FC Bayern München
·9 de mayo de 2026
Vincent Kompany: „Respekt für die Reaktion“

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Das Ergebnis spiegelte am Samstagabend nicht unbedingt die vorangegangenen 90 Minuten wider. Im Topspiel beim VfL Wolfsburg feierten die Bayern einen knappen 1:0-Erfolg – doch angesichts der vielen Torchancen auf beiden Seiten, hätte die Partie durchaus mehr Tore verdient gehabt. „Wolfsburg hätte fünf Tore machen können – das war nicht gut von uns“, sagte Tom Bischof, der selbst mit einem Lattenkracher in der 19. Minute nur knapp die Führung verpasst hatte: „In der zweiten Hälfte haben wir mehr miteinander gespielt, sie mehr laufen lassen. Das war der Fehler in der ersten Hälfte.“ Auch der Chefcoach sah seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel stark verbessert: „Immer wieder Respekt für die Reaktion, es ist nicht einfach, rauszukommen, und dann alles zu drehen – genau das haben wir gemacht.“ fcbayern.com hat die Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.
Christoph Freund, Sportdirektor: „Wir wussten, dass es heute nicht leicht wird. Am Mittwoch war es ein sehr bitterer Abend für uns – und dann kommen wir hierher und Wolfsburg kämpft ums Überleben. Am Ende sind wir echt stolz, dass wir gewonnen haben. Denn es war keine leichte Ausgangssituation. Wir haben zu null gespielt und eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt. Von daher sind wir sehr happy. Wir hatten gut begonnen, dann hat es Wolfsburg gut gemacht, immer wieder schnell umgeschaltet. Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden, keine Dominanz gehabt und die Bälle immer wieder schnell verloren, auch viele Zweikämpfe. Das war untypisch für uns, keine gute erste Halbzeit. Aber Jonas Urbig und einige Defensivaktionen haben uns im Spiel gehalten.“
Vincent Kompany: „Das Problem ist nicht die Intension im Gegenpressing, es geht darum, dass man nicht immer das Gefühl haben muss, dass man in den ersten zehn, 15 Minuten schon drei Tore machen muss und der Gegner auf dem Boden liegt. Wir haben gut angefangen, unsere Geduld verloren – und dann wird es schwieriger. Irgendwann werden die Beine dann entscheidend – und deshalb glaube ich, dass wir in der zweiten Hälfte viel besser waren. Das hatte nur zu tun mit unserem Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit haben wir das gelöst – es ist eine gesunde Arroganz, wenn du 120 Tore schießt, glaubt jeder, dass er vorn automatisch reinfliegt. Das ist falsch. Wir müssen warten, bis die Beine müde werden, dann kriegst du deine Räume. Immer wieder Respekt für die Reaktion, es ist nicht einfach, rauszukommen, und dann alles zu drehen – genau das haben wir gemacht. Wir hatten es gar nicht leicht, wir müssen Respekt haben, dass sie uns gegen die Füße treten. Wir müssen nicht überrascht sein, wenn es dreckig wird – Wolfsburg kämpft um alles, das müssen wir respektieren. In der zweiten Hälfte weiß ich, rauszukommen und wieder zu gewinnen, das ist nicht einfach. Das müssen wir schätzen.“
Jonas Urbig: „Es ging wieder bei null los heute, der Mittwoch hatte sehr weh getan, ist doch klar. Aber wir müssen nicht mehr lang drüber nachdenken oder in Trauer verfallen, es geht weiter. Ulle (Sven Ulreich, d. Red.) und Manu (Manuel Neuer) kamen direkt und haben mir gratuliert zum Spiel, das hat mich sehr gefreut. Ich trainiere von Woche zu Woche sehr, sehr hart – und schaue daher nur von Woche zu Woche. Wir haben noch ein Heimspiel gegen Köln und das Pokalfinale, leider nicht mehr das Champions League-Finale - und danach schaue ich weiter.“
Tom Bischof: „Wir haben es abgesprochen, dass ich zum Schuss komme – so hatten wir es gedacht und gut ausgespielt. Das ärgert mich, ich hätte mich sehr gefreut. Und ja, Harry (Kane, d. Red.) darf mal verschießen. Wolfsburg hätte fünf Tore machen können - das war nicht gut von uns. Die Abstände waren zu groß, in der zweiten Hälfte haben wir mehr miteinander gespielt, sie mehr laufen lassen. Das war der Fehler in der ersten Hälfte. Es ist immer schlecht, wenn man viele Chancen und Gegentore bekommt. Zu Jonas Urbig: brutal, wie er Manu vertritt, wenn er die Chance bekommt. Er hat eine geile Ausstrahlung. Den muss man zur WM mitnehmen“
Dieter Hecking (Trainer, VfL Wolfsburg): „Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die an sich glaubt, die die Intensität gehen kann, die eine gute Grundordnung hatte und die heute ihre Momente im Spiel hatte, wo wir es hätten auf unsere Seite ziehen können. Wir wissen natürlich auch um die Gefahr gegen Bayern, dass du irgendwann eine Phase hast, in der du leiden musst. In dieser Phase haben wir leider das Gegentor bekommen. Wenn wir das ein bisschen besser überstehen und vielleicht ein bisschen früher rausgehen beim Doppeln gegen Michael Olise, dann wird das Spiel hinten raus vielleicht noch offener. Und hinten raus haben wir dann ja noch die Riesenchance mit dem Pfostenschuss. Letztendlich ändert es aber nichts an der Situation, ob wir unentschieden gespielt oder klar verloren hätten. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl. Das nehme ich sehr gerne mit, weil mir die Mannschaft in den letzten Wochen wirklich gezeigt hat, dass sie zu solchen Leistungen fähig ist.“
Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg): „Ich glaube, wir haben es über 90 Minuten zu 95 Prozent eigentlich ganz gut verteidigt. Ich glaube, über das ganze Spiel kann man das nicht komplett verteidigen. Und dass der Ball dann mit der Latte wieder reingeht, das ist natürlich die Qualität der Mannschaft und der Spieler, die sie haben. Wenn ich sagen könnte, warum das nicht immer so war, dann würden wir nicht da stehen, wo wir sind, und hätten nicht das Finale nächste Woche. Unter Dieter Hecking haben wir auf jeden Fall wieder mehr Stabilität in unsere Mannschaft bekommen. Und ich glaube, das tut uns einfach gut. Wir spielen stabil, wir können auch ein bisschen kicken, ich glaube, das haben wir heute gesehen. Und ich glaube, jetzt sind wir ready für das Finale nächste Woche.“
Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:
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