liga2-online.de
·10 de enero de 2026
Transferstreit um Okpala beendet: "Einvernehmliche Lösung gefunden"

In partnership with
Yahoo sportsliga2-online.de
·10 de enero de 2026

Jetzt ist alles geklärt: Kennedy Okpala wechselt offiziell vom SV Waldhof Mannheim zum SC Paderborn 07. Zwischen den Vereinen drohte ein Rechtsstreit auf dem Transfermarkt, aber nun wurde eine "einvernehmliche Lösung gefunden". Die Spielberechtigung für den Mittelstürmer wurde erteilt.
Am 2. Januar vermeldete der SC Paderborn 07 die Verpflichtung von Waldhof-Stürmer Kennedy Okpala. Mannheim reagierte daraufhin verwundert und teilte mit: "Kennedy Okpala hat seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt und ist heute nicht zum Training erschienen. Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof."
Es drohte ein Rosenkrieg zwecks Ablösesumme, weshalb Mannheim den Fall juristisch überprüfen wollte. Jetzt wurde jedoch eine "einvernehmliche Lösung gefunden" und ein "Transfervertrag für den Wechsel von Kennedy Okpala unterschrieben", wie der SC Paderborn erklärt. "Ich begrüße es sehr, dass wir eine einvernehmliche Lösung gefunden haben. Diese ist im Sinne von Kennedy, von uns und auch von Waldhof Mannheim. Wir freuen uns sehr, dass Kennedy wie geplant für uns ab sofort in der 2. Bundesliga auflaufen kann", bestätigt Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange den Transfer offiziell.
Die Spielberechtigung für die 2. Bundesliga habe Paderborn erhalten, sodass Okpala schon zum Rückrunden-Start gegen Kiel am 18. Januar (Sonntag, 13:30 Uhr) auflaufen kann. "Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Vereine Stillschweigen", kommunizierte im Anschluss auch der Waldhof kurz und knapp. Wäre es nicht zu der Einigung gekommen, hätte es in der kommenden Woche laut "kicker" ein nicht-öffentliches Schlichtungsverfahren beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gegeben, nachdem mindestens ein Verein die Schlichtungsstelle des DFB angerufen hatte.
Dem Bericht zufolge zahlt der SC Paderborn 07 nun eine Ablösesumme, obwohl der Verein in Bezug auf Okpalas fristlose Kündigung gute Chancen vor dem Arbeitsgericht gehabt hätte, um einen ablösefreien Wechsel zu erzwingen. Die Ostwestfalen entgehen damit aber wohl einem Restrisiko, dass die Spielberechtigung für den Mittelstürmer erst im Sommer erteilt worden wäre.









































