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·19 de marzo de 2026
Verband will verlängern: Rangnick lässt Österreich zappeln

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Ralf Rangnick hat Österreich zur ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren geführt. Wie es danach weitergeht, ist jedoch offen.
Wie Sport Bild berichtet, würde der ÖFB den deutschen Trainer gerne über den Sommer hinaus halten. Rangnicks Vertrag läuft nach der Weltmeisterschaft aus und der 67-Jährige hält sich seine Zukunft bisher offen. Der Verband soll dem Teamchef bereits ein erstes Angebot vorgelegt haben, neben einer Verlängerung ist auch eine neue Aufgabe als Sportdirektor in der Bundesliga oder Premier League denkbar.
Rangnick ist seit Juni 2022 Nationaltrainer Österreichs und entwickelte das Team seitdem kontinuierlich weiter. Mit einem Punkteschnitt von 1,9 ist der Deutsche der erfolgreichste Teamchef der Verbandsgeschichte. Bei der EM 2024 galt das ÖFB-Team gar als Geheimfavorit, scheiterte nach einer bärenstarken Vorrunde in der Todesgruppe mit Frankreich und den Niederlanden aber im Achtelfinale überraschend an der Türkei.
In der Qualifikation für die WM 2026 war man jedoch früh auf Kurs und brachte die erste Teilnahme an einer Endrunde seit 1998 mit einem Remis gegen Bosnien und Herzegowina im November unter Dach und Fach.
Nach dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada steht in der Alpenrepublik womöglich ein großer Umbruch an. Aushängeschilder wie David Alaba, Marko Arnautovic und Marcel Sabitzer biegen bereits auf die Zielgerade ihrer Karriere ein, der Generationenwechsel soll am liebsten von Rangnick moderiert werden.
Der erfahrene Trainer hat die ersten Schritte dafür bereits eingeleitet und konnte zuletzt zwei „Transfers“ verkünden. Der Ex-Bayer Paul Wanner entschied sich gegen den DFB und wird seine Nationalmannschaftskarriere nun genauso beim ÖFB vorantreiben wie Carney Chukwuemeka. Der 22-Jährige von Borussia Dortmund lief im Nachwuchsbereich für England auf, ist aber in Österreich geboren und hat sich für das ÖFB-Team entschieden. Im März sollen beide Top-Talente ihren Einstand geben.

Foto: Getty Images
In der Vergangenheit gab es trotz allem Erfolg immer wieder Reibereien zwischen Rangnick und der Verbandsführung. Die Modernisierung des ÖFB ist dem 67-Jährigen ein wichtiges Anliegen und dürfte auch bei seiner Zukunftsentscheidung eine wichtige Rolle spielen.
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