, damals noch bei St. Gallen unter Vertrag. Verpflichtet wurde lange niemand, hier und da gewann man aber durchaus das Gefühl, dass gerade der HSV den Kölnern die gewünschten Spieler noch abluchsen konnte. Ebenfalls auffallend: Mit der Verpflichtung von Lukas Kwasniok wurden die Kölner plötzlich mit zahlreichen Paderborner Spielern in Verbindung gebracht.

Neun von elf Transfers erst ab Juli

Möglicherweise stockte der Transfermotor damals eben auch, weil nicht klar war, ob und welche Spieler die Geißböcke abgeben würden. Unter anderem blieben Eric Martel und seine Vertragskonstellation lange das Sommerthema. Erst Anfang Juli fielen die nächsten Domino-Steine: Tom Krauß und Jakub Kaminski wurden unmittelbar vor dem Trainingsauftakt unter Vertrag genommen. Auch Ron-Robert Zieler unterschrieb bei den Geißböcken. Abgesehen von Ache und Johannesson ist der aktuelle Transfersommer mit dem damaligen also durchaus bislang vergleichbar. Auch in anderer Hinsicht. Denn durch die Abgänge von Damion Downs und Max Finkgräfe wurden Gelder akquiriert, die an anderer Stelle wieder eingesetzt wurden. So wurde noch vor dem Trainingslager Sebastian Sebulonsen unter Vertrag genommen. So richtig Fahrt nahm das Transferkarussell dann aber erst im August auf. Marius Bülter wurde als Neuverpflichtung Nummer sieben zum Anfang des Monats präsentiert, es folgten Kristoffer Lund und Cenk Özkacar. Rav van den Berg kam unmittelbar vor dem ersten Pflichtspiel und Alessio Castro-Montes am Deadline Day.

Tatsächlich wurden neun der elf Neuverpflichtungen erst ab Juli unter Vertrag genommen. Darunter Spieler wie Jakub Kaminski oder Sebastian Sebulonsen, die sich durchaus zu Leistungsträgern entwickelten und wie im Falle von Kaminski eine Spielzeit später ein ordentliches Transferplus erwirken können. Demnach besteht aktuell also durchaus kein Grund zur Panik. Auch spät können noch starke Spieler unter Vertrag genommen werden. Allerdings wurde in dieser Saison bereits eine ordentliche Kader-Korrektur angestoßen. Acht Spieler haben den Verein bislang verlassen, weitere könnten folgen. Dadurch kann schon der Eindruck entstehen, die Kölner wollten erst einmal für klare Verhältnisse sorgen. So oder so kann von Transferstau keine Rede sein. Dennoch hängt natürlich viel von den potenziellen Transfers von Said El Mala und Jakub Kaminski ab. Mit Millionen-Einnahmen lässt es sich doch viel leichter einkaufen.


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