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·21 de febrero de 2026
VfL Wolfsburg gegen Augsburg: Verlieren verboten

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·21 de febrero de 2026

Der VfL Wolfsburg steht am Samstagnachmittag vor einem richtungsweisenden Heimspiel. Gegen den FC Augsburg geht es nicht nur um drei Punkte, sondern um die Frage, wohin diese Saison steuert. Eine weitere Niederlage – und der Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga könnte richtig unangenehm werden.
Die Parallelen zwischen Wolfsburg und Augsburg sind auffällig. Beide Klubs wollten zu Saisonbeginn mehr sein als graues Mittelmaß, beide wechselten ihren Trainer bereits in der Hinrunde. Und beide finden sich nun dort wieder, wo sie eigentlich nicht hinwollten: im unteren Tabellendrittel.
Für den VfL ist die Lage besonders heikel. Der Vorsprung auf Werder Bremen auf Relegationsplatz 16 beträgt nur noch einen Punkt. Augsburg hat sich mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen etwas Luft verschafft, ist aber ebenfalls noch nicht aus dem Schneider.
Sportlich wartet Wolfsburg seit fünf Partien auf einen Erfolg. Die jüngsten Spiele hatten dabei einen bitteren Beigeschmack: späte Gegentreffer in Mainz, gegen Dortmund und zuletzt das 2:2 bei RB Leipzig. Gerade der Auftritt in Leipzig macht jedoch Mut.
„Der Weg ist wieder der richtige“, sagte Co-Trainer Tobias Holm, der seinen erkrankten Cheftrainer Daniel Bauer zuletzt bei Terminen vertrat. Vor allem die Effizienz und die Stabilität seien Schritte nach vorn. Gleichzeitig sei klar, dass das Team lernen müsse, diese Leistung über 90 Minuten abzurufen – nicht nur phasenweise.
Holm spürt zudem eine Veränderung im Inneren der Mannschaft: „Wir merken auch in den Trainingseinheiten, dass da dieses Feuer ist, dass die Mannschaft zusammengerückt ist.“ Genau darauf soll im Heimspiel aufgebaut werden.
Leicht wird das Unterfangen allerdings nicht. Augsburg sei ein „ganz schwierig zu bespielender Gegner“, so Holm. Unter Trainer Manuel Baum präsentiere sich der FCA sehr stabil, robust und klar in seinen Abläufen – besonders gegen den Ball. Vor allem hohe Bälle und Flanken, ein Markenzeichen der Augsburger, werden die Wolfsburger Defensive fordern. „Darauf sind wir eingestellt“, betonte Holm.
Auch abseits des Platzes setzt der VfL ein Signal. Die Mannschaft läuft erstmals von der Seite der Nordkurve ins Stadion ein – dorthin, wo die treuesten Fans stehen. Zudem tragen die Spieler Arbeitsjacken des Volkswagen-Werks, begleitet nicht von Einlaufkindern, sondern von VW-Beschäftigten.
Mit diesen Aktionen soll die Verbundenheit zwischen Verein, Stadt und Fans sichtbar werden. Gerade in einer Phase, in der es sportlich eng wird, setzt der VfL auf Zusammenhalt – auf den Rängen wie auf dem Platz.
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