"Unfassbar stolz": TSV Havelse plötzlich in Schlagdistanz | OneFootball

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·31 de enero de 2026

"Unfassbar stolz": TSV Havelse plötzlich in Schlagdistanz

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Plötzlich sind es nur noch vier Punkte Rückstand: Der TSV Havelse hat sich mit dem Heimsieg gegen Erzgebirge Aue in Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsrängen gebracht – zumindest vorerst. Trainer Samir Ferchichi war "unfassbar stolz" auf sein Team.

"Dann zählen andere Werte"

Als die Veilchen kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung gegangen waren, sprach zunächst nicht viel für den Heimsieg im Sechs-Punkte-Spiel. "Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt, da ist auch die eine oder andere klare Meinung gegenüber meinen Spieler in der Kabine geäußert worden", sagte Trainer Samir Ferchichi nach der Partie gegenüber der "MagentaSport" und zeigte sich mit dem Auftritt im ersten Abschnitt "absolut nicht zufrieden". Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, "dass wir aus so einem Not-gegen-Elend-Spiel das 0:1 kassieren."


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Doch im zweiten Durchgang drehte Havelse die Partie über Boujellab (74.) und Paldino (80.) binnen sechs Minuten, ehe Müller in der fünften Minute der Nachspielzeit noch das 3:1 erzielte. "In der Struktur waren wir in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft", urteilte Ferchichi, wenngleich er einräumen musste, dass sich sein Team kaum Torchancen herausgespielt habe. "Aber in so einem entscheidenden Spiel zählen dann andere Werte und Attribute als irgendwelche Inhalte." Vor allem die Art und Weise, wie die Spieler die Partie noch drehten, imponierte den 40-Jährigen, der sich "unfassbar stolz" zeigte.

"Wir waren nie weg"

Auch vor dem Hintergrund, wie die Vorbereitung auf die Partie verlaufen war: "Wir waren wieder im Soccerpark, haben zwei Tage vor dem Spiel eine Athletikeinheit gehabt und waren erst gestern das 1. Mal auf dem Platz. Da haben ein paar Fans und der eine oder andere mitgeholfen, damit wir überhaupt trainieren können." Entsprechend spielte er den Ball an die Mannschaft zurück – und gab dieser drei Tage frei. Ein Tag für jedes Tor. Nach sechs Punkten aus den letzten drei Spielen und dem zweiten Heimsieg in Folge liegt der TSV vorerst nur noch vier Zähler hinter dem rettenden Ufer.

"Wir waren nie weg, zumindest haben wir uns nie so gefühlt", sagte Julius Düker. "Mal schauen, was die Konkurrenz jetzt macht." Die Niedersachsen müssen darauf hoffen, dass Aachen, Saarbücken und Regensburg am Samstagnachmittag allesamt verlieren. Denn dann wäre der Aufsteiger wieder voll im Rennen um den Klassenerhalt. Wer hätte das vor einigen Wochen noch für möglich gehalten? Die nächsten Zähler sollen am kommenden Samstag in Osnabrück eingefahren werden.

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