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·8 de junio de 2026
Tuchel: Bellingham muss um Startplatz kämpfen

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Vor dem WM-Start sieht Tuchel den Real-Star im Kampf mit 14 bis 15 Kandidaten um die Startelf. Rogers war zuletzt erste Wahl im Mittelfeld.
Englands Fußball-Nationaltrainer Thomas Tuchel sieht Mittelfeldstar Jude Bellingham vor der WM vor einem harten Konkurrenzkampf um einen Platz in der Startelf. Der Profi von Real Madrid gehöre zu einem größeren Kreis möglicher Stammspieler, meinte Tuchel kurz vor dem Start der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada am 11. Juni.
"Die Rollen können sich jederzeit ändern, aber im Moment gibt es 14, 15 mögliche Starter - und Jude ist einer von ihnen", sagte Tuchel. Dem früheren Bayern- und Dortmund-Trainer wird ein etwas angespanntes Verhältnis zu Bellingham nachgesagt.
Der 22-Jährige stand seit Tuchels Amtsantritt im Januar 2025 nur viermal von Beginn an auf dem Platz und kam dreimal als Joker von der Bank. Stattdessen setzte Tuchel auf Morgan Rogers von Aston Villa, der in zwölf von 13 Spielen unter ihm eingesetzt wurde.
Unter Tuchels Vorgänger Gareth Southgate war Bellingham noch unumstrittener Leistungsträger, bei der EM 2024 verpasste er nur 29 Minuten in sieben Spielen. Verletzungen warfen ihn zurück, dazu gab es immer wieder zu Unstimmigkeiten mit Tuchel.
Nach einer Testspiel-Niederlage gegen Senegal im Juni 2025 (1:3) nannte Tuchel Bellinghams Verhalten auf dem Platz "abstoßend", wofür er sich später entschuldigte. Im November meinte Tuchel, er werde Bellinghams Verhalten nach dessen Auswechslung im Qualifikationsspiel gegen Albanien (2:0) "überprüfen".
Beim 1:0 der Three Lions im vorletzten WM-Test gegen Neuseeland am vergangenen Samstag trug Bellingham nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit die Kapitänsbinde. Danach zeigte sich Tuchel angetan. "Man sieht, dass Jude definitiv über Entschlossenheit und Biss verfügt", sagte er, der Mittelfeldmann sei "voller Energie" und in einer "Top-Verfassung".
England bestreitet seine WM-Generalprobe am Mittwoch (22.00 Uhr/DAZN) gegen Costa Rica. In Gruppe L geht es dann gegen Kroatien (17. Juni), Ghana (23. Juni) und Panama (27. Juni).







































