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·25 de marzo de 2026

Vor den WM 2026 Playoffs ermittelt FIFA gegen Kongos Verbandsspitze

Imagen del artículo:Vor den WM 2026 Playoffs ermittelt FIFA gegen Kongos Verbandsspitze

Die FIFA ermittelt gegen die Spitze des kongolesischen Verbands FECOFOOT: Die Ethikkommission hat ein offizielles Verfahren gegen drei hochrangige Funktionäre eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen mutmaßliche finanzielle Verfehlungen im Umgang mit Geldern, die die FIFA bereitgestellt hat. Grundlage der Ermittlungen sind Ergebnisse eines internen Überprüfungsverfahrens, die die FIFA in einer Mitteilung am Mittwoch veröffentlichte. Die Untersuchung richtet sich damit direkt gegen die Verbandsspitze und zieht mögliche Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement nach sich.

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Die Spieler der Demokratischen Republik Kongo stellen sich vor dem Gruppenspiel des Afrika-Cups gegen Niger am 24. Januar 2013 im Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elizabeth, Südafrika, zum Mannschaftsfoto auf. Richard Huggard / Gallo Images via Getty Images


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FIFA eröffnet offizielles Verfahren gegen FECOFOOT

Die FIFA hat über ihre Ethikkommission ein offizielles Verfahren gegen Mitglieder der FECOFOOT-Spitze eröffnet. Die Eröffnung erfolgte formell durch die zuständige Untersuchungskammer der Ethikkommission. Die Maßnahme signalisiert, dass die FIFA konkrete Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten im Verband sieht. Gleichzeitig stellt die Eröffnung den Beginn eines förmlichen Verfahrens dar, das weitere Schritte wie Anhörungen und Beweiserhebungen ermöglichen wird.

Im Fokus: Finanzielle Verfehlungen im Umgang mit FIFA-Geldern

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen mutmaßliche finanzielle Verfehlungen im Umgang mit Mitteln, die von der FIFA bereitgestellt wurden. Die Vorwürfe betreffen die Verwendung dieser Gelder sowie mögliche Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen und Dokumentationen. Die FIFA prüft demnach, ob Mittel nicht zweckgemäß verwendet oder fehlinterpretiert wurden. Darüber hinaus geht es um die Rechenschaftspflicht und Transparenz im finanziellen Management des Verbandes.

Grundlage der Ermittlungen: FIFA-Mitteilung vom Mittwoch und Überprüfungsverfahren

Laut einer FIFA-Mitteilung vom Mittwoch gründet sich das formelle Verfahren auf die Ergebnisse eines Überprüfungsverfahrens. In diesem Überprüfungsverfahren sammelte die FIFA Informationen und Unterlagen, die nun als Basis für die Ermittlung dienen. Die in der Mitteilung genannten Dokumente und Hinweise weisen nach Auffassung der Ethikkommission auf mögliche Unstimmigkeiten hin. Damit hat die FIFA die interne Prüfung zur Grundlage der externen Ermittlungen gemacht.

Ergebnisse der Überprüfung: Hinweise auf Unregelmäßigkeiten

Die dabei gesammelten Informationen und Unterlagen weisen auf mögliche Unregelmäßigkeiten und Unstimmigkeiten bei der Verwendung der Mittel hin. Die FIFA beschreibt diese Hinweise als ausreichend, um weitergehende Schritte zu rechtfertigen. Dennoch sind die Erkenntnisse Teil eines laufenden Verfahrens und müssen nun formell überprüft werden. Die Ermittlungen sollen klären, ob die Vermutungen tatsächlich Verstöße gegen das Regelwerk darstellen.

Untersuchungskammer leitet formelles Verfahren ein

Die Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission sieht eine ausreichende Grundlage für mögliche Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement und leitete daraufhin ein formelles Verfahren ein. Durch diese Einleitung bekommt das Verfahren einen verbindlichen rechtlichen Rahmen innerhalb der FIFA-Strukturen. Dies ermöglicht der Kammer, weitere Beweismittel einzufordern und offiziell Beteiligte zu vernehmen. Zugleich signalisiert die Aktion, dass die FIFA die Angelegenheit ernsthaft und systematisch verfolgt.

Betroffene Funktionäre: Präsident, Generalsekretär und Finanzdirektor

Jean-Guy Mayolas (Präsident)

Betroffen ist unter anderem Präsident Jean-Guy Mayolas, dem die Ermittlungen direkt zugeordnet werden. Als Präsident trägt Mayolas besondere Verantwortung für die Führung und die Governance des Verbandes. Die FIFA untersucht, inwieweit seine Amtsführung mit den geltenden Finanz- und Ethikstandards in Einklang stand. Gleichwohl gelten bis zum Abschluss des Verfahrens Unschuldsvermutung und Verfahrenstransparenz.

Wantete Badji (Generalsekretär)

Auch Generalsekretär Wantete Badji steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Rolle des Generalsekretärs umfasst organisatorische und administrative Aufgaben, unter anderem die Verwaltung von Mitteln. Die FIFA prüft deshalb, ob bei administrativen Abläufen Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Gleichzeitig wird untersucht, welche Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten Badji in den strittigen Vorgängen innehatte.

Raoul Kanda (Finanzdirektor)

Als dritter Beschuldigter nennt die FIFA Finanzdirektor Raoul Kanda. Kanda ist formal für die Finanzen des Verbandes zuständig, weshalb Vorwürfe gegen ihn direkt die Mittelverwendung betreffen. Die Ermittlungen fokussieren auf Buchführung, Ausgaben und Dokumentation der Zahlungen. Darüber hinaus wird geprüft, ob finanzielle Kontrollen hinreichend implementiert und eingehalten wurden.

Konkrete Vorwürfe: Veruntreuung, Fälschung, Interessenkonflikte

Die FIFA benennt in ihrer Mitteilung verschiedene mögliche Vergehen, gegen die die Untersuchung nun prüft. Es geht dabei um Fragen der Veruntreuung und des Missbrauchs von Geldern ebenso wie um mögliche Fälschungen oder Verfälschungen von Unterlagen. Darüber hinaus stehen mögliche Interessenkonflikte und die Annahme unzulässiger Vorteile im Raum. Im Raum stehen unter anderem mögliche Verstöße gegen mehrere Artikel des Regelwerks – darunter Veruntreuung und Missbrauch von Geldern, Fälschung und Verfälschung, Interessenkonflikte sowie die Annahme unzulässiger Vorteile.

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