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·11 de marzo de 2026
Türkischer Pokal komplett offen: Viertel- und Halbfinale ausgelost – Kracherduelle warten

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·11 de marzo de 2026

Im türkischen Pokal sind die nächsten K.-o.-Runden komplett ausgelost worden. Im Auditorium der Ziraat Bank im Istanbul Finanzzentrum wurden nicht nur die Viertelfinalduelle gezogen, sondern zugleich auch der Weg bis ins Halbfinale offengelegt. Damit wissen die verbliebenen Teams nun genau, welche Gegner und welche mögliche Route bis kurz vor das Finale auf sie warten. Besonders auffällig: Mehrere große Namen des türkischen Fußballs sind weiter im Rennen, sodass der Pokalwettbewerb in den kommenden Wochen zusätzliche Schärfe bekommt.
Als gesetzte Teams gingen Besiktas, Galatasaray, Samsunspor und TÜMOSAN Konyaspor in die Auslosung. Nicht gesetzt waren Fenerbahce, Genclerbirligi, Trabzonspor und Corendon Alanyaspor. Zudem galt die Regel, dass Mannschaften aus derselben Gruppe im Viertelfinale nicht aufeinandertreffen konnten.
Die Auslosung brachte folgende Paarungen hervor: Besiktas trifft auf Alanyaspor, Konyaspor bekommt es mit Fenerbahce zu tun, Galatasaray spielt gegen Genclerbirligi und Samsunspor empfängt Trabzonspor. Damit stehen mehrere Begegnungen fest, die sportlich wie atmosphärisch ein hohes Niveau versprechen.
Neben den Viertelfinals wurden auch die möglichen Halbfinalkonstellationen direkt mit ausgelost. Der Sieger aus Galatasaray gegen Genclerbirligi trifft auf den Gewinner der Partie Samsunspor gegen Trabzonspor. Auf der anderen Seite des Baums bekommt es der Sieger aus Besiktas gegen Alanyaspor mit dem Gewinner aus Konyaspor gegen Fenerbahce zu tun.
Damit ist auch strategisch bereits viel sichtbar. Die großen Klubs kennen ihren möglichen Weg und können die Bedeutung jedes einzelnen Spiels nun noch genauer einordnen. Gerade weil mehrere Traditionsvereine noch im Wettbewerb vertreten sind, könnte schon das Viertelfinale die Intensität eines vorgezogenen Endspiels bekommen.
TFF-Präsident Ibrahim Haciosmanoglu stellte in seinen Aussagen die Bedeutung des Wettbewerbs für den türkischen Fußball insgesamt in den Mittelpunkt. Er dankte der Ziraat Bank für die Ausrichtung der Auslosung und sprach von einem der wichtigsten Markenprodukte des nationalen Fußballs. Gleichzeitig würdigte er alle Teams, die sich vom Amateurbereich bis zur Trendyol Süper Lig durch den Wettbewerb gespielt und dem Pokal zusätzliche Farbe verliehen hätten.
„Ich wünsche unseren Teams, die in ihren nächsten Spielen unter den letzten acht Teams geblieben sind, viel Erfolg„, sagte Haciosmanoglu. Darüber hinaus sprach er über Einheit, Solidarität und gemeinsame Werte im türkischen Fußball. Sein Ziel sei es, das Potenzial des Landes besser auf den Platz zu bringen und den türkischen Fußball auf die internationale Ebene zu führen, die er verdiene. Dabei formulierte er den Anspruch nicht nur sportlich, sondern auch moralisch: Es gehe darum, kommenden Generationen nicht nur Titel, sondern auch einen sauberen Fußball und ein solides Erbe zu hinterlassen.
Haciosmanoglu hob außerdem hervor, dass der türkische Pokal Spielern aus dem ganzen Land die Chance gebe, sich zu zeigen. Genau deshalb sei dieser Wettbewerb eine der größten Marken des heimischen Fußballs. In diesem Zusammenhang lobte er erneut die Rolle der Ziraat Bank und bezeichnete die Partnerschaft mit einer Institution, die auf eine lange Geschichte zurückblicke, als wertvoll für die Entwicklung des Fußballs.
Zum Ende seiner Rede schlug der TFF-Präsident auch den Bogen zur Nationalmannschaft. Mit Blick auf die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele forderte er Fans und Akteure dazu auf, als Einheit aufzutreten. Der Höhepunkt des Fußballs sei die Weltmeisterschaft, und die Türkei wolle dort wieder vertreten sein. Parallel verwies er auf den gelungenen Start der Frauen-Nationalmannschaft in die WM-Qualifikation und sprach von einem weiteren Anlass des Stolzes. So wurde aus der Pokalauslosung zugleich auch eine Bühne für den größeren Anspruch, den der Verband derzeit für den türkischen Fußball formuliert.









































