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·13 de abril de 2026

Vierfacher Bilbija macht Paderborn froh: "Das ist außergewöhnlich"

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Der SC Paderborn 07 hat den zweiten Tabellenplatz verteidigt und ausgebaut. Dazu verhalf die herausragende Einzelleistung von Filip Bilbija, der mit neuen Schuhen einen Viererpack schnürte. Cheftrainer Ralf Kettemann sprach im Nachgang des 4:3-Siegs gegen Magdeburg über die Verfehlungen und Vorteile.

"Die werden jetzt gut geputzt"

Der dritte Sieg in Folge, das neunte Spiel am Stück ohne Niederlage. Im Aufstiegsrennen hat der SC Paderborn 07 eine gute Ausgangsposition geschaffen, denn der Vorsprung vor dem Relegationsplatz beträgt nun schon vier Punkte. "Natürlich ist das ein Vorteil, mehr Punkte zu haben", räumte SCP07-Coach Ralf Kettemann ein, dass das Tabellenbild aktuell durchaus für die Ostwestfalen spricht. "Das ist eine schöne Situation für den Moment, aber ein Polster sind vier Punkte bei einem Drei-Punkte-System noch nicht so." Ob eine Niederlage mehr Druck ausgelöst hätte oder der Sieg nun mehr Erleichterung gibt - das war für Kettemann zweitrangig.


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Die gute Ausgangslage bleibt, die Filip Bilbija im Speziellen gegen Magdeburg geschaffen hatte. Vier Tore erzielte der 25-Jährige. "Ne, das habe ich noch nicht geschafft. Vielleicht im Kleinfeld in der C- oder D-Jugend mal", freute sich Bilbija über seinen herausragenden Anteil am 4:3-Sieg. Und das auch noch mit neuen Schuhen. "Ich probiere die seit drei Wochen immer wieder mal an, aber jetzt war es das erste Mal so, dass sie nicht gedrückt haben", schmunzelte der Viererpacker. "Die werden jetzt gut geputzt und dann wird einfach weitergemacht."

"Mal übertrieben formuliert"

So leicht wird Kettemann die Spielanalyse allerdings nicht abschließen. Denn dem 39-Jährigen waren logischerweise die Gegentore ein Dorn im Auge. "Erst einmal war es ein beschissener Start, fast schon wie gewohnt. Mal übertrieben formuliert", fand der Cheftrainer, denn gleich in der Anfangsviertelstunde handelten sich Obermair und Hansen zwei gelbe Karten ein - im Falle des zentralen Mittelfeldspielers sogar die Fünfte, weshalb er in der kommenden Partie gesperrt sein wird. "Das war ein doofer Start. Und dann haben wir auch die Bälle so schnell weggegeben", fand Kettemann. Die Körpersprache habe ihm nicht gefallen, doch trotzdem ging Paderborn in Führung. Und darauf folgte dann der wilde Ritt und die Bilbija-Show.

"Respekt an Magdeburg, dass sie in der Situation, in der sie stecken, drei Mal hier zurückkommen", lobte Kettemann anschließend auch den Gegner. Aber gleichzeitig hielt auch seine Mannschaft der Lage stand. "Wenn man aufsteigen will, muss man - und 'müssen' ist echt ein beschissenes Wort - oder sollte man einfach viele Spiele gewinnen. Und wenn man drei Mal zuhause führt und drei Mal den Ausgleich kassiert, dann ist das außergewöhnlich, dann noch ein viertes Tor zu machen." Dementsprechend konnte Paderborn den kleinen Vorsprung in der Spitzengruppe nun erstmals etwas ausbauen - und jetzt kommen ohnehin die Knallerwochen, angefangen mit kommendem Samstag (20:30 Uhr) bei Hannover 96.

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