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·22 de marzo de 2026

Vierter Sieg in Folge: Essen besiegt Köln und springt auf Platz zwei

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Zum Abschluss des 30. Spieltags feierte Rot-Weiss Essen einen 2:1-Sieg gegen Viktoria Köln, der aus einem frühen Doppelschlag resultierte. Köln gelang zwar zu Beginn der zweiten Hälfte der Anschlusstreffer, doch in der Folge blieb die Viktoria zu harmlos, um Essen den vierten Sieg in Serie noch zu verbauen. Während RWE durch diesen auf Patz zwei springt, verweilt Köln nach der vierten Niederlage in Serie auf Platz 13.

Essener Doppelschlag

Nach der 2:3-Niederlage beim TSV Havelse nahm Viktoria-Trainer Marian Wilhelm zwei Veränderungen vor: Boboy und Tonye durften für Velasco und Engelhardt (beide Bank) beginnen. RWE-Trainer Uwe Koschinat veränderte seine Startelf im Vergleich zum 4:2-Erfolg gegen Aue hingegen sogar auf vier Posionen: Kostka, Gjasula, Abiama und Cuber Potocnik spielten anstelle von Hofmann, Janssen (beide angeschlagen), Reisig und Safi (beide Bank).


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Beide Mannschaften verzichteten auf eine branchenübliche Abtastphase und suchten stattdessen von Beginn an den Weg nach vorne. So bot sich Köln-Stürmer Zank bereits nach vier Minuten die Top-Chance zur Führung. Doch frei vor RWE-Keeper Golz versagten Zank die Nerven, sein Schuss ging über die Latte (4.). Auf der Gegenseite machte es Essen, das erstmals in dieser Saison in den gelb-blauen Ausweichtrikots auflief, besser: Nach einem feinen Mizuta-Zuspiel hämmerte Abiama den Ball über Köln-Keeper Schulz ins Tor – 1:0 für RWE (10.).

Und damit nicht genug: Nur wenige Augenblicke später flankte Abiama an den zweiten Pfosten, wo Brumme herangerauscht kam und die Kugel aus kurzer Distanz ins Tor drückte – Doppelschlag für die Gäste (11.). Köln musste diesen Schock kurz verdauen, arbeitete sich dann aber zurück ins Spiel. Zank (17.), Münst (24.) und Otto (32.) verzeichneten einige Abschlüsse für die Viktoria, die Golz jedoch nicht in Verlegenheit brachten. RWE meldete sich kurz vor der Pause noch mal über den agilen Abiama, der diesmal aber an Schulz scheiterte (45.). So ging es mit einem 2:0 für die Essener in die Pause.

Schneller Anschlusstreffer

Auch nach dem Seitenwechsel schien Essen weiterhin alles im Griff zu haben – ehe ein Freistoß für den Kölner Anschlusstreffer sorgen sollte: Über Umwege landete der Ball bei Kloss, dessen Schuss Rios Alonso kurz vor der Linie klären wollte. Dabei bugsierte der RWE-Verteidiger den Ball allerdings ins eigene Tor – nur noch 2:1 (52.). Trotz des Gegentreffers blieb Essen auch in der Folge im Verwaltungsmodus.

Die Viktoria zeigte sich zwar bemüht, jedoch war das Spiel der Gastgeber zu fehlerbehaftet, sodass nennenswerte Torchancen vorerst Fehlanzeige blieben. Daran änderten auch zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten nichts. Aufregend wurde es erst in der 90. Minute, als Golz eine Flanke genau vor die Füße von Sponsel faustete. Beim postwendenden Abschluss des Kölners war der Essener Keeper dann aber wieder zur Stelle. Auch in insgesamt sechs Minuten Nachspielzeit ließ Essen nichts mehr anbrennen – und somit war der vierte Sieg in Folge für die Koschinat-Elf in trockenen Tüchern.

Bei der Viktoria sah Torwarttrainer Kevin Rauhut nach Abpfiff noch die rote Karte, weil er sich beim Schiedsrichter über einen verfrühten Abpfiff beschwert hatte. Durch den neuerlichen Erfolg klettert RWE erstmals in dieser Saison auf einen direkten Aufstiegsplatz und ist nun Tabellenzweiter. Die Viktoria muss dagegen die vierte Niederlage in Folge einstecken und verweilt auf Rang 13. Nach der Länderspielpause geht es für die Kölner dann mit einem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock weiter. Rot-Weiss Essen erwartet in zwei Wochen den MSV Duisburg zum prestigeträchtigen Revierderby.

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