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VfL Osnabrück

·25 de enero de 2026

VfL belohnt sich nicht: Remis im Heimspiel gegen „Sechziger“

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Am Sonntagnachmittag trennte sich der VfL Osnabrück mit einem 1:1-Unentschieden vom TSV 1860 München. Dabei konnten sich die Lila-Weißen vor allem in der ersten Halbzeit nicht für eine aktive und spielbestimmende Spielweise belohnen. Der Spielbericht.

Eine Veränderung nahm Cheftrainer Timo Schultz in seiner Startaufstellung vor. So ersetzte Tony Lesueur auf der linken Außenbahn Frederik Christensen. Außerdem rückten Luc Ihorst und Fridolin Wagner für Bernd Riesselmann und Kevin Wiethaup in den Kader. Bei den Gästen gab es mit Thomas Dähne und Thore Jacobsen zwei Veränderungen in der Anfangsformation, die nach überstandener Verletzung beziehungsweise abgesessener Gelbsperre zurückkehrten.


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Im mit 15.369 Zuschauern besetzen Stadion an der Bremer Brücke dauerte es nicht lange, bis die Lila-Weißen den ersten Torabschluss der Partie verbuchten. Nach einem Freistoß landete der Abschluss von Niklas Wiemann aus der zweiten Reihe allerdings deutlich über dem Tor von Keeper Thomas Dähne (2‘). Generell übernahmen die Osnabrücker früh das Spielgeschehen und wurden schließlich durch einen Standard erfolgreich. Lars Kehl, der am Sonntagnachmittag viele gute Eckbälle schlug, brachte in der 17. Minute einen Eckstoß punktgenau auf den Kopf von Bjarke Jacobsen, der das Spielgerät im langen Eck platzieren konnte (17‘).

Nur zwei Minuten später wurde Kehl selbst vor dem Kasten der Münchner Löwen gefährlich. Nachdem der 23-Jährige den Ball im Mittelkreis zugespielt bekam, lief er einige Meter durch die gegnerische Hälfte und zog am Strafraumrand ab. Wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei flog der Ball allerdings ins Toraus (19‘). Ziemlich aus dem Nichts fiel schließlich der Ausgleichstreffer, als eine Grätsche von Jannik Müller im eigenen Sechzehner bei Philipp Maier landete. Dieser legte die Kugel auf den besser postierten Kevin Volland weiter, der mit links ins rechte lange Eck abschloss. Torwart Lukas Jonsson fälschte den Ball zwar noch mit der Hand ab, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (25‘).

Erfolgreicher war auf der Gegenseite Raphael Schifferl, der den starken Schussversuch von Robin Meißner kurz vor der Linie klären konnte. Zuvor hatte sich Meißner sehenswert gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt (27‘). Weitere nennenswerte Aktionen blieben in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit aus. So ging es nach 45 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden in die Kabine. Während die Lila-Weißen nicht nur anhand ihrer neun Torschüsse die aktivere Mannschaft waren, durften die Münchner dank ihrer Effizienz und ihres einzigen, aber erfolgreichen Torschusses zufrieden mit dem Ergebnis in die Pause gehen.

Unverändert schickten beide Trainer ihre Mannschaften zurück auf das Feld. Die erste Gelegenheit nach dem Wiederanpfiff gehörte erneut den Osnabrückern. Tony Lesueur zog in der 54. Minute aus gut 20 Metern auf den Kasten von Thomas Dähne ab. Dieser konnte den Schuss zwar parieren, aber nicht festhalten, sodass Patrick Kammerbauer aus spitzem Winkel erneut zum Abschluss kam. Diesen hielt Dähne schließlich fest (54‘). Wenig später kamen auch die Sechziger gefährlich vor den Kasten von Lukas Jonsson. Nach einem Eckball suchte Patrick Hobsch den Abschluss, doch Niklas Wiemann warf sich in den Schuss, sodass Jonsson nicht eingreifen musste (61‘).

Der Innenverteidiger stand auch bei der nächsten Offensivaktion der Münchner im Mittelpunkt, als David Philipp zunächst abschloss, Jonsson den Ball abprallen ließ und Wiemann Hobsch im Zweikampf entscheidend störte, sodass dieser nicht mehr an den Ball kam (69‘). Die Lila-Weißen hingegen wurden erneut durch Standards gefährlich. Nach einem Eckball, den die Löwen zunächst klären konnten, brachte Karademir den Ball zurück in die Gefahrenzone. Niklas Wiemann legte per Kopf auf Robin Meißner ab, dessen Volley nur haarscharf am linken Pfosten vorbeiging. Torwart Dähne wäre bei dieser Aktion chancenlos gewesen (72‘).

Ähnlich knapp flog der Ball auch auf der Gegenseite am Aluminium vorbei ins Toraus, als Justin Steinkötter versuchte, Jonsson per Lupfer zu überwinden (74‘). Doch auch der Joker der „Löwen“ blieb erfolglos. In der Schlussphase der Partie kamen beide Teams nicht mehr zwingend vor das Tor. Zwar bekam der VfL gleich zweimal einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen, doch weder Lars Kehl (80‘) noch Robin Meißner (90+3‘) konnten diese nutzen.

Somit fielen in der zweiten Halbzeit keine Tore mehr an der Bremer Brücke, und der VfL muss sich trotz seiner Chancenüberlegenheit, vor allem in der ersten Halbzeit, mit einem Punkt zufriedengeben. Die Lila-Weißen stehen nun mit 36 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. In der kommenden Woche geht es am Samstag, den 31. Januar, zum sich im Abstiegskampf befindenden 1. FC Saarbrücken (Anpfiff: 14:00 Uhr).

Tore: 1:0 (Jacobsen 17‘), 1:1 (Volland 25‘)

Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Karademir, J. Müller, Wiemann – P. Kammerbauer (Pröger 86‘), B. Jacobsen, Henning (Wagner 59‘), Lesueur (Kopacz 74‘), R. Meißner, Kehl (Ihorst 86‘) – Kania (Badjie 59‘)

TSV 1860 München: Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Lippmann (Steinkötter 70‘) , Maier, T. Jacobsen, Jakob, Volland (Danhof 90+2‘) – Philipp (Rittmüller 70‘), Hobsch


Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens

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